Drahthaar Foxterrier

Drahthaar Foxterrier

Drahthaar Foxterrier

Ursprünglich wurden alle Hunde vom Terriertyp, die für die Fuchsjagd gebraucht wurden, Foxterrier ge­nannt (fox = Fuchs).

Der Drahthaar Foxterrier gilt als der ältere der beiden Foxterrierschläge.
Seine Aufgabe war vor allem, während der Jagd die Füchse aus ihrem Bau herauszuholen.

Video: Drahthaar Foxterrier Igor und das Ei

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Der Drahthaar Foxterrier sei der Inbegriff des Terriers, behaupten viele.

Foxterrier sind in England seit Mitte des letzten Jahrhunderts bekannt, wo sie bei Parforcejagden eingesetzt wurden, um bei Bedarf Fuchs und Dachs aus ihrem Bau zu treiben.
Der Rauhhaar Foxterrier wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland Modehund.
Die Hunderasse   wurde wahllos gezüchtet und hat dabei einige seiner Jagdhundeigenschaften verloren.
Er hielt seinen Einzug in die Städte und hat sich seiner neuen Umgebung gut angepaßt.
Der Foxl ist selbstbewußt und mutig und kann sich behaupten, sowohl anderen Hunden gegenüber als auch seinem Herrn, dessen Schwächen er gern ausnutzt.
Soll er sich nicht irgendwann als kleiner Haustyrann aufführen, muß er von klein auf konsequent erzogen werden.
Der Foxterrier hat ein überschäumendes Temperament, ist immer gut aufgelegt und zu jeder Tages- und Nachtzeit zum Spiel bereit.
Aber er fordert auch dauernde Beachtung, neigt zur Eifersucht und kann einem durch seine Quirligkeit auf die Nerven gehen.
Für einen nervösen, hektischen Herrn ist der Foxl nicht der richtige Hund, aber für temperamentvolle Kinder der ideale Spielgefährte.

Standard:

Der Drahthaar-Foxterrier soll kompakt, elegant, lebhaft und wach sein.

Kopf:

Langgestreckt, gut ausgefüllt mit schwarzem Nasenspiegel.

Augen:

Klein, dunkel und rund mit lebhaftem Ausdruck.

Ohren:

Klein und V- förmig, mit nach vorne gekippten Spitzen.

Gebiß:

Scherengebiß

Hals:

Trocken, muskulös, von guter Länge und elegant gewölbt.

Körper:

Kompakt und kurz.
Der Knochenbau soll kräftig sein.

Pfoten:

Rund, kompakt und klein.

Rute:

Soll kräftig sein, hoch ange­setzt und aufrecht getragen werden.

Bewegung:

Paral­lel und leicht.

Haarkleid:

Dicht, sehr rauh und mit weicher Unterwolle.
Die Behaarung auf dem Kopf soll den Eindruck von Länge in der Kopflinie verstärken.

Farbe:

Weiß dominierend mit schwarzen und/oder lohfarbigen Abzeichen.

Widerristhöhe:

Soll bei Rü­den nicht mehr als 39 cm betragen, Hündinnen etwas niedriger.

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