Bernhardiner

Bernhardiner

Bernhardiner

Der Bernhardiner ist einer der größten Vertreter der Hundefamilie, sein massiger, muskulöser Körper kann ein Gewicht bis zu 80 Kilo erreichen.
Entsprechend groß ist sein Appetit, täglich vertilgt er mindestens 2 Kilo Hundeutter.
Der Bernhardiner gilt als der Schweizer Nationalhund, als der Rettungshund schlechthin, der in Lawinen Verschüttete auffand und ihnen durch sein alkoholgefülltes Fäßchen erste Hilfe leistete.

Video: Bernhardiner: Informationen zur Rasse

Die Vorfahren des Bernhardiners entstanden schon vor 2000 Jahren aus einer Kreuzung römischer Molosserhunde mit einheimischen Berghunden.

Seit 1650 wird der Bernhardiner in reiner Form von den Mönchen vom Hospiz der Augustiner Chorherren am Großen Sankt Bernhard Paß gezüchtet.
So erhielten die Hunde ihren Rassenamen.
Neben der äußeren Erscheinung wurde bei der Zuchtauswahl auch auf Wesenseigenschaften und Veranlagungen großer Wert gelegt: auf einen zuverlässigen Charakter, guten Spürsinn, Widerstandsfähigkeit, Orientierungsvermögen.
Die geeigneten Hunde wurden dann darauf dressiert, Menschen aufzufinden, die sich im Schnee verirrt hatten.
Seit dem Bau des Simplon Tunnels und der Erfindung technischer Ortungsgeräte werden Bernhardiner kaum noch als Lawinenhunde eingesetzt.

Ihre Aufgabengebiete haben sich gewandelt.

Sie sind Wachhunde, Zughunde oder Haushunde geworden.

Es gibt die Bernhardiner als kurzhaarige Hunde (Bernhardiner Stockhaar) und als langhaarige Hunde, letztere haben ein besonders auffälliges Fell wie eine Löwenmähne rund um den Halsbereich.

Die Grundfarbe der Hunde ist weiß mit rot in verschiedenen Abstufungen.
Die dunkelen Farben im Kopfbereich haben einen stärkeren Braunton.

Bernhardiner sind als gutmütige, ruhige Tiere bekannt, die eine Neigung zur Faulheit haben.

Er wirkt durch seine Größe so erschreckend beeindruckend, daß er von anderen Hunden selten in eine Rauferei verwickelt wird.
Der Bernhardiner ist in der Regel ausgesprochen kinderlieb.
Doch ist er sich oft seiner Stärke nicht bewußt.
Auch ein freudig hochspringender Hund kann einen Menschen zu Boden werfen

Wichtig wie bei jedem sehr großen Hund ist die richtige Erziehung.

Ein Bernhardiner, der zielstrebig einen anderen Weg als sein Herr einschlägt, ist kaum zu halten.
Da kann man nur hoffen, einen Laternenpfahl oder einen Baumstamm in der Nähe zu haben, um die man die Leine schlingen kann.
Nicht jeder Bernhardiner ist lammfromm.
Es kommt ganz darauf an, wie er gehalten wird.
Reine Zwingerhunde ohne Familienanschluß können zu gefährlichen Bestien werden.
Abrichten darf man ihn auf keinen Fall, wenn man nicht die Verantwortung für eine lebende tödliche Waffe tragen möchte.

Woher kommt der Berner Sennenhund?

Schweiz

Wie alt wird der Bernhardiner?

8 bis 10 Jahre

Wie groß wird der Bernhardiner?

Widerristhöhe Weibchen: 65 – 80 cm
Widerristhöhe Rüde: 70 – 90 cm

Wie schwer wird der Bernhardiner?

Gewicht 64 – 120 kg

Vereine

Bernhardiner Club Deutschland e.V.

Ehrenbürgstr. 9 Bau 2
81249 München

Zur Internetseite

St. Bernhards-Klub e.V.

Gagern Schulstr. 21
18569 Kluis

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