Aggression

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Aggression – Acht Methoden, einen Hund zu beruhigen

Zu einer Zeit, als das Futter noch nicht in Dosen serviert wurde und das Leben härter war als heute, brauchten Hunde eine gewisse Aggressivität sowie ihre Krallen und Zähne, um zu überleben.
Heutzutage kann es jedoch ziemlich gefährlich werden, wenn ein Hund seine Waffen einsetzt.
Bedroht bist nicht nur du selbst, sondern auch andere Haustiere.

Video: Angstagression

Es gibt viele Gründe, warum Hunde aggressiv werden können.

Eine mögliche Ursache ist Angst, aber auch erlebte Mißhandlungen oder unsachgemäßer Umgang können einen Hund zubeißen lassen.
Manche Besitzer ermuntern ihre Hunde auch zu rauhen Spielen und wundern sich dann, warum der Hund plötzlich zuschnappt.

Lasse deinem Hund sein aggressives Verhalten nicht durchgehen.

Es wird sich mit Sicherheit nicht von selbst geben.
Wahrscheinlich wird es mit der Zeit sogar schlimmer, und früher oder später wird jemand verletzt werden.

Experten empfehlen folgende Maßnahmen, um einen Hund im Zaum zu halten:

Mache ihm klar, wer der Boß ist.
Wenn dein Hund das nächste Mal knurrt oder schnappt, sage streng „Nein!“
Er muß merken, daß du mit seinem Verhalten nicht einverstanden bist.
Er soll das Gefühl bekommen, so etwas lieber nicht noch einmal machen zu wollen.
Achte aber darauf, ihn nicht zu sehr zu erschrecken.
Der Trick ist, streng, aber nicht zu dominant zu sein.
Der Hund wird es bald begreifen.

Reagiere sofort

Genau wie Kinder nutzen auch Hunde oft Gelegenheiten, sich aufzuspielen, wenn du zu beschäftigt bist, um etwas dagegen zu unternehmen.
Reagiere trotzdem.
Wenn eine Ermahnung fruchten soll, muß sie innerhalb weniger Sekunden erfolgen.

Nimm eine Auszeit.

Eine der besten Methoden, einen gereizten Hund zur Ordnung zu rufen, ist, ihn von dem zu trennen, was er am meisten liebt, von dir.
Setze ihn für etwa fünf Minuten in ein anderes Zimmer.
Hunde schätzen es gar nicht, wenn man sie sich selbst überläßt.

Werde deutlich.

Hunde hassen laute Geräusche.
Wenn dein Hund das nächste Mal aggressiv wird, schüttele eine Klapperdose vor seiner Nase.
Gib ein paar Münzen in eine leere Getränkedose und kleben die Öffnung zu.
Macht dein Hund dann etwas, das er nicht soll, sage laut „Nein!“ und schüttele die Dose.
Das unangenehme Geräusch macht ihm schnell klar, was verboten ist.

Hände sind nur zum Streicheln da.

Oft ist man versucht, seinem knurrenden Hund einen strafenden Klaps zu versetzen, doch diese Reaktion wird das Problem erfahrungsgemäß nur verschlimmern.
Irgendwann wird der Hund schon aus Angst vor dem nächsten Schlag zubeißen.

Stelle ihm Fremde vor.

Hunde neigen dazu, ihr Heim zu beschützen und können sehr aggressiv reagieren, wenn Fremde, wie Lieferanten oder der Postbote, in ihr Revier eindringen.
Um Ihren Hund an Besucher zu gewöhnen, sollten Sie einen Vorrat an Leckerbissen in der Nähe der Haustür aufbewahren.
Drücke jedem Besucher einen Hundekuchen in die Hand.
Es wird Ihrem Hund schwerfallen, jemanden als Feind zu betrachten, der ihm etwas Eßbares entgegenhält.

Ein Knochen per Post.

Postboten haben besonders oft unter der Aggression vpn Hunden zu leiden.
Wenn Du einen Briefschlitz in der Haustür hast, kannst du dafür sorgen, daß dein Postbote in Zukunft mit einem freundlichen Empfang rechnen darf.
Klebe einen Hundekuchen, Knochen oder ähnliches von außen an die Tür, das der Briefträger dann zusammen mit der Post durch den Schlitz werfen kann.

Hundeschule.

Wenn du von vornherein vermeiden willst, daß dein junger Hund später einmal Oberwasser bekommt, musst du ihn entsprechend erziehen.
In Welpenkursen lernt dein junger Hund andere Hunde und fremde Menschen kennen, und Sie lernen, ihn unter Kontrolle zu bekommen und zu behalten.
Viele Hundeschulen bieten auch Kurse für zwölf bis sechzehn Wochen alte Welpen an.

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