Neufundländer

Neufundländer

Der Neufundländer ist ein großer, starker Hund, der durch das dicke, dichte Fell viel massiger aussieht, als er ist.
Der langhaarige dunkle bis schwarze Pelz und die eher bedächtigen Bewegungen erinnern an einen Bären. Die Haare sind von einem leichten Ölfilm überzogen, der wasserabweisend ist, da einzelne Hunde sogar Schwimmhäute zwischen den Zehen haben, fühlen sie sich im Wasser ausgesprochen wohl.
In oder auf dem Wasser ursprünglich haben Neufundländer in ihrer Heimat Neufundland gelebt.
Sie wurden dazu gezüchtet, aus dem Wasser zu apportieren, sie halfen den Fischern die Netze ans Land zu ziehen und lebten als Bordhunde auf Schiffen.
Da sie hervorragende Schwimmer sind und angeblich einen instinktiven Rettungstrieb haben, wurden sie dazu ausgebildet, Ertrinkende an Land zu schleppen.
Über England kamen die Neufundländer nach Europa, auch in Deutschland kann man den gutmütigen, intelligenten Hund in der letzten Zeit immer mehr antreffen.
Er ist ein ausgeglichener, gemütlicher Hund, der zwar viel Platz braucht, aber wenig Unruhe ins Haus bringt.
Er ist zuverlässig und wesensfest und übernimmt durch seine Größe gern die Beschützerrolle gegenüber schwächeren.
So ist er ein idealer Kinderhund und geht sehr sanft mit ihnen um.
Er ist wachsam, bellt jedoch kaum, wirkt allein durch seine majestätische Gestalt abschreckend.
Der Neufundländer ist ein treuer Freund, aber nicht unbedingt ein Spielgefährte, mit dem man im Garten herumtoben kann.
Auch lange Spaziergänge sind nicht gerade seine Leidenschaft.
Aber sobald er einen Fluß oder See sieht, springt er hinein und man erkennt, daß er sich hier in seinem Element befindet.