Darmerkrankungen

Darmerkrankungen Hund

Darmerkrankungen beim Hund

Krankheiten und Störungen des Darms sind bei Hunden recht häufig.

Als Halter sollten Sie mit den häufigeren Anzeichen vertraut sein, und wenn diese andauern, sie dem Tierarzt zur Untersuchung und Behandlung der Ursache mitteilen.

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Durchfall

DurchfallDurchfall ist das häufigste Erscheinungsbild einer Darmstörung beim Hund.

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Erscheinungsformen von Darmerkrankungen bei Hunden

Es gibt einige klinische Anzeichen von Darmerkrankungen wie Durchfall und Verstopfung.
Diese Zeichen selbst sind keine Krankheiten, benötigen aber im akuten Zustand Behandlung (wobei die Ursache gefunden und behandelt werden sollte).

Weiter sind andere übliche Zeichen von Störungen schwarzer Stuhl, schmerzhafter Stuhlgang und Verlust der Darmkontrolle (Stuhlinkontinenz).
Zeichen, die mehr auf Mastdarm- und Aftererkrankungen hindeuten, sind örtliche Schmerzen, Afterbluten, After- Lecken oder Schleifen des Hinterteils über den Boden (Schlitten fahren).

Die meisten dieser Zeichen können mit einer großen Anzahl von Erkrankungen auftreten, nicht alle sind Störungen des Verdauungstraktes.

Durchfall

Durchfall ist eine Änderung der Konsistenz, Menge oder Häufigkeit der Verdauung.
Er kann akut sein, mit plötzlichem Beginn und Ende oder kann chronisch werden und länger als drei Wochen andauern.

Verstopfung

Dies bedeutet schwierigen, unregelmäßigen oder fehlenden Stuhlgang.
Verstopfung ist häufig und tritt irgendwann im Hundeleben einmal auf.
In vielen Fällen dauert Verstopfung nur ein oder zwei Tage, dauert sie jedoch länger als zwei Tage, sollten Sic den Tierarzt informieren.

Schwarzer Teerstuhl

Die Entleerung von schwarzem Teerstuhl nennt man Melaena.
Er deutet auf Blutungen irgendwo im Verdauungstrakt hin.
Es gibt viele mögliche Gründe dafür.

Aufstossen und Blähungen

Zu schnelles Fressen mit Luftverschlucken ist der Grund oder das Fressen stark gärender Nahrung.
Blähungen können auch mit allen Formen schlechter Nährstoffaufnahme einhergehen.

Angestrengter oder schmerzhafter Stuhlgang

Verstopfung ist nicht der einzige Grund für angestrengten Stuhlgang mit kleinen Mengen oder offensichtliches Unwohlsein beim Stuhlgang.
Andere Gründe sind Fremdkörper, Tumoren oder Polypen im Darm, Entzündungen und Reizdarmkrankheit, Analdrüsenerkrankungen, Analbruch und Fisteln.

Gründe außerhalb des Magen-Darm- Traktes sind Blasenerkrankungen wie Blasenkatarrh, Harnröhrenentzündung, Tumoren oder Steine (in den Blasenwegen), Scheidenerkrankungen wie Polypen, Tumoren oder Scheidenkatarrh; und Prostataerkrankungen wie Abszesse, Schwellungen, Tumoren oder Infektionen. Geburt, Hüftverletzungen oder große Geschwülste im Bauch können auch Stuhlprobleme verursachen.

Afterbluten

Hellrotes Blut aus dem After kann von blutenden Magen-Darm-Katarrh  Blutungen aus dem Analkanal oder Polypen im Mastdarm und Tumoren herrühren.

Afterreiben

Reizungen durch Würmer bewirken bei manchen Hunden Afterreiben oder Schlitten fahren (Scheuern des Hinterteils auf dem Boden, Gras oder Teppich).

Es gibt jedoch andere häufige Gründe für dieses Verhalten, z.B. Analbeutelfüllung oder -infektion oder kot-verschmiertes Fell am After.
Perianaihautentzündung, Mastdarmvorfall oder offene Perianaldrüsentumore können auch Afterreiben verursachen.

Stuhlinkontinenz

Eine andere allgemeine Erkrankung ist Stuhlinkontinenz.
Die Unfähigkeit, den Stuhlgang zu steuern.

Diese Krankheit tritt bei älteren Hunden häufiger auf.

Es gibt viele Ursachen, z.B. Dickdarmentzündung oder -Verletzungen, Tumoren, Verlust der Kontrolle über den Afterschließmuskel, Rückenmarksverletzung, Bandscheibenschaden, Wirkung durch bestimmte Medikamente oder einfach hohes Alter.

Diagnostische Hilfen bei Darmerkrankungen von Hunden

Der Tierarzt wird einige der folgenden Methoden anwenden:

Abtasten

Sogar beim fettesten Hund kann der Tierarzt den Darm durch die Bauchdecke ertasten.
Abtasten ermöglicht die Beurteilung der Konsistenz des Darminhaltes und kann Blockaden oder Anzeichen von Verstopfung aufdecken.

Röntgen

Einfaches Röntgen empfiehlt sich, wenn der Hund erbricht und an Durchfall oder Bauchweh leidet oder wenn der Tierarzt etwas Abnormales vermutet.

Es belegt Gase, Fremdkörper, große Mengen oder Blockaden und Einzelheiten der Schleimhaut und Dicke der Darmwand.
Mikrofeines Barium ist nützlich zum Aufzeigen von Defekten wie Geschwüren im Zwölffingerdarm und um Darmbewegung und Geschwindigkeit zu beobachten.

Ultraschall

Ultraschall und Scanning decken große Massen und vergrößerte Lymphknoten im Zusammenhang mit dem Darm auf.
Nützlich für die Berechnung der Stärke der Darmwand.

Endoskopie

Endoskopie (mit einer flexiblen Untersuchungsröhre) ist ideal für die Untersuchung des ersten Teils des Darms (Zwölffingerdarm) mit einem durch Speiseröhre und Magen eingeführren Endoskop oder des letzten Teils durch den After.

Die Spiegelung kann jedoch nicht den mittleren Teil des Dünndarms, den Leerdarm zeigen.
Endoskopische Biopsien (Gewebeproben mit einem Instrument am Endoskop) unterstützen die Diagnose für Ursachen von Darmerkrankungen.

Labortests

Blutuntersuchungen auf die Vitamine Kobalamin (Bl 2) und Folsäure geben gute Flinweise auf die Nährstoffaufnahme im Darm.
Beim Bakterienüberschuss im Dünndarm z.B. steigt Folsäure an und Kobalamin nimmt ab.

Therapie bei Darmerkrankungen von Hunden

Bei jeder Darmstörung gibt es mehrere Behandlungsziele.

Diese sind:

  • weiteren Schaden verhindern
  • Ursache beseitigen
  • Stoffwechselstörung kompensieren, z.B. Dehydration
  • Erholung fördern
  • Wiederauftreten vermeiden.

Kann Joghurt die Darmflora vom Hund verbessern?

ln den meisten Fällen nicht.
Einige Arten von Milchbakterien sind säureresistent.

Die meisten werden durch die Magensäure zerstört und erreichen nie den Dünndarm.

Die »Überlebenden« müssen gegen den felsenfesten Status quo der vorhandenen Bakterien kämpfen.
Wenn jedoch der vorhandene Stamm z. B. durch die Wirkung von Breitbandantibiotika drastisch gestört wurde, können säureresistente Milchbakterien gut für den Hund sein

Dieser Artikel wurde nach besten Wissen und Gewissen recherchiert und soll dem Hundehalter einen ersten Überblick bei einer Darmerkrankung von seinem Hund geben.

Diese Informationen dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer eigenständigen Auswahl und Anwendung oder Absetzung von Arzneimitteln, sonstigen Gesundheitsprodukten oder Behandlungsmethoden verwendet werden.

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

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