Hund impfen

Impfung Welpe

Hund impfen – Impfratgeber für Hundebesitzer

Inhaltsverzeichnis

Alles, was du über die Impfung deines Hundes wissen musst

Hundeimpfungen spielen eine entscheidende Rolle beim Schutz deines Hundes vor vielen gefährlichen und sogar tödlichen Krankheiten .

Im Laufe der Jahre wurden mir alle möglichen Fragen zu Hundeimpfungen gestellt und hier haben ich einige der am häufigsten Fragen zusammengestellt.

Dies ist nur als erste allgemeine Einführung für Impfungen beim Hund gedacht.

Impfratgeber für Hundebesitzer

Die Erkenntnisse über das Wesen der Infektionskrankheiten und der Infektionsabwehr des Körpers ermöglichen eine vorbeugen de Behandlung (Prophylaxe) und therapeutische Behandlung durch Impfungen.

Die zwei beim Hund angewandten Formen einer Impfung gehen von verschiedenen Voraussetzungen aus.

Was sind Antikörper ?

Ein Erreger oder seine Giftstoffe (Toxine) wirken als Antigen.
Das bedeutet, daß sie im Wirtsorganismus die Bildung spezifischer Abwehrkörper hervorrufen.
Diese Abwehrkörper werden Antikörper genannt.

Was ist eine passive Immunisierung?

Bei bereits von einer bestimmten Krankheit befallenen Tieren werden Antikörper gespritzt.
Hier handelt es sich um eine „passive Immunisierung“ mit einem Serum.
Diese Abwehrkörper werden künstlich, also passiv zugeführt.

Wie werden Antikörper produziert?

Zur Gewinnung eines derartigen Serums werden gesunde Tiere mit dem entsprechenden Erreger oder seinen Toxinen, also dem Antigen, infiziert.

Es bilden sich die typischen Abwehrkörper (Antikörper) da gegen aus.
Das Blutserum (der von Blutkörperchen und anderen Stoffen befreite Bestandteil des Blutes) mit diesen Antikörpern wird gewonnen und verwendet.

Der Schutz einer solchen passiven Immunisierung tritt rasch ein.

Mit den künstlich zu geführten spezifischen Antikörpern kann der Patient nun viel eher die Krankheit überstehen (therapeutische Anwendung der Impfung).
Oder es tritt bei wenigen Wochen alten Welpen, die zu jung für die aktive Immunisierung sind, ein Schutz vor der Krankheit ein (prophylaktische Anwendung der passiven Impfung).

Schutz nur für einige Wochen

Da der Organismus die zugeführten Antikörper als Fremdstoffe empfindet, werden sie von ihm nach einiger Zeit abgebaut.

Dementsprechend bringt eine Serumimmunisierung nur Schutz für einen relativ kurzen Zeit raum, meist für einige Wochen.

Diese Behandlungsform wurde zurückgedrängt durch den Einsatz von Medikamenten, die die Körperabwehr allgemein deutlich erhöhen (Paramunitätsinducer).
Auch diese Therapie wirkt nur für kurze Zeit.

Was ist eine aktive Immunisierung?

Bei der aktive Immunisierung wird beim Hund selbst eine abgeschwächte Erkrankung künstlich erzeugt durch Infizierung mit dem abgetöteten Erreger.

Die „aktive Immunisierung“, beim Hund wird zum Beispiel gegen folgende Krankheiten eingesetzt:

  • Staupe
  • ansteckende Leberentzündung
  • Leptospirose
  • Parvovirose
  • Zwingerhusten
  • Tollwut

Nur gesunde Hunde dürfen geimpft werden.

Es liegt auf der Hand, daß nur ein gesundes Tier aktiv immunisiert werden darf.

Der so geimpfte Organismus bildet bei diesem Verfahren selbst die entsprechen den Antikörper.

Die Wirkung erfolgt erst in einem zeitlichen Abstand

Das dauert einige Zeit und ist auch der Grund, warum bei Auslandsfahrten mit dem Hund die Impfung einige Wochen vor dem Grenzübertritt erfolgt sein muß.

Jedoch scheidet ein aktiv immunisierter Hund auf keinen Fall die Erreger aus.
Es sind weder andere Tiere noch der Mensch durch eine solche Impfung gefährdet.

Muß ich meinen Hund impfen lassen?

In Deutschland besteht keine Impfpflicht für Hunde.

Wichtig!

Wenn du mit deinem Hund ins Ausland fährst solltest du dich unbedingt vorab über die dortigen Vorschriften informieren.

Sonst riskierst du, dass dein Hund schlimmstenfalls beschlagnahmt wird.

Bei Reisen in EU Länder besteht eine Pflicht zur Tollwutschutzimpfung

Zu den Einreisebestimmung mit Hund

Hund impfen – Ja oder Nein?

Die Impfung beim Hund spielt eine zentrale Rolle beim Schutz von Hunden vor schweren Hundeinfektionskrankheiten.

Infektionskrankheiten werden durch spezielle Erreger (Viren, Bakterien, Protozooen ) hervorgerufen.
Sie verursachen Krankheiten verschiedener Organe des Körpers und führen unbehandelt meist zum Tode.
Schutz gegen diese Krankheiten bieten nur die vorbeugenden Impfungen.

Deshalb solltest du unbedingt die Core-Impfungen durchführen lassen. Bei den Non Core Impfungen solltest du je nach Lebenslage entscheiden.

Solche Impfungen schützen nicht nur das geimpfte Tier vor Ansteckung.
Sie helfen zudem dabei, die Erreger der Krankheit auszumerzen oder wenigsten zurückzudrängen

Einen generellen Impfplan für Hunde gibt es nicht.

Als Hundehalter sollte man sich im Vorfeld darüber informieren, welche Impfungen für seinen Hund wirklich Sinn machen und seinen Hund durch eine Impfung schützen.

Genau wie in der Humanmedizin ist es sinnvoll zu verhindern, anstatt zu versuchen, zu heilen, wann immer dies möglich ist.

Bestimmte Impfungen gehören zur verantwortungsvollen Hundehaltung und sind notwendig, damit dein Hund sein Leben lang so gesund wie möglich bleibt.

Was sind Impfstoffe?

Impfstoffe bereiten das Immunsystem eines Hundes vor, um sich gegen das Eindringen von Krankheitserregern zu schützen.

Impfstoffe enthalten Antigene, die krankheitsverursachende Organismen im Immunsystem eines Hundes imitieren, aber eigentlich keine Krankheit verursachen.

Der Zweck von Welpen- und Hundeimpfstoffen besteht darin, das Immunsystem leicht zu stimulieren, indem es die vorhandenen Antigene erkennt.

Auf diese Weise erkennt das Immunsystem eines Hundes, wenn er der echten Krankheit ausgesetzt ist, diese und ist daher bereit, sie abzuwehren oder zumindest ihre Auswirkungen zu verringern.

Was sind die Core (Empfohlenen) – Impfungen für Hunde?

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin im Bundesverband praktizierender Tierärzte e. V. betrachtet die folgenden Hundeimpfungen als Core – Impfungen:

  • Hepatitis Contagiosa Canis (HCC, H)
  • Leptospirose (L)
  • Parvovirose (P)
  • Tollwut (T)
  • Staupe (S)

Die die Weltorganisation World Small Animal Veterinary Association (WSAVA) empfiehlt seit 2015 deutlich weniger Impfungen. — hier zu den Impfempfehlungen des WSAVA

  • Parvovirose (P)
  • Staupe (S)
  • Hepatitis (HCC),

Was sind die Non – Core (verzichtbaren) – Impfungen für Hunde?

Die die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin im Bundesverband praktizierender Tierärzte e. V. betrachtet die folgenden Hundeimpfungen als Core – Impfungen:

  • Leishmaniose
  • Parainfluenza (Pi) auch „Zwingerhusten“
  • Lyme-Borreliose
  • Babesiose
  • Bordetella bronchiseptica

Die die Weltorganisation World Small Animal Veterinary Association (WSAVA) empfiehlt seit 2015 deutlich weniger Impfungen.

Welche Hunde sollten nicht geimpft werden

Einige Hundeimpfungen sollten nur in Abhängigkeit von folgenden Faktoren durchgeführt werden:

  • Alter
  • Krankengeschichte
  • Umgebung
  • Reisegewohnheiten
  • Lebensstil

Grundsätzlich gilt:

  • Nur ein gesunder Hund darf geimpft werden
  • Aktuell erkrankte sowie autoimmunkranke Hunde dürfen nicht
  • alte Hunde sollten nicht geimpft werden.

Ist eine Impfung zwingend notwendig, sollte der Hund vorab sorgfältig untersucht werden.
Eine komplette Voruntersuchung Ihres Hundes vor der Impfung beinhaltet auch einen Bluttest.

Kombinationsimpfungen (Kombi-Impfungen)

 

Nebenwirkungen und Risiken im Zusammenhang mit Hundeimpfungen

Die Vorteile von Impfungen überwiegen bei weitem alle Risiken.
Nebenwirkungen von Hundeimpfstoffen sind selten.

Wie bei allen Medikamenten- oder Immunisierungsprotokollen können jedoch Welpen- und Hundeimpfungen einige Nebenwirkungen verursachen.

Kleinstmögliche Kombi-Impfung

Je mehr Impfstoffe in einer einzigen Impfung vorkommen, desto wahrscheinlicher ist die Häufigkeit und Stärke der möglichen Nebenwirkungen bei deinem Hund.

Wählen gerade bei Welpen und alten Hunden die kleinstmögliche Kombi-Impfung.

Die Tollwutimpfung gilt als besonders nebenwirkungsstark und sollte zeitlich versetzt gegeben werden.

Ich empfehle, dass du deinen Welpen oder Hund zu einem Zeitpunkt impfen lässt, an dem du ihn nach der Impfung im Blick behalten kannst.

Wenn dein Hund auf Impfungen reagiert, können folgende Symptome auftreten:

  • Fieber
  • Trägheit
  • Appetitverlust
  • Gesichts- oder Pfotenschwellung und / oder Nesselsucht
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Schmerzen oder Schwellungen an der Injektionsstelle
  • Kollaps, Atembeschwerden und Krampfanfälle (anaphylaktischer Schock)

Wie bei menschlichen Impfstoffen können milde Symptome ignoriert werden.
Die meisten Reaktionen sind mild und von kurzer Dauer.

Wenn du eine schwerwiegendere Reaktion nach einer Impfung wie Schwellungen im Gesicht, Erbrechen oder Lethargie feststellst, wende dich sofort an deinen Tierarzt.

Wer erstellt die Leitlinien für Hundeimpfungen?

Impfstoffe und Impfrichtlinien entwickeln sich mit der Forschung, Entwicklung und dem wissenschaftlichen Verständnis weiter.

Daher fassen Immunologen und renommierter Tierärzte in regelmäßigen Abständen neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Impfempfehlungen zusammen.

In Deutschland ist das die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin im Bundesverband praktizierender Tierärzte e. V. (StIKoVet)

Weltweit die Weltorganisation World Small Animal Veterinary Association (WSAVA)

Diese Organisationen geben Empfehlungen zu den sogenannten Pflicht- und Wahlimpfungen einschließlich der Impfintervalle und desImpfschema heraus.

Die Organisation sind sich nicht immer einig und daher stimmen die Empfehlungen nicht immer überein.

Die Impfleitlinien verstehen sich daher ausschließlich als Hilfestellung für Tierärzte und Hundehalter. Sie sollten laut der StIKoVet nicht starr aufgefasst werden.

Basierend auf den Empfehlungen können Tierärzte zusammen mit den Hundehaltern Impfpläne entwickeln, die auf die besonderen Bedürfnisse der Hunde zugeschnitten sein sollten.

Welpenimpfungen

Wenn die Mutter des Welpen ein gesundes Immunsystem hat, bildet sie in der Regel während der Stillzeit Antikörper in der Muttermilch.

Der Welpe wird durch die Antikörper geschützt, die die Mutter in den ersten Tagen in der Milch weitergibt.

Eine Impfung ist erst dann effektiv, wenn nur noch wenige mütterliche Antikörper im Blutkreislauf des Welpen vorhanden sind.

Die durch die aktive Immunisierung gebildeten Antikörper werden von der Hündin an ihre Jungen weitergegeben (sog. maternale Antikörper).
Für die ersten Lebenswochen ist der Welpe also geschützt, aber nur, wenn die Mutter genügend Antikörper besitzt und sie während der Trächtigkeit und mit der Muttermilch weiterreichen kann.
Impft man einen solchen Welpen aktiv, werden die durch die Impfung eingebrachten Erreger von den maternalen Antikörpern unschädlich gemacht.
Eine Schutzwirkung wird in Abhängigkeit von der Abwehrlage des Welpen durch diese Impfung nur unsicher erreicht.
Deshalb ist bei einer Erstimpfung gegen Staupe, an steckende Leberentzündung und Lepto spirose im Alter von 7-9 Wochen eine erneute Impfung in der 12.-14. Lebenswoche notwendig.
Eine Tollwutimmunisierung kann mit einer einmaligen Impfung ab der 7. Lebenswoche durchgeführt werden.

Wann sollte man mit den Welpenimpfungen beginnen?

Die Übersiedlung ins neue Zuhause und die erste Impfung belasten einen jungen Welpen stark.
Lassen Sie ihm vor der Impfung ein paar Tage Zeit, um sich an Sie zu gewöhnen.

Wenn der Welpe beim Züchter zum ersten Mal geimpft wurde, sollten Sie auch ein paar Tage warten, bevor Sie ihn nach Hause holen.

Nachdem ein Welpe von der Muttermilch entwöhnt wurde, sollten die Impfungen beginnen.

Nur gesunde Welpen dürfen geimpft werden

Für den Gesundheitszustand des Welpen ist neben der Fütterung besonders ein evtl. Wurmbefall ausschlaggebend.
Verwurmte Welpen sollten nicht aktiv immunisiert werden, hier ist zuerst eine Entwurmung notwendig.

Was ist eine Grundimmunisierung?

Als Grundimmunisierungen von Welpen gelten alle Impfungen in den ersten beiden Lebensjahren.

Welpen-Impfplan

Es wird von der Ständige Impfkommission Veterinärmedizin
(StIKo Vet) folgenden Impfplan für Welpen empfohlen:

8 Lebenswoche:

  • Parvovirose
  • Staupe
  • Leptospirose
  • Hepatitis Contagiosa Canis

12 Lebenswoche:

  • Parvovirose
  • Staupe
  • Leptospirose
  • Hepatitis Contagiosa Canis
  • Tollwut

16 Lebenswoche:

  • Parvovirose
  • Staupe
  • Hepatitis Contagiosa Canis

15 Lebensmonat:

  • Parvovirose
  • Staupe
  • Leptospirose
  • Hepatitis Contagiosa Canis
  • gegeben falls Tollwut

Impfung von Erwachsenen Hunden

Was ist eine Wiederholungsimpfung?

Wiederholungsimpfungen sind alle Impfungen, die nach abgeschlossener Grundimmunisierung erfolgen.

Wie lange sind die Impfungen beim Hund wirksam?

Impfplan für erwachsene Hunde

Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin am Friedrich-Loeffler-Institut gibt folgende Wiederholungsimpfintervalle an.

  • Tollwut – 2 bis 3 Jahre
  • Parvovirose – 3 Jahre
  • Staupe – 3 Jahre
  • Hepatitis Contagiosa Canis – 3 Jahre
  • Leptospirose – 1 Jahr

Danach liegen laut der Impfkomission im Organismus nur mehr so wenig Antikörper vor, daß ein voller Schutz gegen die entsprechende Krankheit nicht mehr gewährleistet ist.
Eine Auffrischungsimpfung ist notwendig geworden.

Bei folgenden Krankheiten empfiehlt die Impfkomision je nach Lebensumständen des Hundes und/oder aktueller Seuchenlage zu impfen.

  • Borrelioso
  • Leishmaniose
  • Pilzinfektionen
  • Zwingerhusten

Hepatitis Contagiosa Canis (HCC, H)

Die Hepatitis Contagiosa Canis Impfung sollte nach einer Empfehlung der Weltorganisation World Small Animal Veterinary Association 2015 höchstens alle drei Jahre erfolgen.
Es wird davon ausgegangen, dass nach der letzten Auffrischung eine lebenslange Immunität besteht.
Der Antikörper-Titertest im Schnellverfahren sollte darüber Klarheit schaffen.

Parvovirose (P)

Die Parvovirose Impfung sollte nach einer Empfehlung der Weltorganisation World Small Animal Veterinary Association 2015 höchstens alle drei Jahre erfolgen.
Es wird davon ausgegangen, dass nach der letzten Auffrischung eine lebenslange Immunität besteht.
Der Antikörper-Titertest im Schnellverfahren sollte darüber Klarheit schaffen.

Staupe (S)

Die Staupe Impfung sollte nach einer Empfehlung der Weltorganisation World Small Animal Veterinary Association 2015 höchstens alle drei Jahre erfolgen.
Es wird davon ausgegangen, dass nach der letzten Auffrischung eine lebenslange Immunität besteht.
Der Antikörper-Titertest im Schnellverfahren sollte darüber Klarheit schaffen.

Tollwutimpfung (T)

Eine Tollwutimpfungen ist in Deutschland nicht Pflicht.

Deutschland ist offiziell seit 2008 „tollwutfrei“, womit du deinen Hund auch nicht gegen Tollwut impfen lassen musst.

Die Tollwutimpfung gehört laut WSAVA nur in den Ländern als Empfohlene-Impfung, in denen die Erreger vorkommen.

Die Tollwut Impfung sollte nach einer Empfehlung der Weltorganisation World Small Animal Veterinary Association 2015 höchstens alle drei Jahre erfolgen.
Es wird davon ausgegangen, dass nach der letzten Auffrischung eine lebenslange Immunität besteht.
Der Antikörper-Titertest im Schnellverfahren sollte darüber Klarheit schaffen.

Allerdings ist eine Tollwutimpfung bei Reisen in die meisten Länder (auch EU) vorgeschrieben.

In der Regel wird der Tollwutimpfstoff für Welpen nach 16 Wochen (frühestens nach 15 Wochen) verabreicht, und die Tollwutimpfung ist ein Jahr lang gültig.

Bei erwachsenen Hunden ist die Tollwutimpfung drei Jahre lang gültig und sollte zum Zeitpunkt des ersten Besuchs für neue Patienten behandelt werden.

Zum Beispiel würde ein Welpe den Tollwutimpfstoff nach 16 Wochen, 1 Jahr und dann wieder nach dem 4. Lebensjahr erhalten.

Kosten einer Tollwutimpfung

Eine Tollwutimpfung kostet ca. 35.-€

Schutzimpfung gegen Leptospirose (L)

Die Leptospirose-Impfung gehört laut WSAVA zu den Non-Core-Komponenten und sollte nur in gefährdeten Gebieten vorgenommen werden.

Die Schutzimpfung gegen Leptospirose sollte mit möglichst vielen Stämmen verabreicht werden, da ansonsten kein Schutz gegen die am häufigsten vorkommenden Leptospira-Erreger gegeben ist.

Parainfluenza (Pi) auch „Zwingerhusten“

Nicht empfehlenswert!

Parainfluenza ist eine Bakterielle Erkrankung und mit Antibiotika gut in den Griff zu bekommen.

Lyme-Borreliose

Nicht empfehlenswert!

Einige der Impfstoffe bieten nicht ausreichenden oder für die in Europa vorkommenden Erreger gar keinen Schutz

Babesiose

Eine Wiksamkeit ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt und die zum Teil starken Nebenwirkungen machen eine vorsorgliche Impfung fragwürdig.

Bordetella bronchiseptica

Leishmaniose

Eine Wiksamkeit ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt und die zum Teil starken Nebenwirkungen machen eine vorsorgliche Impfung fragwürdig.

Was ist ein Antikörper-Titertest?

Bei einem Antikörper-Titertest wird festgestellt, ob im Blut noch ausreichend Antikörper vorhanden sind, um den Körper vor einer Ansteckung mit bestimmten Krankheitserregern zu schützen.

Die hier aufgezeigten Informationen sollen dir das Leben mit einem von Gesundheitsproblemen betroffenen Hund erleichtern, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen nicht den Besuch bei einem Tierarzt

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

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