Hundeerziehung

eine Frau erzieht ihren Hund

Hundeerziehung – Ratgeber für die Erziehung eines Hundes

Inhaltsverzeichnis

Tipps & Tricks wie du schnell und einfach deinen Hund erziehst – viele Videos!

Team Mensch und HundRichtig und falsch, moralische Gerechtigkeit oder Gewissen kennen Hunde nicht.

Hunde sind soziale Geschöpfe und brauchen daher genau wie wir eine Gesellschaftsordnung und soziale Regeln.

Du musst deinem Hund lehren, wie er sich zu verhalten hat.

Hund wird erzogen

Hund wird erzogen

Sonst gerät natürliches, normales Hundeverhalten leicht mit unseren menschliche Werten und moralischen Maßstäben in Konflikt.

Bellen

Hund bellt in WohnungWie du deinem Hund das bellen abgewöhnen kannst!

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Aggression

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Autos jagen

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Alleine bleiben

Welpe will nicht alleine seinWie lernt dein Hund, mit dem Alleinsein zurechtzukommen?

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Begrüßung

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Beißhemmung
Die Welpe beisst in FussBeißhemmung beim Welpen

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Welpenkurs

WelpenkursWelpenkurs – So findest du den richtigen für deinen Hund!

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Hundebücher über die Hundeerziehung

HundeerziehungDie besten und beliebtesten Hundebücher über Hundeerziehung

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Hunde lernen durch Versuch und Irrtum

Wenn ein Verhalten belohnt wird, neigen sie dazu, es zu wiederholen.
Wenn es »versagt«, die Belohnung also ausbleibt, wird es abgestellt.

Diesen Mechanismus kannst du wunderbar nutzen, um deinen Hund zu erziehen

auch Spiel ist Belohnung

auch Spiel ist Belohnung

Wenn er gehorcht, belohnst du ihn und er wird in der Hoffnung auf ein nochmalige Belohnung sein Verhalten wiederholen.

Video: Die 10 goldenen Regeln der Hundeerziehung!

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Du möchtest, dass dein Hund auf Kommando kommt?

Hund lernt zu kommen

Hund lernt zu kommen

Lobe und streichele ihn, wenn er es tut.

Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er beim nächsten Mal wieder auf das Kommando hört.

Viele Leute vergessen, dass Hunde oft für ein Verhalten belohnt werden, das uns oder jemand anderem Spaß macht, dass wir aber nicht unbedingt wiederholt sehen möchten!

Naturgegebene Belohnungen

Hund jagt

Jagen ist eine naturgegebene Belohnung

Graben, bellen, kauen, jagen und essen gehören zu den natürlichen Verhaltens-weisen des Hundes und sind für ihn an sich schon lohnend.

Er wiederholt sie, sobald sich die Gelegenheit dazu bietet.
Man kann schwer einen Hund davon abhalten, weiterhin ein Hund zu sein!

Belohnungen durch die Umwelt

Diesen Typ von Belohnung bieten bestimmte Räume oder Plätze.

Ein Beispiel:

Hühnchen

zu verlockend für deinen Hund?

Als seine Halter ausgegangen sind, wendet ein Hund ein bisschen Energie auf und klettert auf den Esstisch.

Dort findet er ein Teller mit einem Hühnerbein und stiehlt und verschlingt es.

Auch wenn er bei der Rückkehr seiner Besitzer ausgeschimpft wird was wird er wohl tun, wenn er wieder einmal allein ist?

Das Verhalten des Hundes wurde sofort belohnt, und er wird es bestimmt bei nächster Gelegenheit wieder versuchen

Unabsichtliche Belohnungen

Oft werden Hunde von ihren Besitzern versehentlich für unerwünschtes Verhalten belohnt.

Nehmen wir an, ein Hund sitzt allein im Hof.

Aus Langeweile fängt er an, ein Loch zu graben.

Hund

Aufmerksamkeit -< Belohnung für den Hund

Plötzlich fliegt die Hintertür auf, sein Besitzer stürzt in den Hof, fuchtelt mit den Armen und brüllt aus vollem Hals.

Er läuft auf den Hund zu, jagt ihn von dem Loch weg und quer über den Hof.
Für den Hund ist das eine willkommene Abwechslung.

Nicht nur, dass sich ihm ein Familienmitglied angeschlossen hat.
Es spornt ihn sogar durch Bellen an und scheint an einem Jagdspiel interessiert zu sein.

Wenn er sich das nächste Mal allein fühlt, wird er schneller auf die Idee kommt, ein Loch zu graben.

Das klingt zwar lustig, aber so beginnen viele Verhaltensschwierigkeiten.

auch im Spiel sind Regeln wichtig

auch im Spiel sind Regeln wichtig

Hundebesitzer verursachen manchmal sogar ernsthafte Aggressionsprobleme, wenn sie im Glauben, ihren Hund zu bestrafen ihn in Wirklichkeit unbeabsichtigt belohnen.

Denken Sie über Ihren eigenen Hund nach.

  • Welche Verhaltensweisen wiederholt er regelmäßig?
  • Bellt er, wenn du es nicht willst?
  • Vielleicht jagt er auch seinem Schwanz nach, wenn Gäste kommen, oder er stibitzt Essen.

Überlege ob dein Hund dafür unbewusst belohnt wird.
Vielleicht durch Aufmerksamkeit

Es ist besser, diese » unbewusste Belohnungen« zu beseitigen, als deinen Hund zu bestrafen.

Kurz gesagt

Die naturgegebenen Belohnungen können abgeschwächt und die Verführung zu einer Belohnung durch die Umwelt aufgehoben werden.
Bei unabsichtlichen Belohnungen muss der Besitzer sein Verhalten ändern.

Regeln für das Zusammenleben mit einem Hund

Manche Hunde vor allem intelligente entwickeln sich jedoch zu Opportunisten.

Hunde brauchen klare Regeln

Hunde brauchen klare Regeln

Wenn man ihnen den kleinen Finger reicht, nehmen sie gleich die ganze Hand!

Genau wie Kinder schätzen es auch Hunde, wenn man ihnen Grenzen aufzeigt, an denen sie ihr Verhalten orientieren können.

Hunde verstehen nicht, was richtig oder falsch ist, sondern nur, was belohnt wird und was nicht.

Hund wird durch streicheln belohnt

Hund wird durch streicheln belohnt

Lege also von Anfang an vernünftige Erziehungsregeln für den Hund fest und setzen Sie sie auch durch.

Das erspart dir ein späteres Chaos und viele Probleme.

Erziehungsregeln für den Hund

Erziehungsregeln sehen verschieden aus

Erziehungsregeln sehen verschieden aus

Erziehungsregeln sehen natürlich je nach Besitzer und Hund verschieden aus.

Fügsame Rassen oder Einzeltiere brauchen nur sehr wenige Vorgaben, willensstarke, starrsinnige Tiere dagegen mehr.

Das Wichtigste ist, dass Sie von Anfang an konsequent sind.

Es wäre doch unfair, wenn Sie Ihren Hund in den ersten drei Monaten auf dem Bett schlafen lassen, und ihn, wenn er größer und schwerer ist, auf den Fußboden verbannen.

Wo wird geschlafen?

schlafender Hund

ein Hund braucht einen festen Schlafplatz

Lege ein für allemal fest, wo dein Hund schlafen soll.

Die meisten Hunde kommen gut mit einem eigenen Hundebett oder Korb zurecht.

Wenn du deinen Hund unbedingt im Schlafzimmer haben willst, dann weisen Sie ihm einen Schlafplatz auf dem Boden zu.

Ein Hund im Ehebett verursacht leicht Streit, und es ist auch nicht besonders erfreulich, wenn er es sich dort mit schmutzigen Pfoten gemütlich macht.

Wann wird gefüttert?

Hunde sollten niemals bei Tisch gefüttert werden schon aus praktischen und hygienischen Gründen.

Hund schaut

Niemals Essen vom Tisch geben

Mögen Sie es, beim Essen von einem reichlich sabbernden Hund angestarrt zu werden?

Bestimmt nicht.
Wenn er sich das einmal angewöhnt hat, ist es nur schwer abzustellen.

Sei daher von Anfang an konsequent.

Du solltest auch dafür sorgen, dass dein Hund nicht zu wählerisch wird.

Die Besitzer mancher Hunde kaufen jede Woche eine andere Art Hundefutter weil die kleinen Lieblinge sich schlicht weigern, das zu fressen, was sie vorgesetzt bekommen und Abwechslung mögen.

Spielchen um die Aufmerksamkeit

Fast alle Hunde genießen die Aufmerksamkeit und Zuwendung ihrer Besitzer.

Wenn ein Hund jedoch ständig die Arbeit, ein Gespräch mit Gästen oder einen ruhigen Fernsehabend stört, geht das bald an die Nerven.

Um Aufmerksamkeit zu bekommen, legen manche cleveren Hunde Verhaltensweisen an den Tag, die ihre Besitzer
nicht übergehen können.
Sie bellen sie an, schleppen irgendwelche Dinge weg oder werden sogar aggressiv.

Ignorieren Sie den Hund, wenn Sie beschäftigt sind und ihm keine Aufmerksamkeit widmen können.
Wendet man sich ab, vermeidet den Augenkontakt und bleibt stumm, dann teilt man dem Hund mit.
»Jetzt nicht!«

Bewegungsfreiheit

Hunde müßen nicht überall dabei sein

Hunde müßen nicht überall dabei sein

Dein Hund muss nicht ständig mit dir zusammen sein.

Es gibt Dinge die du besser ohne Hund tun solltest.
Sei auch hier von Anfang an konsequent.

Vielleicht sollen einige Bereiche in Ihrem Haus »hundefrei« bleiben.
Bringen Sie ein Welpengitter an oder schließen die Tür, damit der Hund diesen Raum erst gar nicht betritt.

Viele Verhaltensprobleme bei ausgewachsenen Hunden gehen auf einen Mangel an eindeutigen Signalen (Wie Blohnung/Nicht- Belohnung) und klaren Regeln zurück

Immer die gleichen Befehle verwenden

Immer die gleichen Befehle verwenden

Sorgen Sie dafür, dass die ganze Familie die Regeln und Befehle kennt und befolgt.

Die Grundregeln für die Hundeerziehung

Wenn du dich 1-2 mal am Tag für 10-15 Minuten um die Erziehung deines Hundes kümmerst, wirst du sehr schnell Ergebnisse sehen.

#1 – Gib deinem Hund einen praktischen Namen

Gib deinem Hund einen praktischen Namen

Gib deinem Hund einen praktischen Namen

Der Name deines Hundes sollte sich von den gebräuchlichsten Wörtern der menschlichen Sprache abheben.

Wenn du den Namen deines Hundes aussprichst sollte dein Hund sicher sein können, dass er gemeint ist.

Hundenamen wie „Herr Schmidt“ mögen zwar witzig sein, für das Hundetraining sind diese Namen jedoch nur zweite Wahl.
Hundenamen wie Bax, Buddy oder Rover haben deutliche Klänge die sich von der Flut der menschlichen Sprache abheben die dein Hund täglich hört.

Wichtige Tipps für die Hundeerziehung!

  • Benutze den Namen deines Hundes möglichst oft, wenn du mit ihm spielst, ihn streichelst oder du ihn fütterst
  • dein Hund sollte dich immer anschauen, wenn du seinen Namen sagst. (Das Bedarf auch ein wenig Übung)
  • dein Hund sollte seinen Namen mit etwas sehr positiven verbinden. Wenn du deinen Hund einmal schimpfen solltest, verwende am besten nicht seinen Namen zur Ansprache!)

#2 – Bevor du etwas falsch machst, mach lieber gar nichts

Hund beim Militär

Hund beim Militär

Ich kannte einen Ausbilder für Hundeführer in der US Armee.

Bevor die Hundeführer dort mit einem Hund üben durften, bekamen Sie von Brain einen Eimer an die Hundeleine.
Dieser Eimer simulierte den Hund.

Erst wenn die Hundeführer selbst wussten, was Sie tun müssen, durften Sie mit einem richtigen Hund trainieren.

Ich finde das immer noch eine sehr gute Herangehensweise.

Wenn der Hundeführer nicht weis, wie es funktioniert, wie soll es dann der Hund richtig machen?
Ein Paradebeispiel ist das „bei Fuß gehen“ und die darauf folgende „Kehrtwendung“.

Informiere dich vor dem Hundetraining wie du deinen Hund professionell erziehen kannst

Bist du nicht sicher wie du dich Verhalten sollst ignoriere die Situation und mach dich danach schlau.
So weißt du das nächste mal wie du dich in dieser Situation richtig verhalten sollst.

#3 – Gib nur Kommandos, wenn du sicher bist das du Sie auch durchsetzen kannst.

dieser Hund ist motiviert

dieser Hund ist motiviert

Du solltest unbedingt darauf achten, dass du Kommandos nur geben solltest, wenn du annähernd sicher bist, dass dein Hund sie dann auch ausführt.

Beobachte deinen Hund und kurz bevor er eh in deine Richtung laufen würde, rufe ihn.
Die Chance ist dann ziemlich groß, dass er dem Kommando nachkommt und zu dir kommt.

Lobe ihn überschwänglich und gib ihm ein Leckerlie.
So verknüpft dein Hund ein positives Gefühl mit dem Kommando.

#4 – Plane täglich 10 – 15 Minuten für dein Hundetraining ein

10 – 15 Minuten sind genug

10 – 15 Minuten sind genug

Wenn du es schaffst täglich 10-15 Minuten mit deinem Hund zu trainieren, dann siehst du schon nach kürzester Zeit wirklich tolle Erfolge.

Längere Zeitspannen machen nicht wirklich Sinn, da Hunde und speziell Welpen in der Regel nur eine kurze Aufmerksamkeitsspanne haben.

  • Trainiere nach Möglichkeit – am Anfang – immer zur gleichen Uhrzeit.
    Dann wird dein Hundeerziehung schnell zur geliebten Routine für dich und deinen Hund.

#5 – Das Hundtraining dauert 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag

Hundtraining dauert 7 Tage die Woche

Hundtraining dauert 7 Tage die Woche

Du solltest dir klar sein, dass dich dein Hund dauert beobachtet und lernt.

Daher sollte sich das Hundetraining nicht nur auf die Trainingseinheiten beschränken, sondern in den Alltag integriert sein.
Achte darauf, dass immer und zu jeder Zeit die Regeln eingehalten werden.

 

Meine Leckerlie Empfehlung

Ideal als Leckerlie sind diese Leberwurst Tuben.
Du kannst die Menge perfekt dosieren und trotzdem bleiben beide Hände sauber.
Das ist ideal für unterwegs, da es zudem keine Geruchsbelästigungen gibt wie es bei anderen Leckerlies vorkommen kann.
Aber das wichtigste ist, dass ich keinen Hund kenne, der dafür nicht alles machen würde.

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