Dalmatiner

Dalmatiner

Dalmatiner – Rassebeschreibung

Die Rasse stammt von der Hundegruppe ab, die die Almen der heutigen Spür- und Vorstehhunde darstellt.
Die Rasse wurde als Zigeunerhund betrachtet und ist dadurch über einen großen Teil Europas verstreut.

Video: Dalmatiner: Informationen zur Rasse

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Sie wurde unter anderem als Wach- oder Zughund verwendet, zur Jagd auf Kleinwild und Vögel.

Seit Beginn des 18. Jahrhunderts hat sich die Rasse in Frankreich entwickelt und sehr stark auch in England, wo sie sich als Kutschenhund bewährt hat.
Ihre Aufgabe war es, angespannten Pferdewagen zu folgen, entweder unter der Hinterachse, zwischen den Pferden unter der Deichsel, voraus springend auf der Seite bzw. hinter der Kutsche.

Die Rasse kommt auf der ganzen Welt vor und ist als ausgesprochen pferdefreundlicher Hund bekannt.

Der Dalmatiner gilt als sportlicher und lebhafter Familienhund.

Der Dalmatiner ist ein wohlproportionierter, kräftiger Hund, der durch sein Fell besonders auffällt.

Die Grundfarbe des kurzen, glatten und glänzenden Fells ist weiß. Schwarze oder braune Tupfen, die kreisförmig gezeichnet sind, befinden sich gleichmäßig verteilt am ganzen Körper und sollen einen Durchmesser von bis zu 3 cm haben.
Dalmatiner werden bis zu 65 cm hoch und 25 Kilo schwer.
Bei schwarz gefleckten Hunden sind die Nasenspiegel schwarz, bei braun gefleckten braun.

Die Welpen werden ganz weiß geboren.

Erst nach 14 Tagen erscheinen die dunklen Musterungen.
Es gibt kaum Anhaltspunkte dafür, daß der Dalmatiner wirklich aus Dalmatien stammt.

In England ist er seit Mitte des letzten Jahrhunderts bekannt.

Er galt dort als Herrschaftshund, der lange Strecken neben Kutschen und Pferden als Schutzhund lief.
So ist der Dalmatiner ein Laufhund, der unbedingt viel Bewegung braucht.
Er läßt sich zwar in Stadtwohnungen halten, weil er anpassungsfähig und pflegeleicht ist, aber die geeignete Umgebung für ihn wäre ein Haus auf dem Land mit großem Garten.
Dalmatiner sind freundlich und gutmütig, können manchmal aber einen starken Dickkopf zeigen und brauchen so eine gute Erziehung.

Standard:

Der Dalmatiner ist mittelgroß, beweglich, ausdauernd und schnell.

Kopf:

Ziemlich lang, flacher Oberkopf, einigermaßen breit, markanter Stop, langer und kräftiger Fang, anliegende Lefzen.
Schwarzer Nasenspiegel bei schwarz gefleckten Hunden, braun bei leberfarbig gefleckten.

Augen:

Ziemlich weit auseinanderliegend, mittelgroß mit runden Lidspalten, lebhafter Ausdruck, dunkel oder bernsteinfarbig, je nach Haarkleidfarbe.
Die Lidränder sollten schwarz oder leberfarben pigmentiert sein.

Ohren:

Dünn, geschmeidig, mittelgroß, ziemlich hoch angesetzt und nach innen getragen.
Die Flecken sollen gut verteilt sein.

Gebiß:

Scherengebiß.

Hals:

Ziemlich lang.
Gewölbter Nacken, muskulös.

Körper:

Tiefer und geräumiger Brustkorb von guter Länge mit deutlich gewölbten Rippen.
Markanter Widerrist, kräftiger und straffer Rücken, muskulös, gewölbte Lendenpartie.

Gliedmaßen:

Gut gewinkelte Vorhand, gerade Vorderläufe, federnde Mittelhand.
Gut gewinkelte Hinterhand, breite, muskulöse Hinterschenkcl, parallele Liintcrläufe, mitteltiefe Sprunggelenke.

Pfoten:

Rund, deutlich geschlossen mit starken Ballen, schwarzen oder braunen Krallen.

Rute:

Sollte bis zu den Sprunggelenken reichen und eine natürliche Verlängerung der Rückenlinie sein.
Wird in einem leichten Bogen nach oben getragen.
Flecken auf der Rute wünschenswert.

Bewegung:

Frei, fließend mit guter Schrittlänge und Schub.

Haarkleid:

Kurz, hart, dicht, glatt und glänzend.

Farbe:

Zwei Varietäten sind erlaubt:

Weiß mit schwarzen Flecken oder weiß mit leberbraunen Flecken.
Die Flecken sollen ent¬weder rein schwarz oder leberbraun sein, in reichlichem Abstand voneinander, rund und scharf abgegrenzt, 2—3 cm im Durchmesser und gut verteilt über den Körper.

Widerristhöhe:

Rüde 56-61 cm
Hündin 54-59 cm.

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