Grönlandhund

Grönlandhund

Grönlandhund – Rassebeschreibung

Der Grönlandhund ist einer der polaren Spitzrassen.

Der Eskimo Dog ist in verschiedenen Typen bei den Eskimovölkern Grönlands im Westen bis zum Mackenziefluß im Osten zu finden sind.

Die Hunderasse wurde ausschließlich als Schlittenhund verwendet, und im Winter bekam er gerade nur so viel zu fressen, um arbeiten und überleben zu können.
Im Sommer muß sie sich selbst in der Natur versorgen.

Dieses harte Leben bewirkt, daß nur die lebenskräftigsten und stärksten Exemplare überleben und sich vermehren.

Video: Greenland Dogs of Qaanaaq

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Die Veredelung zum Rassehund, den wir heute als Grönlandhund kennen, vollzog sich hauptsächlich in den USA und in Norwegen.

Der Grönlandhund ist ein äußerst selbständige Hunderasse, hart und vital.
Die Veredlungsarbeit hat jedoch die Rasse sozialer und als modernen Begleithund geeigneter gemacht.

Ursprung:

Dänemark, Grönland

Lebenserwartung:

10 – 11 Jahre

Größe:

Rüde mindestens 60 cm
Hündin mindestens 55 cm

Gewicht:

Rüde 40 kg
Hündinnen 32 kg

Standard:

Der Grönlandhund ist ein sehr kräftiger Polarspitz, gebaut für Ausdauer und harte Arbeit in arktischen Verhältnissen.

Kopf:

Schwach gewölbtes Schädeldach, breit zwischen den Ohren, schwacher, aber markanter Stop, mittellange Nase, gerader Nasenrücken, anliegende Lefzen.

Augen:

Vorzugsweise dunkel, dürfen aber mit dem Haarkleid harmonieren.
Kleine etwas schräggestellte Augenöffnungen.

Ohren:

Ziemlich klein, dreieckig mit abgerundeter Spitze, steif und aufrechtstehend, beweglich.

Gebiß:

Scherengebiß.

Körper:

Kräftig und kompakt, leicht gestreckt.
Gerader Rücken, breite Lende, schwach abfallende Kruppe.
Tiefer Brustkorb, breite und deutlich gewölbte Rippen. Leicht aufgezogene Bauchlinie.

Gliedmaßen:

Gerade und parallele Vorder- und Hinterläufe.
Kräftiger Knochenbau, muskulöse Läufe, schwach, aber deutlich gewinkelte Hinterläufe, starke Sprunggelenke.

Pfoten:

Groß, stark, deutlich geschlossen, abgerundet, deutlich gewölbt und mit starken Krallen, starke Ballen.

Rute:

Hoch angesetzt, dick und buschig, ziemlich kurz, wird gebogen oder geringelt über den Rücken getragen.

Haarkleid:

Weich, dichte Unterwolle, grobes, gerades und ziemlich langes Deckhaar.
Auf dem Kopf und an den Beinen kurzes und glänzendes Haar.
Auf der Außenseite der Ohren soll das Haar kurz sein, auf der Innenseite sehr dicht.
Dichtes Haar zwischen den Zehen, buschige und gut behaarte Rute.

Farbe:

Alle Farben und Farbkombinationen (außer Albino) sind erlaubt.

Bewegung:

Effektiv, balanciert, kraftvoll, parallel.

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Grafik Hunderassen Übersicht

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