Austrocknung beim Hund

Dehydration Hund

Austrocknung (Dehydration) beim Hund – Dein Hund trinkt zu wenig

Eine ausgewogene Ernährung ist nicht das einzige um deinen Hund gesund zu halten.
Trinkwasser ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Bedarfs und der allgemeinen Ernährung deines Hundes.

Wasser ist der Hauptbestandteil gesunder, lebender Körperzellen.

WasserOhne Wasser kann der Körper deines Hundes nicht richtig funktionieren.

Insbesondere wird dein Hund austrocknen .
Damit dein Hund täglich genug Wasser bekommt, musst du neben einer gesunden, ausgewogenen Ernährung (die auch etwas Feuchtigkeit liefert) auch Wasser zu sich nehmen.

Warum ist Wasser wichtig für deinen Hund

Die Aufgabe von Wasser ist es, wichtige Nährstoffe in die Körperzellen zu befördern und aus diesen heraus zu befördern.

  • Es hilft bei der Verdauung von Lebensmitteln und hilft dem Körper, die Nährstoffe aufzunehmen.
  • Wasser dient auch zur Abkühlung des Körpers und zur Aufrechterhaltung einer normalen Körpertemperatur.
  • Wasser schmiert und polstert die Gelenke und erleichtert die Bewegung.
  • Das Rückenmark und andere innere Gewebe werden ebenfalls durch Feuchtigkeit gepolstert und Schadstoffe werden durch Wasserlassen und Stuhlgang aus dem Körper entfernt.

Grundsätzlich benötigt jede wichtige Körperfunktion Wasser und ohne ausreichende Versorgung kann dein Hund schnell krank werden und dehydrieren.

Organe werden eventuell durch anhaltenden Wassermangel geschädigt.

Wenn der Mangel lange genug anhält, beginnen die Organe (wie Nieren, Leber usw.) zu versagen.
Der Tod des Hundes wird kurz danach folgen.

Ausreichende Wasserversorgung

Hund trinkt WasserUm sicherzustellen, dass dein Hund immer genug Wasser hat, um gesund zu bleiben, musst du täglich sauberes, klares Wasser bereitstellen, das für deinen Hund leicht zugänglich ist.

Halte die Schüssel deines Hundes immer gefüllt und füllen täglich frisches, sauberes Wasser nach.

Wie viel sollten Hunde trinken?

Der Wasserbedarf eine Hundes hängt von der Fütterung und der Außentemperatur ab.

Hunde die Trockenfutter erhalten, müssen mehr trinken als Hunde die Nassfutter gefüttert bekommen.
Im Sommer müssen Hunde mehr trinken als im Winter

Ein gesunder Hund sollte etwa 50 ml Trinkwasser pro kg Körpergewicht trinken. Das bedeutet ein 10 kg schwerer Hund, benötigt mindesten 1/2 Liter Wasser pro Tag

Wie bereits erwähnt, enthält das Futter deines Hundes auch eine geringe Menge Feuchtigkeit.
Hunde, die mit Dosenfutter gefüttert werden, erhalten deutlich mehr Feuchtigkeit, da Dosenfutter etwa 70-80% Wasser enthält.
Diese Hunde trinken möglicherweise weniger als Hunde, die täglich Trockenfutter zu sich nehmen.

Zeichen der Dehydration bei Hunden

Im Allgemeinen trinkt ein gesunder Hund täglich genug Wasser, um eine gute Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten.

In einigen Fällen kann es jedoch zu einer Dehydrierung kommen.
Hunde, die an Krankheiten wie Nierenerkrankungen, Stoffwechselstörungen (wie Diabetes), Krebs und schwangeren / stillenden Tieren leiden, laufen Gefahr, schneller dehydriert zu werden.

Zeichnung ausgetrockneter Hund

Die Hautfalte muss sich sofort wieder glätten

Um Ihren Hund auf Austrocknung zu untersuchen, nehmen Sie eine lose Hautfalte über die Schulterblätter, ziehen Sie sie vorsichtig hoch und lassen Sie sie los.

Achten Sie darauf, dass die Haut wieder einrastet.
Unter normalen Umständen sollte die Haut ohne Bedenken schnell wieder an ihren Platz zurückkehren.

Wenn Dehydration vorhanden ist, kehrt die Haut langsam zurück oder bleibt möglicherweise eine Zeit lang wach, bevor sie wieder an ihren Platz zurückfällt.

Ein weiterer Ort, um nach Dehydration zu suchen, ist das Maul eines Hundes.

Zahnfleisch HundWenn das Zahnfleisch trocken, klebrig oder blass erscheint, ist dies ein Zeichen für Krankheit und Austrocknung.

Dehydrierte Hunde haben auch trockene, eingesunkene Augäpfel und eine trockene Nase und einen trockenen Mund.

Wenn du befürchtest, dass dein Hund nicht genug Wasser bekommt, um seine Gesundheit zu erhalten, wende dich an deinen Tierarzt.

Der Flüssigkeitshaushalt des Körpers muß unter allen Umständen aufrechterhalten werden.

Deshalb ist eine Austrocknung ein Verlust von Körperflüssigkeit durch Erbrechen, Durchfall, Überhitzung oder zu wenig Trinkwasser sehr gefährlich.

Die Anzeichen dafür sind ein trockenes Maul, eingesunkene Augen, eine Verringerung der Elastizität in der Haut und vollkommene Erschöpfung.
Dieser Zustand muß unbedingt vom Tierarzt behandelt werden.

Erste Hilfe

Wenn Dein Hund austrocknet, verliert er gleichzeitig wichtige Elektrolyte, also Minerale wie Natrium und Kalium, die elektrische Impulse durch den Körper befördern.

Normales Trinkwasser ersetzt die meisten dieser Elektrolyte, doch ein ausgetrocknetes Tier erholt sich schneller, wenn Du ihm ein Elektrolytgetränk gibst.

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Wege den Hund mit Wasser zu versorgen

Die folgenden Tipps sollen helfen, eine Austrocknung von vornherein zu verhindern.

Für Wasser sorgen

Hund trinkt

ein Hund braucht immer Wasser

Hunde schwitzen kaum, sie haben nur einige wenige Schweißdrüsen zwischen den Zehen.

Doch sie verlieren viel Flüssigkeit über die ausgeatmete Luft.
Sorge dafür, daß Deinem Hund immer genug Wasser zur Verfügung steht.
Am besten stelle zwei oder mehr Wassernäpfe an verschiedenen Orten auf.

Nicht zuviel auf einmal

Wenn Dein Hund längere Zeit nichts zu trinken hatte und dann gleich eine große Schale Wasser austrinkt, kann es sein, daß er das Wasser sofort wieder erbricht und dabei noch mehr Flüssigkeit verliert.
Lasse deinen durstigen Hund nur eine kleine Menge trinken und nimm ihm dann das Wasser für einige Minuten weg.

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FleischbrüheEine leckere Fleischbrühe kann deinen Hund eventuell dazu bewegen mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Eiswürfel

EiswürfelEin Hund, der lange Zeit kein Wasser hatte, wird unter Umständen Mühe haben, Wasser bei sich zu behalten.

In diesem Fall ist ein Eiswürfel eine hilfreiche Alternative.
Während er an dem Eis leckt, gelangt langsam wieder Flüssigkeit in seinen Körper.

Ins Maul schauen

Manchmal hören Hunde auf zu trinken, weil ihnen ein Fremdkörper im Maul steckt.
Schauen Deinem Hund ins Maul.
Wenn Du dort etwas findest, das Du nicht selbst entfernen kannst, bring den Hund zum Tierarzt.

Störungen im Wasserhaushalt

Die Wasserverluste können hoch sein bei

  • Appetitlosigkeit
  • Fieber
  • langanhaltendem Durchfall
  • bei chronischem Erbrechen
  • Niereninsuffizienz mit Natriumverlust
  • Diabetes.

Durch die starke Verminderung der Flüssigkeit kommt es zu einer Austrocknung des Körpers (Exsikkose).
Die Hautelastizität läßt nach, und der Blutdruck sinkt ab; es entsteht eine Kreislaufschwäche (Neigung zum Kollaps).
Als typisches Zeichen gilt, daß hochgezogene Hautfalten längere Zeit brauchen, bis sie wieder verstreichen (zur Prüfung des Hautturgors)
Bei Überschreitung einer gewissen Grenze der Wasserverarmung können die harnpflichtigen Stoffe nicht mehr ausgeschieden werden, so daß schließlich der Tod infolge einer Harnvergiftung eintritt
Bei bestimmten Erkrankungen kommt es zu einer Vermehrung der Körperflüssigkeit.
Eine solche krankhafte Ansammlung wird als Ödem (Wassersucht) bezeichnet.
Sie tritt in schweren Fällen als Bauchwassersucht und Lungenwassersucht auf.
Zu den Hauptursachen zählen Krankheiten des Herzens, der Lunge und der Niere.
Ein Ödem stellen auch die Anschwellungen

Hinweise:

  • Für die Aufrechterhaltung des Wasserhaushaltes sind ausreichende Mengen sauberen, temperierten Wassers (nicht unter 10°C) notwendig.
  • Hunde müssen ganztägig Zugang zum Wasser haben.
  • Bei Ernährung mit Trockenfutter und Softfutter (halbtrocken) besteht durch den geringen Wassergehalt ein hoher Bedarf an Trinkwasser. Bei der Verwendung solcher Futtermittel muß auf jeden Fall die entsprechend stark erhöhte Wassermenge zur Verfügung gestellt werden.Diese notwendige Flüssigkeitsmenge wird leider meist nicht ganz aufgenommen; hierin liegt eines der Probleme der Trockenfutter (Nierenbelastung).
  • Bei nachlassendem Hautturgor unbedingt sofort Tierarzt!

Die hier aufgezeigten Informationen sollen dir das Leben mit einem von Gesundheitsproblemen betroffenen Hund erleichtern, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen nicht den Besuch bei einem Tierarzt

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

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