Saluki

Saluki

Auf 5000 Jahre alten ägyptischen Grabzeichnungen kann man Hunde erkennen, die sich von den heutigen Salukis kaum unterscheiden.
So gehört er zu den ältesten bekannten Hunderassen.
Schon Vorjahrhunderten wurde er in Arabien, Persien und Ägypten für die Gazellenjagd gezüchtet, deswegen wird er im englischen Sprachgebrauch oft Gazellenhund genannt.
Der Saluki ist einer der schnellsten Windhunde.
Mit einer Dauergeschwindigkeit von über 50 Stundenkilometern hetzt er das Wild über weite Strecken und besitzt dann noch genug Kraft, um die gestellte Beute zu töten.
Der Saluki hat die asketische Figur des Marathonläufers, er ist schmal gebaut, fast mager, unter der Haut zeichnen sich die Rippen deutlich ab.
Auch der Kopf ist schmal und langgestreckt, ebenso die feingliedrigen Läufe.
Immerhin kann der Saluki eine Höhe von 70 cm erreichen.
Sein Gesichtsausdruck ist freundlich sanft, die buschig behaarten Ohren passen gar nicht zur gesamten Windhunderscheinung.
Sein kurzhaariges oder flaumhaariges Fell kann beliebig gefärbt sein.
Im Haus ist der Saluki ein ruhiger Hund.
Er ist empfindsam und sehr liebebedürftig, obwohl er sich als unabhängiger stolzer Hund nie ganz unterordnet.
Mit Kindern kann er nicht viel anfangen, auch Fremden gegenüber ist er zurückhaltend.
Er ist seinem Wesen nach ein Einmannhund, und diesem Herrn ist er treu ergeben.
Der Saluki ist von einer wahren Rennleidenschaft besessen.
So veschafft man ihm die notwendige Bewegung am besten durch Teilnahme an Rennen.

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