welcher Hund passt zu dir

Mann mit Hund

Welche Hundrasse passt zu dir und deinem Lebensstil?

Es gibt wahrscheinlich für jeden Lebensstil den passenden Hund.

Wenn Du es eher ruhiger und langsam magst, solltest du dich nicht für einen Jack Russell Terrier als vierbeinigen Freund entscheiden.
Jack Russell Terrier haben einen überaus hohen Energielevel und wollen in hohem Masse gefördert und beschäftigt werden.
Statt dessen würde vielleicht eher ein Mops zu dir passen, der gerne mit dir auf dem Sofa liegt und kuschelt.

Die Hunderasse sollte zu dir und deinem Lebensstil passen!

Überlege wirklich gut welcher Hund zu deinem Lebensstil passt.
Kauf dir keinen Hund mit einem hohen Energielevel weil du dir im Moment einen gesünderen Lebensstil wünscht und du dich mehr bewegen willst.
Wenn du dann doch bei deinem jetzigen Lebensstil bleibst und einen Hund mit einem hohen Energielevel hast, ist das für dich und deinen Hund frustrierend und dem Hund gegenüber auch nicht fair.

Bevor man sich einen Hund anschafft, sollte man sich gründlich prüfen, ob man genügend Geduld und Verständnis für ihn aufbringt

Ob man genügend Zeit für ihn hat und alle sonstigen Bedingungen erfüllen kann, die nun mal nötig sind, um das Dasein für ihn »hundewürdig« zu machen.
Mit der Anschaffung eines Hundes beginnt ein Verhältnis auf Gegenseitigkeit, eine Gemeinschaft, in der nicht nur das Tier (als Wächter, Beschützer, Begleiter) der gebende Teil ist, sondern ebenso der Mensch, der dieses Lebewesen zu umsorgen hat und die Liebe und Treue, die ihm geschenkt wird, beantworten sollte.

Man sollte eine Hunderasse niemals nur nach modisch dekorativen Gesichtspunkten auswählen.

Was kostet ein Hund?

Eine nicht unwichtige Frage.
Denn auch der kleinste Hund stellt seine Ansprüche, soll nicht die Abfälle von Herrchens oder Frauchens Teller fressen, sondern möchte »hundegerecht« ernährt werden.

Zu den nicht geringen Kosten für ein vernünftiges Hundefutter kommen weitere:

Anschaffung von Ausstattungsgegenständen wie

Der für manche Rassen notwendige, keineswegs billige Hundefriseur, die Hundesteuer, die unbedingt anzuratende Haftpflichtversicherung und schließlich der Tierarzt, der schon bald für das Kupieren und Impfen herangezogen werden muß und im Laufe eines Hundelebens meist eine ganze Menge zu tun bekommt.
Die Anschaffungskösten, die je nach Rasse und Alter des Hundes sehr differieren (von einigen Euro beim Erwerb im Tierheim bis zu einigen Tausendern für Luxushunde), dürften also nur der unwesentlichere Teil der Summe sein, die vor dem Kauf eines Hundes ins Auge zu fassen ist.
Genaue Angaben über die Kosten eines Hundes sind schwer zu machen, doch kommt man auch bei dem anspruchslosesten kleinen Hund wohl kaum mit weniger als 50 Euro im Monat weg.

Bevor man also das Rassenlexikon zu Rate zieht und sich mit Genuß der Wahl eines möglichst großen, möglichst schönen und möglichst seltenen Hausgenossen hingibt, sollte man sich wirklich überlegen, ob man dem neuen Freund auch ein standesgemäßes Leben bieten kann.

Rassehund oder nicht?

Ebenso wie Menschenmischlinge es schwer haben im Leben, gehen auch Hundemischlinge oft als Zielscheibe des Spottes, des Bedauerns, der Überheblichkeit durch ihr Dasein.
Gewiß ein Grund, um sich für sie einzusetzen!
Bevor wir jedoch unseren Leser auf den Weg ins Tierheim bringen, wo rasselose Hunde in jeder Anzahl, Größe und Art versammelt sind, wollen wir doch noch auf einen Vorzug des Rassehundes Hinweisen, der nicht außer acht gelassen werden sollte.

Ein Blick auf die Entwicklungsgeschichte der Rassen beweist, daß fast jeder Hund zu einem bestimmten Zweck gezüchtet wurde.

Der eine als ausdauernder, spursicherer Jagdhund, der andere als hoftreuer Wachhund oder als scharfer Schutzhund.
Im Laufe von Generationen ist es durch Zuchtauslese zur Festigung bestimmter Eigenschaften gekommen, mit denen wir also von vornherein rechnen können, wenn wir uns einen Rassehund anschaffen.

Beim rasselosen Hund jedoch kann es uns passieren, daß auf einmal Eigenschaften zum Vorschein kommen, auf die wir nicht vorbereitet sind.

Menschen, die reine Gebrauchshunde wollen, werden also niemals das Risiko eingehen, das ein rasseloser Hund notwendig mit sich bringt, denn was macht der Jäger ohne den absolut zuverlässigen, in seinen Anlagen durch Generationen gefestigten Jagdspezialisten, was der Polizist ohne den wesensfesten, gehorsamen Schutzhund?

Dünkel oder Geringschätzung ist allerdings rasselosen Hunden gegenüber nicht angebracht, denn was sich heute als Rassehund produziert, war in manchen Fällen noch vor dreißig, fünfzig oder achtzig lahren gar nicht vorhanden und ist oft erst in unserem Jahrhundert als Folge züchterischer Überlegungen – oder Launen – entstanden.

Halten wir es also, wenn wir unsere »Promenadenmischung« dem erstaunten Publikum vorstellen, wie Thomas Mann, der seinen »Bauschan«, einen Hühnerhund mit Pinschereinschlag souverän zu verteidigen wußte.

Liebevoll berichtet er in seiner Erzählung »Herr und Hund«: »Von Fremden, die mich besuchen, mit hohen Augenbrauen nach der Rasse meines Hundes gefragt, bleibt mir nichts übrig, als mit einer freundlich und leise wehmütig anheimstellenden Handbewegung zu antworten, denn ich möchte keinen geistigen Raub an dem Manne begehen, der in ähnlicher Lage hinzuwerfen pflegte: »Das ist ein isländischer Klippenspitz!« und so denn freilich jede Neugier zu ehrerbietigem Verstummen brachte.

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Obwohl Hunde im allgemeinen sehr anpassungsfähig sind, sollte man nicht zuviel von ihnen erwarten.

So kann man es zum Beispiel einem immer temperamentvollen, lebhaften Foxterrier nicht zumuten, sich ständig ruhig zu halten, immer still zu bleiben.
Die meisten Terrier sind sehr lebendig und eignen sich nicht für nervöse, unruhige Menschen, doch gibt es auch bei ihnen Ausnahmen, wie den etwas phlegmatischen Scottish Terrier oder den Sealyham Terrier.

Jagdhunde neigen zum wildern

Auch kann man es von einem Jagdhund nicht verlangen, daß er einen Hof oder ein Haus auf dem Land treu bewacht.
Seine Nase treibt ihn unweigerlich in den Wald oder ans Wasser
Er muß dem Wild nachspüren und zeigt nicht die »Hoftreue«, die dem Bernhardiner oder dem Hovawart angeboren ist.

So gibt es manches zu bedenken, bevor man sich für eine bestimmte Rasse entscheidet.

Sind große Grünflächen in der Nähe, um ein Tier, das viel bewegt werden muß, nicht zum Pflastertreten zu verdammen?
Kann ich meinen Nachbarn einen Hund zumuten, der vielleicht bellfreudig ist?
Ein weiteres Problem: Hundehaare in der Wohnung sind nicht jedermanns Sache.
Wer in dieser Hinsicht besonders penibel ist, sollte niemals einen langhaarigen Hund zu sich nehmen, sondern sich für eine kurz- oder rauhhaarige Rasse entscheiden.
Auch ein Hund, der »sabbert« (manche Boxer, Bernhardiner u. a.), ist nur dann zu empfehlen, wenn viel Auslauf vorhanden ist und das Tier nicht, unbedingt das Haus betreten muß, am wenigsten das Kinderzimmer!
Und schließlich: ein abgerichteter Hund, der einer besonders energischen Hand bedarf, ist nichts für einen »Anfänger«, ebenso auch kein besonders empfindlicher Luxushund, dem man nur mit langjähriger Hunde Erfahrung gerecht werden kann.

Familienhunde

Du und deine Familien möchten einen Hund zu dir nehmen. Der Hund sollte in deine Familie passen. Hier liest du alles über die perfekte Auswahl eines Familienhundes.

Hunderassen für Anfänger

Du möchtest einen unkomplizierten Hund der auch für dich als Anfänger geeignet ist. Dann findest du hier die richtige Hunderasse für dich.

Die richtige Vorgehensweise für dich, bei der Wahl der Hunderasse!

Welche Größe sollte dein Hund haben?

  • Ich mag lieber kleine Hunde –> hier geht es zu den kleinen Hunderassen
  • Ich mag Hunde mittlerer Größe –> hier geht es zu den mittel großen Hunderassen
  • Ich mag große Hunde –> hier geht es zu den großen Hunderassen
  • Ich mag sehr große Hunde –> hier geht es zu den XXXL Hunderassen

Welches Temperament sollte dein Hund haben?

  • Ich mag lieber ruhige Hunde die nicht so aktiv sind.
  • Ich mag sportliche Hunde

Die richtige Vorgehensweise für dich, bei der Wahl der Hunderasse!

  1. Erstelle eine Liste mit den Hunderassen die dir gefallen würden
  2. Informiere dich über das Temperament und die Anforderungen der jeweiligen Hunderasse und notiere es.
  3. Gleiche nun die Anforderung der Hunderasse mit deinem jetzigen Lebensstil ab. Wenn die Hunderasse nicht zu deinem jetzigen Lebensstil passt, dann mach dir und dem Hund einen gefallen und wähle eine passendere Hunderasse.
  • da die meisten Hunde 10-15 Jahre leben, solltest du dir bewusst sein, dass dein Hund sich auf dich verlässt und du dich sein Leben lang um ihn kümmern musst.
  • wenn du Single bist überlege gut, ob du auch zu deinem Hund hältst, wenn dein neuer Partner keine Hunde mag oder vielleicht eine Hundehaarallergie hat.
  • was passiert wenn sich dein beruflicher Status ändert und du keine oder nur noch wenig Zeit für deinen Hundefreund hast.
  • was passiert wenn du umziehen musst und du eine neue Wohnung suchst. Mit Hunden speziell mit großen Hunden hat man es sehr, sehr schwer eine Wohnung zu bekommen.

 

 

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ein Mann mit seinem Hund