Sloughi

Sloughi

Sloughi – Rassebeschreibung

Als eine der ältesten Windhundrassen gilt der Sloughi als der reinste Nachkomme der altägyptischen Hunde.

Der Sloughi stammt aus dem Orient, aber es gibt ihn seit Jahrhunderten in Nordafrika, vor allem in Marokko.
Er ist ein Hund, der auf Sicht jagt und wurde vor allem auf Gazellen und anderes Wüstenwild angesetzt.

Der Sloughi ist kraftvoll und hat Ausdauer.
Die Rasse erinnert an den Saluki, mit dem sie übrigens verwandt ist.

Video: 3 Sloughis à la plage

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Der Sloughi wird auch Arabischer Windhund genannt und ist heute der Nationalhund Marokkos.

Bei der Erziehung des Sloughi braucht man viel Geduld, nur mit liebevollem Verständnis erreicht man bei ihm etwas.
Zwang mag er wie jeder unabhängige, ursprüngliche Hund überhaupt nicht.

Als Einmannhund respektiert er besonders einen Herrn, die anderen Familienmitglieder behandelt er freundlich, Kinder mag er besonders gern.

Da er als Windhund ein großes Bewegungsbedürfnis hat, braucht er selbstverständlich sehr viel Auslauf.

Ursprung:

Marokko

Alter:

12 – 16 Jahre

Größe:

Hündin: 61 – 68 cm

Rüde: 66 – 72 cm

Gewicht:

Hündin: 18 – 23 kg

Rüde: 22 – 28 kg

Standard:

Der Sloughi erweckt dank seiner Bewegung, seiner dün­nen Haut und trockenen Muskulatur einen edlen Ein­druck.

Äußerlich kann man den Sloughi leicht mit dem Greyhound verwechseln, obwohl der Sloughi jedoch kleiner ist, erscheint er hochbeiniger wegen seines fast quadratischen Körperbaus.

Wie der Saluki ist er ein asketischer, eher magerer Hund, unter seinem kurzen, weichen, fest am Körper anliegenden Fell, zeichnen sich Rippen und Muskeln deutlich ab.

Kopf:

Der Schädel verläuft keilförmig zum langgestreckten Fang.Flaches Schädeldach, ziemlich breit, abge­rundeter Hinterkopf, die Seiten des Schädels abgerun­det, unbedeutender Stop, markanter Scheitelkamm.
Ziemlich schwarzer und großer Nasenspiegel, dünne und trockene Lefzen.

Augen:

Groß, dunkel, tief lie­gend.

Ohren:

Am breiten Schädel sind die Ohren hoch angesetzt und hängen in der Form eines Dreiecks (da der Greyhound Rosenohren hat, dienen diese auch als Unterscheidungsmerkmal).

Gebiß:

Zangengebiß.

Hals:

Lang, leicht gewölbt, trocken mit kurzem Haar­kleid.

Körper:

Kurzer, fast flacher Rücken.
Kurze, leicht gewölbte, breite Lende.
Eckige und abfallende Kruppe.
Tiefer, aber nicht allzu breiter Brustkorb, flache Rippen, aufgezogene Bauchlinie.

Gliedmaßen:

Gut zurücklie­gende Schultern, kräftiger Knochenbau, elastischer Mit­telfuß.
Flache und muskulöse Hinterschenkel, gut gewinkelt in Knie- und Sprunggelenk.

Pfoten:

Langge­streckt oval (Hasenpfote).

Rute:

Schmal, trocken, in der Verlängerung der Kruppe angesetzt, wird unterhalb der Rückenlinie getragen.
Soll bis zum Sprunggelenk rei­chen.

Bewegung:

Frei.

Haut und Haarkleid:

Die Haut soll sehr dünn und straff sein, das Haarkleid kurz, glatt, dünn.

Farbe:

  • Sandfarbig
  • hell
  • rötlich
  • schwarz
  • gescheckt mit oder ohne schwarzer Maske und/oder schwarzem Sattel.

Widerristhöhe:

Rüde 66-72 cm, Idealhöhe 70 cm;
Hündin 61-68 cm, Idealhöhe 65 cm.

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