Getreidefreies Hundefutter

drei Hunde fressen

Getreidefreies Hundefutter ist artgerecht

Eine Vielzahl von Hundebesitzern achtet auf eine ausgewogene, artgerechte und gesunde Ernährung ihres Hundes.
Sie wissen, dass besonders Getreide für den Hund alles andere als artgerecht ist.
Wenn man sich die Anatomie des Hundes anschaut, wird schnell klar, dass die Verdauungsorgane des Hundes vor allem auf Fleisch ausgerichtet sind.

WolfDie Zähne von Hunden sind spitz und scharf.
Getreide kann damit nicht zerkaut werden.
Der Hundedarm ist sehr kurz.
Ein kurzer Darm ist alles andere als förderlich, um die langkettigen und schwerfälligen Kohlenhydrate aus dem Getreide zu verwerten.
Es gibt nur ein Grund, weshalb sich (teilweise Unmengen an) Getreide in Hundefutter befindet.
Es ist günstig und damit ein billiger Füllstoff für die Hundefutreindustrie.

Der Hund der Hund stammt vom Wolf ab und war vor vielen Jahren ein Jäger.
Das erste was ein Wolf von einem getöteten Tier frisst, sind die Innereien.
Der Wolf profitiert von den Pflanzen im Magen seiner Beute.

Schon daher lässt sich ersehen, dass der Hund von Natur aus ein Fleischfresser ist.
Als Kulturfolger der sich eng an den Menschen angeschlossen hat, kam er schon bald mit Lebensmitteln des Menschen in Verbindung.
Oftmals bekam er die Reste, die vom Essen übrig geblieben sind.
Das hat dem Hund nicht unbedingt geschadet, da er vielseitig ernährt worden ist.

 

Welches Getreide, lässt sich im Hundefutter finden?

GetreideMinderwertiges Hundefutter kann bis zu 80% aus Getreide bestehen.
In den meisten Fällen wird Weizen verwendet wird.
Aufgrund der Bodenbeschaffung in Deutschland und in sehr vielen anderen Ländern, ist der Weizen nicht einmal mehr ansatzweise so nährstoffreich, wie er vor 30 – 40 Jahren noch war.
Weizen steht im Verdacht, die Magenschleimhaut und die Darmschleimhaut zu verkleben – sowohl beim Menschen, als auch beim Tier.
Dieser Effekt wird durch das sogenannte Weizeneiweiß Gluten hervorgerufen.

Wenn kein Weizen verwendet wird, kommt Roggen, Mais oder Gerste als billiger Füllstoff zum Einsatz.

 

Wo durch definiert sich getreidefreies Hundefutter?

Im Grunde ist diese Frage sehr leicht zu beantworten.
Es ist kein Getreide im Hundefutter.

Durch das fehlen des billigen Füllstoffes Getreide erhöht sich der Anteil an Fleisch und anderen hochwertigen Lebensmitteln wie Kartoffeln oder Gemüse.
Die Futtermittelqualität für den Hund erhöht sich um ein Vielfaches.
Das wirkt sich auf die Gesundheit des Hundes aus. Er bekommt mehr Energie und ein glänzenderes Fell zeigt das es im gut geht..

 

Was befindet sich im getreidefreien Hundefutter?

Fleisch und Gemüse für HundefutterNeben Fleisch sind Zutaten wie diverse Innereien und Gemüse im Hundefutter.
Durch die tierischen Inhaltsstoffe wird dem Hund jede Menge gut-verdauliches Protein und Fett geliefert.
Die enthaltenen Gemüsesorten sorgen für die nötige Portion Vitamine und Mineralien.

Je nach Qualität, wird so manchem getreidefreien Hundefutter auch zusätzliche Nährstoffe in Form von Kräutern, Wurzeln oder Ölen beigemischt.

 

Warum getreidefreies Hundefutter so gesund ist?

Zum einen haben wir es mit einer geballten Ladung von guten Fetten, Proteinen und vielerlei Vitaminen zu tun.
Zum anderen werden aber auch alle unverdaulichen Inhaltsstoffe aus dem Hundefutter entfernt..

Viele Hunde, die getreidefreies Hundefutter bekommen haben, haben folgende Veränderungen erleben können:

  • Bessere allgemeiner Gesundheitszustand
  • Reduzierung von Allergiesymptome
  • Bessere Verdauung (Weniger Blähungen und festerer Stuhlgang)
  • Glänzenderes Fell
  • Bessere und sauberere Zähne
  • Angenehmerer Geruch (Atem und Fell)
  • Mehr Energie und Vitalität

Hunde die getreidefreies Hundefutter bekommen geht es besser.
Die Energie, die sie aufwenden mussten, um all das Getreide zu verarbeiten, können sie nun für andere Aktivitäten verwenden.

 

Ist Getreide im Hundefutter prinzipiell schlecht?

Kurz gesagt ja. In artgerechtes Hundefutter gehört eigentlich kein Getreide.

 

Worauf muss man beim Kauf von getreidefreiem Hundefutter achten?

Diese Frage ist besonders wichtig, denn nicht jedes getreidefreies Hundefutter ist von Grund auf hochwertig und empfehlenswert.
Damit der Hund über viele Jahre hinweg „gesund und munter“ bleibt, bedarf es einer individuellen Mischung aus exzellenten Zutaten, die folgende Komponenten abdecken:

  • Fett
  • Protein
  • Kohlenhydrate
  • Ballaststoffe
  • Mineralien
  • Vitamine
  • Wasser

Wer nicht gewillt ist, ein paar Euro mehr für wirklich hochwertiges Hundefutter auszugeben, darf sich nicht wundern, wenn der Hund sehr früh krank und antriebslos wird, denn, wie auch beim Menschen, ist die Qualität der Ernährung ein entscheidender Faktor für das Wohlergehen.

 

Kann man auch für Welpen getreidefreies Hundefutter kaufen?

französische Bully WelpeBesonders im Welpenalter ist eine artgerechte und vor allem gesunde Ernährung, die alle Komponenten abdeckt, ganz besonders wichtig.
Aus diesem Grund ist es sogar noch wichtiger, für die „ganz kleinen“ ein sehr gutes Futter, hochwertiges und daher getreidefreies Hundefutter zu kaufen.

 

Wo bekommt man getreidefreies Hundefutter?

Mittlerweile haben sich jede Menge Hundefutterhersteller auf getreidefreies Hundefutter spezialisiert, wodurch die Preise sich im erschwinglichen Rahmen halten.
Zu kaufen gibt es getreidefreies Hundefutter in jedem Haustiershop wie Fressnapf und Co.
Aber auch das Internet liefert jede Menge Anlaufstellen.

 

Getreidefreies Hundefutter ist ein Muss, wenn du deinen Hund natürlich ernähren willst.

Und es ist leicht zu sagen warum.
Im Vergleich zum typischen getreidehaltigen Hundefutter enthalten gute getreidefreie Hundefutter weit aus mehr Fleisch-Protein sowie leicht zu verdauen Tierfette .
Außerdem enthalten getreidefreie Hundefutter weit aus weniger Kohlenhydrate als getreidehaltiges.