Beagle

Beagle

Beagle

Der Beagle ist eine sehr alte Rasse.
Sie wurde bei Hasenjagden zu Fuß verwendet und jagte in großen Meuten.
Die Aufgabe der Hunde war es, die Hasen zu fangen und totzubeißen, da es für diese Jagdart keine Schußwaffen gab.
Nach dein Ersten Weltkrieg und in Zusammenhang mit der Verbreitung der Rehe nach Norden entstand der Bedarf nach Laufhunden.
Die hochläufigen Jagdhunde und auch der Beagle wurden immer interessanter.
In Nordeuropa wurde dieser früher in der Meute jagende Hund zu einem allein arbeitenden Hund umgeformt, eine Veränderung, die nicht ohne Probleme war.
Der Beagle ist als Jagd-, Ausstellungs- und Begleithund in vielen Teilen der Welt beliebt.

Video: Beagle: Informationen zur Rasse

Jagdszenen englischer Maler des 19. Jahrhunderts zeigen uns den Beagle in seiner ursprünglichen Lebensform.

Er ist ein Jagdhund, ein Meutehund, der die rotröckigen Jäger auf langen Hetzjagden durch Wald und Flur begleitete.
In England ist der Beagle seit dem 3. Jahrhundert bekannt.
Als Laufhund wurde er bei der Jagd auf Eichhörnchen, Kaninchen und Fasane eingesetzt.
Die Jagdleidenschaft steckt immer noch in ihm, obwohl er sich in den letzten Jahrzehnten mehr zum Haushund entwickelt hat.

So neigt selbst der gut erzogene Hund zum Streunen.

Er spürt jede Fährte auf und folgt ihr instinktiv, wenn Herrchen ihn nicht gleich zurückpfeift.
Denn er ist ein gehorsamer Hund und folgt aufs Wort, wenn er von Anfang an konsequent erzogen worden ist.
Der Beagle ist ein kräftig gebauter, eher kleinwüchsiger Laufhund mit dreifarbig (weiß schwarz rot) geschecktem Fell. Selbstbewußt trägt er seinen säbelförmigen Schwanz hochgereckt, der fast immer eine weiße Spitze hat.
Aus diesem Selbstbewußtsein resultiert seine Unbeschwertheit und Lebhaftigkeit.

Zu anderen Hunden und fremden Menschen ist er unkompliziert freundlich, fast charakterlos zutraulich.

Als reiner Meutehund ist er für alle neuen Kontakte offen.
Nicht selten geht ein Beagle verloren, weil er vertrauensvoll einem netten Menschen folgt und sich dann in dem neuen Heim schnell zu Hause fühlt.
Deswegen und wegen seiner Jagdleidenschaft sollte man den Beagle immer unter Kontrolle haben.
Als Familienhund ist der Beagle ein lustiger Geselle und den Kindern ein immer gut- gelaunter Spielgefährte.
Freudige Erregung äußert er durch lautes Bellen.
Und doch eignet er sich nicht als Wachhund, da er jeden Eindringling wie einen Freund der Familie begrüßt.

Der Beagle ist sehr vital und braucht viel Bewegung.

Da er sich meistens mit anderen Hunden versteht, eignet er sich gut als Zweit- oder Dritthund. Er ist der richtige Hund für eine Großfamilie mit offenem Haus, in dem viele Menschen ein und aus gehen.

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Woher kommt der Beagle?

England

Wie alt wird der Beagle?

12 bis 15 Jahre

Wie groß wird der Beagle?

Widerristhöhe Weibchen: 33 – 38 cm
Widerristhöhe Rüde: 36 – 41 cm

Wie schwer wird der Beagle?

Gewicht Weibchen: 9 – 10 kg
Gewicht Rüde: 10 – 11 kg

Vereine

Beagle Club Deutschland e.V.

Buchenweg 4
52399 Merzenich

Zur Internetseite

Standard:

Der Beagle ist ein kompakter, kräftiger, lebhafter und elastischer Hund.

Kopf:

Etwas langgestreckt, kräftig bei Rüden und etwas feiner bei den Hündinnen.
Gewölbter Oberkopf, ziemlich breit und mit Andeutung des Hinterhauptbeins.
Deutlicher Stop.
Der Fang und der Oberkopf sollen gleich lang sein.
Gut entwickelte Lefzen, schwarzer Nasenspiegel.

Augen:

Ziemlich groß, weit auseinanderstehend, dunkelbraun oder nußbraun mit sanftem Ausdruck.

Ohren:

Tief angesetzt, lang und mit abgerundetem, unterem Rand, werden eng an den Wangen getragen.

Gebiß:

Scherengebiß.

Hals:

Mittellang, leicht gewölbt, trocken.
Der Kopf wird stolz getragen.

Körper:

Starker Rücken, ziemlich kurz, leicht gewölbte Lendenpartie.
Tiefer Brustkorb, gut entwickelte Rippen, schwach aufgezogene Bauchlinie.

Gliedmaßen:

Gute Winkelung der Schulter und des Oberarms, gerade und parallele Vorderläufc, die weit auseinander stehen.
Kräftiger Knochenbau, kurze, kräftige Mittelhand.
Parallele Hinterläufe mit guter Winkelung des Knie- und Sprunggelenkes, muskulöse Hinterschenkel, tiefe Sprungbeine.

Pfoten:

Deutlich geschlossen mit starken Ballen.

Rute:

Kräftig, mittellang, hoch angesetzt.
Wird gerade nach oben getragen.

Bewegung:

Frei und raumgreifend.

Haarkleid:

Kurz und dicht.

Farbe:

Jede anerkannte Houndfarbe außer Leberbraun.
Die Rutenspitze soll weiß sein.

FCI Gruppe 6

Standardnummer  161

Verwendung:  Laufhund

Sektion 1.3: Kleine Laufhunde. Mit Arbeitsprüfung.

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