Aggression beim Hund

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Aggression beim Hund –  wirkungsvolle Tipps & Tricks

Aggressives Verhalten beim Hund verstehen und abbauen

Zu einer Zeit, als das Futter noch nicht in Dosen serviert wurde und das Leben härter war als heute, brauchten Hunde eine gewisse Aggressivität sowie ihre Krallen und Zähne, um zu überleben.

aggresiver WelpeHeutzutage kann es jedoch ziemlich gefährlich werden, wenn ein Hund seine Waffen einsetzt.

Bedroht bist nicht nur du selbst, sondern auch andere Haustiere.

Video: Angstagression

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Was ist die Ursache?

Es gibt viele Gründe, warum Hunde aggressiv werden können.

aggressiver Hund an der Leine

aggressiver Hund an der Leine

Aggression soll den Abstand zwischen dem Hund und der vermeintlichen Bedrohung vergrößern.

Bei Welpen kommt das recht selten vor, obwohl viele Hundehalter spielerisches Beißen und Schnappen oft in diese Richtung deuten.

Wirkliche Aggression beruht bei Hunden fast immer auf Angst.

Vor einem anderen Tier, einem Menschen oder dem Verlust eines Besitzes.

aggressiver Pinscher

aggressiver Pinscher

Eine mögliche Ursache ist Angst, aber auch erlebte Mißhandlungen oder unsachgemäßer Umgang können einen Hund zubeißen lassen.

Manche Besitzer ermuntern ihre Hunde auch zu rauhen Spielen und wundern sich dann, warum der Hund plötzlich zuschnappt.

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Wo ist das Problem?

Aggressionen bei einem Hund sollten ernst genommen und behutsam und verständnisvoll behandelt werden, damit daraus kein lebenslanges Verhaltensmuster wird.

Hunde greifen viel häufiger ihre Besitzer an als irgend einen Fremden.

Hund beisst Besitzer

Hund beisst Besitzer

Die Botschaft ist klar.

Kümmern Sie sich früh um Hilfe!

Lasse deinem Hund sein aggressives Verhalten nicht durchgehen.

Es wird sich mit Sicherheit nicht von selbst geben.
Wahrscheinlich wird es mit der Zeit sogar schlimmer, und früher oder später wird jemand verletzt werden.

Lösungstipps

Suche schnellst möglich einen erfahrenen Hundetrainer.
Selbst wenn sich zeigen sollte, dass die Sorge um eine Aggressivität deines Hundes unbegründet war, wirst du viel über sein Verhalten lernen und die Beziehung zu deinem Hund dauerhaft verbessern.

Acht Methoden, einen Hund zu beruhigen

Experten empfehlen folgende Maßnahmen, um einen Hund im Zaum zu halten:

klare Körpersignale

klare Körpersignale

Mache ihm klar, wer der Boß ist.

Wenn dein Hund das nächste Mal knurrt oder schnappt, sage streng „Nein!“
Er muß merken, daß du mit seinem Verhalten nicht einverstanden bist.

Er soll das Gefühl bekommen, so etwas lieber nicht noch einmal machen zu wollen.
Achte aber darauf, ihn nicht zu sehr zu erschrecken.
Der Trick ist, streng, aber nicht zu dominant zu sein.
Der Hund wird es bald begreifen.

Reagiere sofort

Genau wie Kinder nutzen auch Hunde oft Gelegenheiten, sich aufzuspielen, wenn du zu beschäftigt bist, um etwas dagegen zu unternehmen.
Reagiere trotzdem.
Wenn eine Ermahnung fruchten soll, muß sie innerhalb weniger Sekunden erfolgen.

Nimm eine Auszeit.

Hund allein im Zimmer

ignorieren hilft

Eine der besten Methoden, einen gereizten Hund zur Ordnung zu rufen, ist, ihn von dem zu trennen, was er am meisten liebt, von dir.

Setze ihn für etwa fünf Minuten in ein anderes Zimmer.
Hunde schätzen es gar nicht, wenn man sie sich selbst überläßt.

Werde deutlich.

 

Hunde mögen keine lauten Geräusche

Hunde mögen keine lauten Geräusche

Hunde mögen keine lauten Geräusche.

Wenn dein Hund das nächste Mal aggressiv wird, schüttele eine Klapperdose vor seiner Nase.

Gib ein paar Münzen in eine leere Getränkedose und kleben die Öffnung zu.
Macht dein Hund dann etwas, das er nicht soll, sage laut „Nein!“ und schüttele die Dose.
Das unangenehme Geräusch macht ihm schnell klar, was verboten ist.

Hände sind nur zum Streicheln da.

Hund wird gestreichelt

Hund wird gestreichelt

Oft ist man versucht, seinem knurrenden Hund einen strafenden Klaps zu versetzen, doch diese Reaktion wird das Problem erfahrungsgemäß nur verschlimmern.

Irgendwann wird der Hund schon aus Angst vor dem nächsten Schlag zubeißen.

Stelle ihm Fremde vor.

Hunde neigen dazu, ihr Heim zu beschützen und können sehr aggressiv reagieren, wenn Fremde, wie Lieferanten oder der Postbote, in ihr Revier eindringen.
Um Ihren Hund an Besucher zu gewöhnen, sollten Sie einen Vorrat an Leckerbissen in der Nähe der Haustür aufbewahren.
Drücke jedem Besucher einen Hundekuchen in die Hand.
Es wird Ihrem Hund schwerfallen, jemanden als Feind zu betrachten, der ihm etwas Eßbares entgegenhält.

Ein Leckerlie per Post.

Leckerlies vom Postboten

Leckerlies vom Postboten

Postboten haben besonders oft unter der Aggression vpn Hunden zu leiden.

Wenn Du einen Briefschlitz in der Haustür hast, kannst du dafür sorgen, daß dein Postbote in Zukunft mit einem freundlichen Empfang rechnen darf.

Klebe einen Hundekuchen, Knochen oder ähnliches von außen an die Tür, das der Briefträger dann zusammen mit der Post durch den Schlitz werfen kann.

Meine Leckerlie Empfehlung

Ideal als Leckerlie sind diese Leberwurst Tuben.
Du kannst die Menge perfekt dosieren und trotzdem bleiben beide Hände sauber.
Das ist ideal für unterwegs, da es zudem keine Geruchsbelästigungen gibt wie es bei anderen Leckerlies vorkommen kann.
Aber das wichtigste ist, dass ich keinen Hund kenne, der dafür nicht alles machen würde.

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Hundeschule.

Wenn du von vornherein vermeiden willst, daß dein junger Hund später einmal Oberwasser bekommt, musst du ihn entsprechend erziehen.

In Welpenkursen lernt dein junger Hund andere Hunde und fremde Menschen kennen, und Sie lernen, ihn unter Kontrolle zu bekommen und zu behalten.
Viele Hundeschulen bieten auch Kurse für zwölf bis sechzehn Wochen alte Welpen an.

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Hans Peter

4 Kommentare zu "Aggression beim Hund"

  1. Hallo, wir sind ziemlich verzweifelt. Unsere fast 13 jährige Yorkimixhündin Coco reagiert sehr aggressiv wenn wir mit ihr rausgehen oder sie hochnehmen wollen. Es hat sich eigentlich schon die letzten Monate zugespitzt. Erst knurrte sie das Herrchen an und nun auch mich. Es ist nicht bei “nur“ anknurren geblieben sie fletscht die Zähne und geht auf uns los und schnappt nach uns. Wir sind fix und fertig. Heute waren wir beim Tierarzt, haben sie irgendwie in ihre Box bekommen, dort zeigte sie keinerlei Auffälligkeiten. Sie kam aus Ihrer Box raus, ich und das Herrchen konnte sie hoch nehmen, das Geschirr anlegen wieder abmachen auf den Boden stellen wieder hochnehmen usw , nix alles gut noch nicht einmal ein leises Knurren. Beim Tierarzt ist sie allerdings alles andere als entspannt und sehr Aufgeregt. Vlt hat sie da ihre Aggressivität vergessen… Die Ärztin konnte nix feststellen. Sie sagt vlt verbindet sie es mit einer negativen Erfahrung oder einem Schmerz. Ich kann mich an nichts erinnern. Coco war im Verhalten andern Hunden gegenüber schon immer sehr anstrengend und teilweise aggressiv. Hat sie rankommen lassen zum schnuppern und dann hätte sie am liebsten die Nase abgebissen. Es gab auch machen Menschen, den sie nicht mochte und anknurrte oder wenn ihr etwas zu viel wurde und sie in ruhe in ihrem Körbchen sein wollte, knurrte sie auch. Wir sind dann wieder nach Hause gefahren ziemlich ratlos. Aus dem Auto hat sie sich nehmen lassen , sogar das Mäntelchen konnten wir noch anziehen und auch das Geschirr wieder drum machen… sind dann eine Runde gelaufen und wieder in die Wohnung. ca eine Stunde war alles gut, sie hat sich auch noch mal ohne knurren hochnehmen lassen. nach ca 3,5 Stunden wollten wir noch mal mit ihr zum Pullern raus. Keine Chance, das Gleiche ging von Vorne los. Die Ärztin meinte, wir sollen es nicht durchgehen lassen, müssen die Oberhand behalten uns einen Handschuh anziehen oder so und ihr zeigen wir haben keine Angst und sie anfassen. Mit ihr etwas strenger reden und einfach nicht beachten. Mein Mann hat sich dann seine dicke Jacke angezogen und wollte sie nehmen, da verbisss sie sich in seinen Arm. Lies dann los, er hat sie wieder nehmen wollen das Gleiche sie verbiss sich wieder am Jackenärmel aber er hatte es geschafft sie hochzunehmen, erst dann hörte sie auf. Ich habe ihr dann mit gemischten Gefühlen das Geschirr angelegt, immer mit dem Bewusstsein, sie beißt mich in die Hand aber es ging gut. Konnte sie dann auch runter heben und mein Mann ist mit ihr raus zum Pullern . Er konnte ihr das Geschirr und Leine nicht wieder abmachen, sie hat ihn nicht ran gelassen , dies habe ich dann auch gemacht. Jetzt ist er los einen stärkeren Handschuh zu kaufen, da uns die Ärztin auch dazu geraten hat. Ich habe schon Bedenken, dass es dadurch noch schlimmer werden könnte aber die Ärztin meinte wir müssen uns durchsetzten. Ich bin wie gesagt fix und alle, habe mich schon gestern und heute damit befasst sie gehen lassen zu müssen. So schmusst sie mit uns lässt sich streicheln und graulen, springt und hüpft…..aber sobald sie merkt wir wollen sie hochheben oder wir kommen mit dem Geschirr. Das Schlimme ist, ich spüle ihr schon seit 8 Jahren jeden Tag die Augen und sie bekommt täglich 2-3x Augensalbe, wenn ich das nicht mache entzündet sich das Auge und verkrustet und klebt zu…. es kann sein, dass ich hier total falsch bin und auch sie mir keinen Rat geben können aber ich greife nach jedem Strohhalm, ich bin so verzweifelt.
    Liebe Grüße Katrin Prüger

    • Hallo Frau Krüger,

      ich vermute, dass Sie starke Schmerzen hat wenn man Sie hochhebt.

      Ich hatte mal eine Cockerspaniel Hündin.
      Die hatte weitgehend unbemerkt mehrere Bandscheibenvorfälle.
      Erst als ich mit Ihr zu einem Spezialisten gegangen bin, wurden die Bandscheibenvorfälle bemerkt.

      Gehen Sie mit Ihr zu einer anderen Tierarzt/in:
      Lassen Sie Coco röntgen.

      Ein Tipp kaufen Sie eine Tasche oder Box in der Sie Coco transportieren können ohne das Sie sie hochheben müßen.
      Das ist allerdings nur eine Übergangslösung.
      Es sollte unbedingt festgestellt werden, was Coco fehlt.

      Viele Grüße

      Hans Peter

  2. Hallo ich habe auch eine Frage ich hab seit vier Wochen einen Hund aus dem tierschutz wenn fremde kommen und laut oder schnell auf sie zu kommen schnappt sie nicht immer aber bei schnellen Bewegungen oder lauten Geräuschen wie reagiere ich wenn sie schnappt danke für Ihre Hilfe im voraus

    • Hallo Gabi,

      dein Hund verhält sich erstmal für einen Hund normal. (auch wenn dies so nicht akzeptiert werden kann)
      Er will durch sein Verhalten (in diesem Fall schnappen) mitteilen, dass er sich bedrängt oder bedroht fühlt (defensive Aggression)

      Da du deinen Hund erst seit 4 Wochen hast, kann die Bindung auch noch nicht so ausgeprägt sein.
      Leider hast du mir nicht mitgeteilt, wie alt dein Hund ist.
      Das Alter spielt natürlich auch eine Rolle.

      Ein weiterer Faktor ist der, dass wir nicht Wissen welcher negative Erfahrungen dein Hund schon machen musste.

      Meine Empfehlung für dich und deinen Hund.

      1. Versuche weiterhin die Bindung zu deinem Hund zu festigen.
      2. Vermeide es, dass dein Hund in Situationen kommt, in der er sich bedroht fühlt.
      Das ist deine Aufgabe als Hundebesitzerin.
      3. Wenn Dein Hund in eine solche Situation gekommen ist und geschnappt hat, mache Ihm durch eine klare Ansage verständlich, dass es nicht geht, dass er nach Leuten schnappt.
      Ein lautes, deutliches Nein oder Aus.
      Wende aber keine körperliche Gewalt an.
      Das würde das Vertrauen von deinem Hund zu dir zerstören.
      Aber als gute Hundebesitzerin sollte es dir gelingen, den Hund vor Situationen zu schützen in dem er sich bedroht fühlt.
      3. Such dir eine(n) gute(n) Hundetrainer(in) vor Ort.

      Ich hoffe ich konnte ein bisschen helfen

      Hans Peter

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