Grand bleu de Gascogne

Grand Bleu de Gascogne

Grand bleu de Gascogne – Rassebeschreibung

Die Hunde aus der Provinz Gascogne an der südwest französischen Küste entsprechen dem klassischen, französischen Typ.
Zusammen mit den alten französischen Griffons sind sie die zwei Hundetypen, von denen die meisten modernen Jagdhunde abstammen.

Der Grand Bleu de Gascogne wurde ursprünglich vor allem in sogenannten Meuten für die Wolfsjagd verwendet.

Als es kaum mehr Wölfe gab, wurde dieser Hund der Jagd auf anderes Wild angepaßt.
Heutzutage jagt er vor allem Hase, Hirsch und Wildschwein.

Video: Vènerie & Grand Bleu de Gascogne

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Er treibt sie mit klangvollem Bellen und großer Genauigkeit.

Die Rasse hat eine ausgezeichnete Nasenveranlagung und große Ausdauer.
Es gibt immer noch große Meuten in Frankreich, aber außerhalb des Herkunftslandes hat der Grand Bleu de Gascogne keine große Beachtung gefunden.

Ursprung:

Frankreich

Alter:

12 – 14 Jahre

Größe:

Rüde 65-72 cm
Hündin 62-68 cm.

Gewicht:

Rüde: 35–39 kg
Hündin: 35–39 kg

Standard:

Der Grand Bleu de Gascogne ist ein ziemlich großer und imponierender Hund mit der unverkennbaren französischen Eigenart.

Kopf:

Ziemlich kräftig und langgestreckt mit etwas lose angesetzter Haut, die etwas Falten und Runzeln bildet.
Der Stop ist schwach.
Langer und leicht konvexer Nasenrücken, schwarzer Nasenspiegel und ein wenig schwere Lefzen mit deutlichen Fangwinkeln.
Der Oberkopf ist leicht gewölbt, nicht besonders breit und mit markantem Hinterhauptstachel versehen.

Augen:

Ziemlich dicke und schwere Augenlider, leicht hängende untere Lidränder, dunkel kastanienbraune, tiefliegende Augen.

Ohren:

Sind charakteristisch für die Rasse.
Sie reichen bis zum Nasenspiegel, sind sehr tief angesetzt, fein und umrahmen den Kopf schön.

Gebiß:

Wird im Standard nicht angegeben.

Hals:

Mittellang und mit wenig Wamme.

Körper:

Gut entwickelter Brustkorb, tief und lang mit normal gewölbten Rippen.
Ziemlich langer und starker Rücken mit flacher Lendenpartie, unbedeutend aufgezogene Bauchlinie.
Die Hüftbeinknochen sollen schwach markiert sein.

Gliedmaßen:

Gut gewinkelte und muskulöse Vor- und Hinterhand.
Gerade Vorderläufe mit kräftigem Knochenbau.
Tiefe Sprunggelenke.

Pfoten:

Oval mit starken Ballen.

Rute:

Lang, wird säbelförmig getragen.

Haarkleid:

Recht grob und dicht und nicht allzu kurz.

Farbe:

Schwarze Flecken auf weißem Grund, was einen schieferblauen Eindruck vermittelt.
Auf den beiden Seiten des Kopfes schwarze Flecken, die auch die Ohren bedecken.
Auf dem Schädeldach gibt es meistens einen kleinen, schwarzen, ovalen Fleck, der typisch für die Rasse ist.
Tanabzeichen kommen vor über den Augen, auf den Backen, der Innenseite der Ohren, den Gliedmaßen und unter der Rutenwurzel.

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