Gebrauchshunde

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Seit Menschengedenken hat man sich die besonderen Fähigkeiten der Hunde zunutze gemacht.
Durch ihre Intelligenz und Zuverlässigkeit sind sie in den verschiedensten Bereichen einsetzbar.
Schlittenhunde wurden überall in der Polarzone gezüchtet.
Diese nordischen Hundearten haben sich äußerlich den extremen Witterungsverhältnissen angepaßt, so weisen die verschiedenen Rassen kaum Unterschiede auf.
Das Fell der kräftigen, zähen Hunde besteht aus dickem Oberhaar und weichem Unterhaar.
Sie haben eine über den Rücken getragene buschige Rute.
Die kleinen Stehohren sind innen und außen behaart und so vor Erfrierungen geschützt.
Schlittenhunde sind temperamentvolle, willige Arbeitstiere, die schon als junge Hunde dazu erzogen werden, im Schlittengespann zu laufen.
Ohne die Hilfe von Schlittenhunden wäre der Transport von Menschen und Gütern in den arktischen Gebieten nicht möglich gewesen.

Hüte-, Hirten- oder Schäferhunde waren überall da zu finden, wo es Viehherden gab.
Schäfer und Bauern brauchten die Hunde, um die weidenden Tiere zusammenzuhalten, sie bei Bedarf weiterzutreiben und sie vor Raubtieren zu schützen.
Auch die Hütehunde paßten sich im Laufe der Jahrhunderte den Umweltbedingungen an.
So haben die Hunde, die in naßkalten Gegenden beheimatet sind, meist ein dichtes, langhaariges Fell, während das Fell der Hunde in den gemäßigten und warmen Zonen glatt und kurzhaarig ist.
Zwar findet man auch heute noch Hirtenhunde, die ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen.
Aber mit dem Wandel der Zeit haben sich auch ihre Einsatzgebiete geändert.
Sie sind beliebte Haushunde geworden und aus Rettungs-, Polizei- und Schutzdiensten nicht mehr wegzudenken.

Wachhunde dienten früher dem Schutz von Gehöften, deren Bewohner sie durch lautes Gebell vor Eindringlingen warnten.
Sehr bellfreudige Tiere erfüllten diese Aufgabe am besten.
Bei den heutigen Wachhunden kommt es nicht mehr nur auf die Wachsamkeit an.
Ein Wachhund muß sehr intelligent sein, einerseites seinem Führer absolut gehorchen, andererseits zwischen Freund und Feind unterscheiden und auf Kommando jederzeit kampfbereit sein.
Jeden klugen Hund kann man zum Wachhund ausbilden.
Allerdings werden bevorzugt die Rassen eingesetzt, die nur schon durch ihre Größe und Statur furchteinflößend sind.
Mit dem Begriff »Kampfhunde« meint man meist die Molosser- Rassen, kräftig gebaute, muskulöse Tiere, denen große Aggressivität und Kampfleidenschaft nachgesagt wird.
Die alten Griechen und Römer setzten Molosser Hunde in der Tat als Kampfhunde ein.
Bei der Jagd auf Raubkatzen, bei Schlachten in gepanzerten Rüstungen, bei Gladiatorenkämpfen in den römischen Arenen.
Nicht alle heutigen Molosser sind von Natur aus scharf.
Aber durch ihre geringe Reizschwelle können sie, wenn sie entsprechend abgerichtet sind, zu einer gefährlichen Waffe werden.
Jedoch kann jeder Hund, nicht nur ein Nachkomme der Molosser, von verantwortungslosen Menschen zum gefährlichen Angreifer gezüchtet werden.
Wenn heutzutage von Kampfhunden gesprochen wird, meint man in der Regel starke, kräftige Rassen mit angeborenem Kampftrieb und relativer Schmerzunempfindlichkeit.
Um Mißbrauch mit Kampfhunden zu verhindern, beschloß der Bundesrat am 26.4.1991 einen Gesetzentwurf im Bundestag einzubringen, wonach Ausbildung und Abrichtung von Kampfhunden erlaubnispflichtig sein soll und Verstöße mit bis zu zwei Jahren Haft oder Geldstrafe geahndet werden sollen.
Zu den Gebrauchshunden zählen weiterhin all die Tiere, die durch ihre individuellen Fähigkeiten den Menschen große Dienste leisten können.
Rettungshunde werden dazu erzogen, Menschen in Berg- oder Seenot beizustehen, Blindenhunde führen ihre Besitzer durch den stärksten Verkehr, Sanitätshunde suchen Verschüttete nach Katastrophen, Polizeihunde finden verschwundene Personen, aber erschnüffeln auch Rauschgift oder Sprengstoff.

verschiedene Hunderassen Vorschaubild