Griffon fauve de Bretagne

Griffon Fauve de Bretagne

Griffon fauve de Bretagne – Rassebeschreibung

Die Bretagne ist eine Halbinsel an der französischen Nordwestküste, und aus dieser Gegend stammt auch die Hunderasse.

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Video: Fawn Brittany Basset, Basset Fauve de Bretagne

Ursprung:

Frankreich

Alter:

ca 12 – 13 Jahre

Größe:

Rüde: 48 – 56 cm

Hündin: 48 – 56 cm

Gewicht:

Rüde: 18 – 22 kg

Hündin: 18 – 22 kg

Der Griffon fauve de Bretagne Experte Kurt Henningsen klärt, ob die Hunderasse zu dir passt!

Die Auswahl der richtigen Hunderasse ist mit entscheidend ob Mensch und Hund miteinander harmonieren.

Deshalb habe ich Herrn Kurt Henningsen gebeten mir folgende Fragen zur Hunderasse zu beantworten.

Herr Kurt Henningsen  ist einer der besten Griffon fauve de Bretagne Experten in Deutschland.

Herr Kurt Henningsen hat über 12 Jahre Erfahrung mit der Rasse und bisher 4 eigenen Griffon fauve.

Anfangen möchte ich damit, dass es in Deutschland zurzeit keine Züchter m/w/d gibt und der Verein, der diese Rasse betreut, seit einigen Jahren immer wieder vor der Zerschlagung steht.

Wir haben deswegen die Zucht auch aufgegeben.

Es gibt aber gute Züchter in Schweden, Belgien und natürlich in Frankreich!

Diese Länder sind nicht so stark besiedelt wie Deutschland mit seinen vielen Straßen.

Dazu muss ich aus meiner 12 – jährigen Erfahrung und bisher 4 Hunde dieser Rasse anmerken, dass sie wegen ihrer Jagdleidenschaft ausschließlich für die Jagd geeignet ist und nicht (weniger) als Familienhund.

Dazu gehören aber alle der ca 27 Rassen der französischen Laufhunde.
So werden und wurden sie in Frankreich über mehrere Jahrhunderte gehalten und gezüchtet „an oberster Stelle die Jagd“

Beispiel:

Man kann nicht wie mit einem Labrador, die Tür öffnen, der Hund geht die 3 Stufen runter und wartet bis der Rest der Familie da ist.
Sobald die Tür sich öffnet und der Griffon Fauve nicht an der Leine ist, nimmt er sofort die Nase runter und weg ist er, jagt, und das über viele Stunden.
Er hört erst auf zu jagen, wenn er keine Kraft mehr hat oder das Wild ist verendet.
Die Franzosen sagen, ein Griffon Fauve ist erst gut wenn er mindestens 5 Stunden eine Fährte verfolgt und das Wild weitere 5 Stunden stellt (auf der Stelle bindet, nicht von der Stelle lässt)
Natürlich gibt es auch Ausnahmen, sie sind aber eher selten.

Für wen ist der Griffon fauve de Bretagne geeignet?

Würden Sie die Rasse einem Anfänger empfehlen?

Nein, nicht zu empfehlen, es sei, der Anfänger ist Jäger und kann ihn jagdlich einsetzen.

Ist die Rasse für Familien geeignet?

Er ist grundsätzlich nicht als Familienhund geeignet, obwohl, wenn er im Haus gehalten wird, ist er ganz lieb und freundlich zu jedermann.

Ist die Hunderasse für Familien mit Kindern geeignet?

Ja und nein. Da er nie frei laufen kann, nur mit langer Leine, kann eine Familie schwer etwas damit anfangen.

Ist die Rasse für ältere Personen geeignet?

Nein, sobald er eine Wildwitterung hat können ältere Menschen ihn nicht mehr halten/bändigen.

Wie verhält sich der Griffon fauve de Bretagne zu anderen Haustieren und Hunden?

Haustiere nein, andere Hunde ja. Alle Meutehunde sind untereinander sehr verträglich, werden oft in Meuten bis zu 150 Hunde gehalten, dass schließt Unverträglichkeit aus

Beschäftigungsaufwand

Wie oft und wie lange sollte man täglich mit einem Griffon fauve de Bretagne spazieren gehen?

Mehrere Stunden, damit stellt man die Rasse aber nicht zufrieden, so wollen arbeiten.

Wie hoch ist der Beschäftigungsbedarf? Ist die Rasse eher sportlich oder eher gemütlich?

Eher sportlich, man kann gut joggen gehen, es darf dann aber wenig Wildwitterung am Wegesrand geben, so erlebe ich es täglich.

Erziehung

Ist die Hunderasse leicht zu erziehen?

Sie lernen schnell, behalten dass was sie gelernt haben für die Ewigkeit. Das würde ich jetzt nicht mit Erziehung gleichstellen.

Pflege / Gesundheit

Wie hoch ist der Pflegeaufwand?

Regelmäße, wöchentliche Behängepflege (Ohren) ist ganz wichtig, so wie bei allen „Schlappohren“ Da die Rasse mehr „bärentatzig“ anders als katzenpfotig ist, d.h. die Krallen stehen nach vorne, müssen sie regelmäßig gekürzt werden.

Verlieren die Hunde viel Haare?

Nein, nicht, müssen nur 2 mal im Jahr getrimmt werden, so wie alle rauhaarigen Rassen.

Ist die Hunderasse krankheitsanfällig?

Nein, eher weniger, Krankheiten sind mir weniger bis nicht bekannt. Sie neigen aber zum Krebs, das hat aber mehr mit der Arbeitsweise alle Jagdhunde zu tun, weil sie über die gespritzten Äcker (Planzenschutz) laufen/jagen.

Gibt es Hundekrankenheit die vermehrt beim Griffon fauve de Bretagne auftreten?

Nichts bekannt. Dazu muss ich anmerken, so viele Hunde dieser Rasse gibt es in Deutschland auch nicht, eher unter 50, da kann man keine Schlüsse ziehen.

Ernährung

Welche Hundefutter können Sie empfehlen?

So ursprünglich wie möglich (Pansen etc) sonst kommt es zu Allergien.

Hundesport

Ist die Rasse für den Hundesport geeignet?

Nein, lassen sich nicht lenken, gehen nur ihrer Passion nach.

Wenn ja, welche Hundesportarten würden Sie empfehlen?

Für Mantrailing sind sie wegen ihrer guten Nasenleistung besonders gut geeignet, aber Vorsicht, sie dürfen vorher kein Wild gejagt haben.

Rasse spezifisch

Wie hoch ist die Lebenserwatung bei der Rasse?

ca 12 – 13 Jahre

Was kostet ungefähr ein Hund dieser Rasse?

In Frankreich 400 – 500 Euro, in Deutschland und Skandinavien 1000 – 1500 Euro

Wie hoch sind die monatlichen Unterhaltungskosten (Futter, Tierarzt usw.)

So wie man sie ernährt/füttert. Ich zahle für einen Pansen 5 Euro, portioniert komme ich damit pro Hund 1 Woche hin.

Hundebuch

Können Sie ein gutes Buch, über den Griffon fauve de Bretagne empfehlen?

Es gibt keins, zumindest nicht in deutscher Sprache.

Was ist Ihr Lieblings Hundebuch?

Da ich hauptsächlich Parson Russell Terrier führe, die Bücher von Eddie Chapman und David Jones

Vielen Dank, an unseren Griffon fauve de Bretagne Experten Kurt Henningsen , für das ausführliche beantworten der Fragen 

Griffon Fauve de Bretagne Familie Henningsen

www.griffon-fauve-quern.de

 

Ursprung:

Frankreich

Alter:

12 – 13 Jahre

Größe:

48-56 cm

plus oder minus 2 cm.

Gewicht:

18 – 22 Kg

Standard:

Der Griffon Fauve de Bretagne ist ein mittelgroßer, kräftiger und robuster Hund.

Kopf:

Ziemlich langgestreckt, mit abgerundetem Oberkopf, markanter Hinterhauptstachel und selten markanten Augenbrauenbogen.
Gerader oder leicht gewölbter Nasenrücken, mäßig markanter Stop, nicht allzu grober Fang, leicht hängende Lefzen, schwarzer oder dunkelbrauner Nasenspiegel.

Augen:

Dunkelbraun mit wachem Ausdruck.

Ohren:

In Augenhöhe angesetzt, ziemlich breit und mit abgerundeter Spitze und mit feinen Haaren bedeckt.
Sie reichen nicht ganz bis zur Nase.

Gebiß:

Wird im Standard nicht angegeben.

Hals:

Ziemlich kurz und muskulös.

Körper:

Tiefer und geräumiger Brustkorb, normal gewölbte Rippen, kurzer und starker Rücken, breite und muskulöse Lende, leicht aufgezogene Bauchlinie.

Gliedmaßen:

Gut zurückliegende Schultern, gerade Vorderläufe mit kräftigem Knochenbau.
Normale Winkelung hinten, paralle Vorder- und Hinterläufe, gute Bemuskelung in den Hinterschenkeln.

Pfoten:

Deutlich geschlossen, kompakt und stark.

Rute:

Mittellang, wird schwach nach oben gebogen getragen.

Haarkleid:

Sehr hart und ziemlich kurz.

Farbe:

Weizenfarbig in verschiedenen Nuancen bis zu rot.
Ein kleiner weißer Brustfleck ist erlaubt.

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Grafik Hunderassen Übersicht

Wenn Du Erfahrungen mit der Hunderasse oder Fragen hast, dann hinterlass doch einen kurzen Kommentar.

4 Kommentare

  1. Ich führe seit 3 Jahren einen Griffon fauve de
    Bretagne und werde keine
    andere Rasse mehr haben.
    Der Weg nach Frankreich lohnt sich.Die Hündin ist
    jagdlich sehr gut führbar,
    obwohl sie bei mir im Büro
    ist.Kinder beachtet sie nicht.Ein selbständiger Hund,der Freude macht.

    1. Ja es sind wirklich sehr gute Hunde und ausgezeichnet für die Jagd geeignet.
      Schade das es relativ wenige dieser Hunde in Deutschland gibt,

      Viele Grüße

      Hans Peter

  2. Hallo,
    endlich habe ich einen klaren und ehrlichen Bericht über den Griffon fauve de Bretagne ,von Henningsen gelesen.Hätte ich es vorher gewusst!?
    Ich besaß meine geliebte Hündin Thula.Eine Griffon fauve Hündin.Ich habe sie leider mit 14,5 Jahren zum Tierarzt bringen müssen.Sie war ein tolles Tier und ich trauere immer noch.
    Ich holte Sie 2004 von einer Züchterin, welche auch vorher nicht wusste was sie züchtete.Sie züchtete einen hoch spezialisierten Jagdthundrasse.Sie konntemir keine Auskunft über diese Rasse geben und einen Computer hatte ich zu der Zeit nicht und so kam ich an keine Rassemerkmale.Die Hündin wurde mir vom französischen Hundeverband empfohlen,da ich eine passende Zweithündin für meinen damals fast 2-jährigen Basset fave de Bretagne suchte. Wir damals im Hamburger Raum,umgeben von Wald und Wiese und mit allem was da zu gehört.Rehe,Wildschweine usw..Traumhaft schön! Aber auch für meine Griffon Hündin IDEAL.Was ich schnell merkte.Wir besaßen ein großes Grundstück, welches ich mit hohen Zäunen,ausbruch sicher! umgab.Alcatras war nichts dagegen.Pforten elektrisch zu öffnen, damit keiner die Tür beim rausgehen auflassen kann.Hund aus dem Auto springen, nur wenn die hohen Pforten sicher zu waren! Hund nur an der Leine.Wenn ich versuchte sie malfrei zu lassen, wie beschrieben,Nase unten und weg! Nach sieben Stunden voller Angst Wut und Verzweiflung,schloß ich sie wieder in meine Arme.Sie war im Hundeinternat,8 Wochen ohne sie besuchen zu dürfen, wo man ihr angeblich das Jagen abgewöhnen könne.Hat nichts gebracht nur viel Geld gekostet.Jahre habe ich mit meinen Beiden auf eingezäunten Tummelplätzen dieses Landes verbracht, damit sie sich mal auspowern konnte.Was sie nicht tat, denn sie hatte nur jagen im Kopf und suchte die Stelle im Zaun, wodurch sie weg konnte.Mit spielen und anderen Hunden hatte sie nichts am Hut.Nur ihr kleinerer Kumpel der Basset fauve de Bretagne,den liebte.Die beiden waren ein Herz und eine Seele.Ansonsten war und ist diese Rasse toll.Lieb bellen nicht ständig mit Hunden souverän und mit Kindern und anderen Menschen sehr umgänglich.Als normaler!! Mensch also nicht Jäger, ist diese Rasse nichts.Doch die Hunde gewöhnen sich natürlich auch an Ihre Lebenshaltung.Doch wird man Ihnen nicht gerecht.Man muss viel Geduld haben und wissen der Hund muß nur an die Leine und nicht eine Sekunde ohne, natürlich außerhalb des Hauses.Ich habe meine Beiden immer mit gesunder,selbstgekochter Kost ernährt.Der Basset fauve ist 15,5 geworden und fast genau ein Jahr später im August die Griffon Hündin 14,5.Es ist ei gutes Alter für Hunde.Sie war sehr gesund über die Jahre.Zuletzt bekam sie Krebs.Ein seltener Krebs im Ohr durch chronische Vorerkrankung! Gruss Eure H.AG

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