Cocker Spaniel

Cocker Spaniel

Von der Spanielfamilie ist in Deutschland der Cocker Spaniel der bekannteste.

Er ist ein mittelgroßer, gut proportionierter, quadratisch gebauter Hund, der durch seine langen, tief angesetzten, wunderschön behaarten Ohren auffällt.
Er hat ein seidiges, flach anliegendes glattes oder leicht gewelltes Fell in schwarz, braun, rotbraun oder lohfarben.
Es gibt auch Spaniels, die auf weißem Fell schwarze oder braune oder schwarze und braune Abzeichen haben.

Video: Cocker Spaniel Scooby – Tricks & Agility

Wahrscheinlich kamen dem Cocker Spaniel ähnliche Hunde schon im Altertum über Spanien nach England.

Hier wurde er als Jagdhund gezüchtet und bei der Jagd auf Nieder- oder Federwild eingesetzt.
Er ist ein hervorragender Spürhund, stöbert im dichten Unterholz das Wild auf und scheucht es hoch.
So ist der Cocker Spaniel wie sein ins Deutsche übersetzter Name sagt, ein Schnepfenhund.
Doch hat er sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr zum Luxus- und Haushund entwickelt.

Er ist ein fröhlicher, ausgelassener Hund, ein zärtlicher Spielkamerad für die Kinder.

Er ist sehr anhänglich und treu, doch gelegentlich bricht seine angeborene Jagdleidenschaft aus, und er hat einen Hang zum Streunen.
Wie alle Hunde mit langbehaarten Beinen und Ohren, die gern herumstöbern, bringt der Spaniel nach jedem Spaziergang Nässe und Schmutz ins Haus.
Sein Fell muß regelmäßig gepflegt werden, besondere Sorgfalt sollte man seinen Ohren widmen.
Da die langen Schlappohren den Gehörgang zu dicht abschließen, wird er zu wenig durchlüftet.

So neigt der Spaniel zu entzündlichen Ohrenerkrankungen.

Sobald er öfter den Kopf schief hält oder sich an den Ohren kratzt, ist ein Tierarztbesuch angezeigt.
Cocker Spaniels sind sehr verfressen, so muß man seinen Hund kurz halten, wenn er sich nicht bald zu einer kleinen Walze entwickeln soll.

Leider findet man immer wieder einzelne Hunde, die neurotische Störungen aufweisen.

Diese Hunde erscheinen auf den erten Blick normal, sind anschmiegsam und lustig; sobald man jedoch etwas von ihnen will, was auch nur für einen kurzen Moment ihre Freiheit einschränken könnte (Anlegen des Halsbandes, Festhalten in gefährlichen Momenten, Untersuchungen beim Tierarzt) reagieren sie überängstlich und aggressiv, sie werden Angstbeißer.
Die extreme Form dieser neurotischen Störung ist die »Spanielwut«, eine Krankheit, die zu grundlosem aggressivem Verhalten führt.

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