Hundefutter

eine Bulldogge bewacht ihr Hundefutter

Nassfutter, Trockenfutter oder Barf? – Wie ernährst du deinen Hund richtig

Dein Hund ist kein reiner Fleischfresser

Einseitige Ernährung schadet deinem Hund. Deshalb wäre es für deinen Hund nicht gesund, wenn du ihn nur mit Fleisch ernähren würdest. Einseitige Fütterung mit Fleisch führt zur Fehlernährung!

Fleisch stellt jedoch die Grundlage, einer artgerechten Hundeernährung dar.

Was braucht dein Hund für Hundefutter?

Das ist Pauschal nicht zu beantworten. Dazu ist die Rassenvielfalt zu groß. Es gibt sehr kleine Hunde, wie etwa den Chihuahua und sehr große Hunde, wie etwa die Deutsche Dogge.

Prof. Dr. med. vet. Manfred Coenen vom Institut für Tierernährung, Ernährungsschäden und Diätetik der Uni Leipzig über die artgerechte Ernährung eines Hundes

Kleine Hunde haben einen anderen Verdauungstrakt als große Hunde

Große Hunde haben im Verhältnis zur Körpermasse einen kleineren Verdauungstrakt als kleine Hunde. Deshalb neigen größere Hunde, auch eher zu Verdauungsstörungen.

Tabelle: Größe des Verdauungstraktes im Verhältnis zur Körpermasse

  Größe des Verdauungstraktes
Zwergrassenbis 5 kg6,7 %
kleine Rassen5 bis 15 kg
mittelgroße Rassen16 bis 25 kg3,6 %
große Rassen26 bis 50 kg
Riesenrassenüber 50 kg2,8 %
der Körpermasse

Auch die länge des Felles spielt eine Rolle

Hunde mit kurzem Fell haben einen höheren Grundumsatz an Kalorien als langhaarige Hunde. Deshalb brauchen kurzhaarige Hunde etwas mehr Kalorien als langhaarige.

Umgebungstemperatur langhaarigkurzhaarig 
Grad CelsiusKJ/kg KMxd
5 bis 7 Grad1,63625071,7
15 Grad:264423:
23 bis 25 Grad12272971
30 Grad235260

Welche Zusammensetzung, hat ein ausgewogenes Hundefutter?

Die Ernährung eines Hundes sollte sich in der Regel folgendermaßen Zusammensetzen.

35 - 45 %Eiweißreiche Futtermittel, überwiegend tierischer Herkunft
45-55 %Kohlenhydrathaltige Futtermittel pflanzlicher Herkunft
5 %Rohfaserhaltige Futtermittel
5 %Fette
Pflanzenöle
Tierische Fette
0m5 g/kg KörpermasseVitaminierte Mineralfutter

Es ist egal, auf welche Art du deinem Hund fütterst!

Die Inhaltsstoffe sind entscheidend

Egal ob du deinem Hund Nassfutter oder Trockenfutter fütterst oder Barfst.  Wichtig ist es, dass dein Hund alle Bestandteile einer gesunden Hunde-Ernährung bekommt. In welcher Form du ihm diese Bestandteile zukommen lässt ist zweitrangig.

Wie füttere ich meinen Hund richtig?

Da auf Grund seines Aktivitätsspiegels, seiner Größe, ja sogar seiner Felllänge jeder Hund ein individuell auf ihn zugeschnittenes Hundefutter benötigt, passt ein industrielles Hundefutter in den seltensten Fällen genau zu deinem Hund.

BARFEN – Ist das die Lösung um meinen Hund artgerecht zu füttern?

Im Prinzip ja, den du hast beim barfen die Möglichkeit das Hundefutter für deinen Hund pass genau zusammen zu stellen. Es gibt jedoch zwei gravierende Nachteile beim barfen.

Nachteile beim barfen:

  1. Es setzt umfangreiches Wissen über Hundeernährung vorraus
  2. Es ist sehr zeitaufwendig

Der Königsweg

Ich habe für mich den Königsweg gefunden. Ich habe für meinen Hund passende Trockenfutter sowie passendes Nassfutter. Jetzt füttere ich täglich abwechselnd Trockenfutter, Nassfutter und BARF. Wenn ein Trockenfutter oder Nassfutter ausgegangen ist ersetze ich es durch eine andere hochwertige Marke. So stelle ich sicher, dass mein Hund möglichst gesund ernährt wird.

Meine Futter Empfehlungen

getreidefreies Trockenfutter

Magnusson

Nassfutter

Diese Bücher kann ich zum Thema empfehlen

Das BARF-Buch: Inklusive 14 Rezepten

Unser Hund – fit und gesund: Alles über Ernährung und Gesundheit

Hundefutter – Liebe geht durch den Magen.

Nach seinen Menschen ist das Hundefutter das zweit wichtigste im Leben eines Hundes

Hundefutterhersteller lassen sich einiges einfallen, um den Hundehalter zum kauf zu bewegen. Ca 2.5 Millionen Euro im Jahr geben die Deutschen für Hundefutter aus. Das Problem: Es gibt keine Kennzeichnungspflicht für Hundefutter. Deshalb kann jeder Hersteller, die Inhaltsstoffe deklarieren wie er möchte.

Wie füttert man einen Hund artgerecht?

Ein Hund ist ein Karnivore. Ein fleischfressende Tier.
Bei einer artgerechten Ernährung, wäre Fleisch auch der Hauptbestandteil seines Futters.
Für eine gesunde Ernährung des Hundes, ist jedoch auch ein annähernd optimales Calcium – Phosphor Verhältnis.
Das erreicht man, indem man ausreichen Knochen und Knorpel füttert oder ein Ergänzungsfuttermittel zufüttert.

Seit wann gibt es Trockenfutter?

Im zweiten Weltkrieg wurde in den USA Blech rationiert. Die Hersteller von Hundefutter konnten keine Dosen für ihr Hundefutter produzieren. Daher entwickelten Sie Trockenfutter auf der Basis von Getreide. Das Trockenfutter konnten Sie in Papiersäcken verkaufen.

Vielen Hundebesitzern gefiel das. Das Trockenfutter lies sich länger und problemlos lagern. Es roch kaum und lies sich bequem verfüttern.

Wer waren die ersten Hundefutterhersteller in Deutschland?

Die Petfood GmbH, eine Tochterfirma des US Weltkonzerns Mars, produzierte 1960 die erste Dose Hundefutter in Deutschland.  Das Nassfutter wurde unter dem Namen Schappi vertrieben. Schon 1959 wurde das Hundefutter aus England importiert. Im Laufe der Zeit änderte sich der Name des Futters in Cappi

Ebenfalls in den 60 er Jahren wurde das Nassfutter Pedigree auf den Markt gebracht.

Frolic folgte im Jahr 1967.
Pedigree sowie Frolic sind Produkte des Mars Konzerns

1965 brachte das bayrische Familienunternehmen Interquell „Müller`s Hundenahrung“ auf den Markt. Das Unternehmen vertreibt heute Hundefutter unter der Marke „HAPPY DOG“

Hundefutter ist ein rasch wachsender Miliardenmarkt

Im Jahr 2010 gab es un Deutschland laut Statista ca. 8,86 Millionen Hundehalter. Die Zahl ist in den vergangen Jahren gefallen. Dennoch zählt der Hund nach den Katzen zu den beliebtesten Haustieren. Der Umsatz mit Hundefutter alleine in Deutschland beträgt 1,35 Milliarden Euro im Jahr.

Nestle und Mars – führende Hersteller von Hundefutter

Nestle vertreibt folgende Marken:

  • Beneful
  • Bonzo
  • Pro Plan Hund
  • Purina DeliBakie
  • Terra Cannis

Mars vertreibt folgende Marken:

  • Cesar
  • Chappi
  • Frolic
  • Greenies
  • Loyal
  • Pedigree
  • Royal Canin
  • Perfect Fit

Wie wird Hundefutter hergestellt?

Die unterschiedlichen Herstellungsverfahren

  • Extrudation
  • Backverfahren
  • Kaltgepresstes Futter

Um den Ernährungsbedürfnissen des Hundes gerecht zu werden, fügen Tierfutterhersteller tierische Fette, Soja, Weizenkörnern und Vitaminen und Mineralien zusammen. Das ergibt ein billiges, nahrhaftes Trockenfutter, das kein Hund fressen will.

Daher wird das Trockenfutter mit Geschmacksstoffen besprüht oder mit einer Pulverlackierung behandelt.

Hundefutter gibt es mit einer Vielzahl von Aromen. Hundefutterhersteller achten darauf, dass das Hundefutter einen angenehmen Geruch für den Menschen hat. Das ist nicht immer die Geschmacksrichtung, die sich auch ein Hund aussuchen würde, wenn er entscheiden könnte.

Auch Nassfutter hat nach dem Kochvorgang kaum Geschmack. Der Geschmack wird auch hier nachträglich hinzugefügt.

Die Kunst für die Tiefutterhersteller besteht nun darin, ein Aroma zu finden, dass Hunde „wild“ macht ohne, dass der Geruch auf Menschen ekelig wirkt.

Hundefutter – Designer kreieren Hundefutter?

Hundefutter – Designer sind dafür zuständig, den optimalen Geruch für ein neues Hundefutter zu finden. Das Problem dabei ist die feine Nase des Hundes. Eine Hundenase ist etwa 10000 mal empfindlicher als die Nase eines Menschen. Ein Aroma der nach einem gegrillten Steak riecht, kann attraktiv für einen Menschen aber unattraktiv für einen Hund sein. Der Designer hat nun die Aufgabe einen Duft zu kreieren, der dem menschen und dem Hund gleichermaßen zusagen.

Was für Inhaltsstoffe sind im Hundefutter?

Hundefutter enthält außer Fleisch oft

  • Weizen
  • Hafer
  • Soja
  • Mais
  • Zucker
  • Farb und Aromastoffe
  • Geschmacksverstärker
  • Vitamine
  • Mineralien

Welche Arten von Hundefutter gibt es?

  • Trockenfutter
  • Nassfutter
  • Welpenfutter
  • getreidefreies Hundefutter
  • Veganes Hundefutter
  • Bio Hundefutter

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