Boston Terrier

Bosten Terrier

Boston Terrier

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Der Boston Terrier gehört zu den wenigen Rassen, die in den USA entstanden.

Er wurde in Boston 1870 aus einer Kreuzung von Bulldogge und Bullterrier gezüchtet.
Da er in Deutschland relativ selten anzufinden ist, wird er oft mit dem Französischen Bully verwechselt.

Der Boston Terrier ist der Nationalhund der USA, aber die Rasse hat ihren Ursprung in England, wo man sich schon frühzeitig für Hundekämpfe interessierte.

Zu diesem Zweck versuchte man, verschiedene Rassen zu kreuzen, wobei die Bulldoggen immer einen Bestandteil bildeten.
Die Kreuzung zwischen den Bulldoggen und den unterdessen ausgestorbenen alten englischen Terriern erwies sich zu Beginn des 19. Jh. als glücklich, und diese Blutmischung bildete die Grundlage der Bosten Terrier-Ahnen.
Aber auch in den USA wurden die Hundekämpfe beliebt, vor allem rund um die Stadt Boston.
Im jahre 1865 wurde ein Hund mit der beschriebenen Abstammung importiert, der dann die Basis für die Rasse der Boston Terriers bildete.
Man kann auch den Einfluß der Französischen Bulldogge feststellen.

Die Rasse wurde 1893 vom Amerikanischen Kennel Club anerkannt.

Der Boston Terrier ist eine sehr robuste und lebhafte Rasse.
Der Boston Terrier ist ein kleiner bis mittelgroßer, stämmig gebauter Hund.
Das glatte, kurze Haar ist dunkel gefleckt auf weißem Grund oder schwarz mit weißen Zeichnungen.
Er hat große, runde Augen, die weitauseinander stehen, ein breites Maul, das vage an einen Boxer erinnert, der Kopf ist jedoch faltenfrei.
Der Boston Terrier wurde als reiner Haushund gezüchtet, er ist der ideale Großstadthund, pflegeleicht, da sein Fell kaum haart.
Er ist vergnügt und immer lebhaft, aber nicht zu temperamentvoll.
Er ist liebevoll und anhänglich und mag Kinder.
Er eignet sich als Seniorenhund, da er umgänglich ist, nicht zuviel Auslauf braucht und überallhin mitgenommen werden kann.

Standard:

Der Boston Terrier ist ein kompakter und ebenmäßig gebauter Hund, mittelgroß mit kurzer Nase, glatthaarig, mit kurzer Rute.

Kopf:

Quadratisch mit flachem Oberkopf, flachen Wangen, steiler Stirn und markantem Stop.
Der Fang soll kurz sein, quadratisch, breit und tief, die Länge etwas kürzer als die Breite und Tiefe. Er soll aber 1/3 der Schädellänge nicht überschreiten.
Schwarzer Nasenspiegel mit einer Furche zwischen den Nasenlöchern.
Tiefe Lefzen, die die Zähne bedecken.

Augen:

Weit auseinanderstehend, groß, rund und dunkel, mit einem wachen Ausdruck.

Ohren:

Aufrechtstehend, möglichst tief an den Ecken des Schädels angesetzt.

Gebiß:

Zangengebiß oder leichter Vorbiß.

Hals:

Ziemlich lang, schwach gebogen, trägt den Kopf elegant.

Körper:

Kompakt, aber nicht schwerfällig, tiefer und breiter Brustkorb, deutlich gewölbte Rippen, kurze Lendenpartie, leicht abgerundet zum Rutenansatz hin, kaum aufgezogene Bauchlinie.

Gliedmaßen:

Zurückliegende Schultern, die Vorderläufe weit auseinander liegend, gerade und muskulös, kurze und starke Mittelhand.
Gut gewinkelte Hinterläufe, tiefliegende und parallele Sprunggelenke, kräftige und muskulöse Hinterschcnkel.

Pfoten:

Rund, klein, kompakt, direkt nach vorne gerichtet.

Rute:

Tief angesetzt, gerade oder korkenzieherartig ohne Behänge oder grobes Haar.
Darf nicht über der Rückenlinie getragen werden.

Bewegung:

Gefestigt, parallel, stark und rhythmisch.

Haarkleid:

Kurz, glatt, glänzend und fein. Farbe: Gestromt mit weißen Abzeichen, schwarz mit weißen Abzeichen erlaubt.

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