Yorkshire Terrier

Yorkshire Terrier

Heutzutage ist der kleine Yorkshire Terrier ein beliebter Schoß- bzw. Haushund, doch wie auch die anderen Terrierarten wurde er gezüchtet, um die Menschen bei der Jagd zu unterstützen.
Er soll Mitte des letzten Jahrhunderts in ärmlichen Arbeitergegenden in Yorkshire entstanden sein und wurde zunächst bei der Jagd auf Ratten und andere kleine Raubtiere eingesetzt.
Damals war er allerdings noch etwas größer und sein Fell noch nicht so lang.
Als man ihn zierlicher und mit längeren Haaren züchtete, eroberte er sich schnell die Herzen der modebewußten Hundeliebhaber.
Der Yorkshire ist der zweitkleinste aller Terrierarten – nur der Norwich Terrier ist noch kleiner – er erreicht kaum eine Höhe von 22 cm und ist mit seinem knapp 3,5 KG Körpergewicht leicht auf dem Arm zu tragen.
Er ist ein zierlicher, ein wenig zerbrechlich wirkender Hund.
Er fällt auf durch sein schönes, seidenweiches, langes Haar, das auf der Rückenmitte gescheitelt ist und an beiden Körperseiten gleichmäßig glatt herabhängt.
Auch Kopf, Gesicht und Stirn sind stark behaart, damit das lange Kopfhaar die Augen nicht verdeckt, wird es oft mit einem Schleifchen zurückgebunden. Das graublonde Fell ist bei einigen Hunden so lang, daß es auf dem Boden schleift und die Bewegungsfreiheit völlig einschränkt.
So werden viele Yorkshire Terrier zu Ausstellungsstücken gemacht, wirken maniriert und können kaum ein normales Hundeleben führen.
Erst den getrimmten Yorkshire erkennt man als Mitglied der robusten Terrierfamlilie.
Wenn er wie ein Hund gehalten wird, zeigt er, daß er kein Modepüppchen, sondern ein charaktervoller, ganzer Kerl ist.
Trotz seiner Größe ist er ein wachsamer, unerschrockener Hund mit ausgeprägtem Eigensinn, was seinen Besitzer manchmal zur Verzweiflung bringen kann.
Er ist zärtlich, liebevoll, paßt in jede Wohnung, die Pflege seines Fells ist jedoch sehr zeitaufwendig.

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