Appenzeller Sennenhund

Appenzeller Sennenhund

Appenzeller Sennenhund – Rassebeschreibung

Die Ahnen des Schweizerischen Sennenhundes lassen sich 2000 Jahre zurückverfolgen.
Damals nahmen die römischen Herrscher große, schwere Doggen mit, um das Vieh zu treiben, das sie zur Eigenversorgung mitführten.
Nachdem der Feldzug beendet war, verlief sich die Herde, und die Hunde blieben in den langgestreckten Tälern zurück.
Aus diesen Hunden entwickelten sich lokale Schläge, die vor allem in der Landwirtschaft verwendet wurden, und zwar als Viehtreiber und -hüter oder als Zug- und Wachhund.
Der gemeinsame Name war Sennenhund.
In der Zwischenzeit wurde die Rasse seltener und seltener.
Dank der umfassenden Rettungsarbeit der Schweizerischen Züchter und einer zielgerichteten Zucht gelang es, diese Rasse für die Nachwelt zu erhalten.
Der Appenzeller ist eine der vier Sennenhund-Rassen.

Video: Appenzeller Sennenhund 

Unter den Schweizer Sennenhunden ist der Appenzeller Sennenhund die mittelgroße Variante.

Er ist ein wohlproportionierter, kräftiger Hund, der durch seine wunderschöne Fellzeichnung auffällt: das derbe glänzende Deckhaar ist schwarz mit braunroten und weißen Abzeichen und weißer Blesse.
Der relativ flache Kopf ist dreieckig geformt, aus den leicht schräg gestellten Augen blickt uns der Hund scheinbar immer gut gelaunt an.
Auch der über den Rücken getragene seitlich gerollte Schwanz unterstützt die freundliche Gesamterscheinung des Appenzeller Sennenhundes.

Er ist ein temperamentvoller Kraftprotz, der immer beschäftigt sein möchte.

Seine Heimat sind die Almen der Schweizer Berge, wo seit Jahrhunderten seine Aufgabe darin bestand, die Rinderherden auf den Weiden und während des Auf- und Abtriebs zu bewachen.
Die Vorfahren des Sennenhundes wurden von den Römern mit über die Alpen gebracht, und auch sie waren im römischen Reich schon als Treib- und Hütehunde bekannt.
Der Sennenhund ist ein intelligenter Hund, dem das Treiben und Hüten im Blut liegt und sich so als Wachhund auch bestens eignet.

Fremden gegenüber ist er nicht unbedingt aggressiv, aber doch sehr mißtrauisch.

Er bellt laut und gerne und läßt sich durch nichts einschüchtern.
Wenn man sich viel mit ihm beschäftigen und ihm einen großen Garten bieten kann, ist er in der Familie leicht zu halten. In seiner überschäumenden Lebhaftigkeit ist er aber ein sehr fordernder Hund, der viel Zärtlichkeiten und Aktivitäten verlangt.
Die Kinder im Haus sollten auf jeden Fall schon etwas größer sein, um dem muskulösen Wirbelwind gewachsen zu sein.
Da er sehr freiheitsliebend ist, ordnet er sich nicht gern unter, er braucht eine starke, konsequente Hand.

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Woher kommt der Appenzeller Sennenhund?

Schweiz

Wie alt wird der Appenzeller Sennenhund?

12 – 14 Jahre

Wie groß wird der Appenzeller Sennenhund?

Rüde 52–56 cm
Hündinnen 50–54 cm

Wie schwer wird der Appenzeller Sennenhund?

Rüde  22–32 kg
Hündinnen 22–32 kg

FCI Gruppe 2

FCI Standardnummer 56

Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen

Sektion 3: Schweizer Sennenhunde. Ohne Arbeitsprüfung.

Standard:

Der Appenzeller Sennenhund ist ein kräftiger, fast quadratischer Hund, mittelgroß, lebhaft und beweglich.
Er ist selbstsicher, furchtlos und besitzt eine natürliche Schärfe.

Kopf:

Flaches Schädeldach, am breitesten zwischen den Ohren, immer dünner werdend zur Nase hin.
Leichte Stirnfurche, leichter Stop, mittelkräftiger Fang.
Die Fanglänge steht mit dem Oberkopf in einem Verhältnis von 4:5.
Schwarzer Nasenspiegel.

Augen:

Klein, lebhafter Ausdruck, dunkelbraun.

Ohren:

Hoch angesetzt, dreieckig, hängend und anliegend.
Spitzen sich bei Aufmerksamkeit, was dem Kopf ein dreieckiges Aussehen gibt.

Gebiß:

Scherengebiß.

Hals:

Mittellang, kräftig, trocken.

Körper:

Runder Brustkorb, oval im Querschnitt, breit mit deutlicher Vorbrust.
Starker Rücken, kräftige Lendenpartie.

Gliedmaßen:

Starker Knochenbau, stark nach hinten gelagerte Schultern, gerade Vorderläufe, stark gewinkelte Hinterläufe, lange Sprunggelenke.

Pfoten:

Kurz, gewölbt.

Rute:

Hoch angesetzt, mittellang, kräftig behaart.
Trägt ihn in der Bewegung gerollt über der Kruppe oder seitlich der Lende.

Bewegung:

Selbstsicher, frei, schnell.

Haarkleid:

Kurz, fest, anliegend.

Farbe:

Schwarz oder havannabraun als Grundfarbe mit rostbraunen und weißen, deutlich abgegrenzten Stellen.
Weiße Stirn-blesse, welche den Fang umgibt.
Weiß sollte bis zum Hals sichtbar sein und auf der Vorderseite der Brustpartie, auf allen Pfoten wie auch an der Rutenspitze. Rost-braune Stellen an den Läufen, Wangen, Brust und um den After, immer zwischen den schwarzen und weißen Stellen.

Vereine

Schweizer Sennenhund-Verein für Deutschland e.V.

Sauerbornsweg 2
56357 Buch

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