Husky

Husky

Der Huskie gilt als Nachkomme des Polarwolfes und stammt aus Sibirien, deswegen wird er auch häufig Sibirischer Huskie genannt.
Seit Menschen in den Polarzonen wohnen, werden dem Huskie ähnliche Hunde als Schlittenhunde eingesetzt; ohne sie als Zugtiere wäre das Leben in der extremen Landschaft kaum möglich gewesen.
Anfang dieses Jahrhunderts kamen die Huskies nach Alaska und wurden bald durch ihre kraftvolle Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit zu den beliebtesten Schlittenhunden.
Sie sind ausgesprochen ausdauernd und können im Gespann eine Tagesleistung von 160 km erreichen. Huskies sind Rudeltiere und fühlen sich so in der Gesellschaft von Artgenossen besonders wohl.
Huskies sind mittelgroße, stark muskulöse Tiere mit auffallend wolfsähnlichem Gesicht.
Sie haben lebhafte, leicht schräg gestellte Augen, deren oft hellblaue Farbe durch eine schwarze Lidumrandung noch besonders betont wird.
Sie haben ein zweischichtiges Fell, flaumige Unterwolle und mittellange dichte, weiche Deckhaare.
Meist ist die Fellfarbe schwarzweiß, man findet aber auch einfarbig schwarze oder weiße Huskies, manchmal auch welche mit zusätzlichen Grautönen.
Da die Huskies liebe und gutmütige Tiere sind, wurden sie schon von den Eskimos nicht nur als Gebrauchshunde, sondern auch schon als reine Haushunde gehalten.
Doch sie brauchen die körperliche Arbeit und wollen als reine Familienhunde dauernd bewegt werden.
Wenn sie bei uns leben, sollte man sie am besten draußen oder im Zwinger halten, im Haus wäre es ihnen viel zu warm.
Als reine Rudeltiere akzeptieren sie nur den stärkeren, so sind sie recht eigenwillig und lassen sich kaum dressieren.
Auch als Wachhunde sind sie nicht geeignet, da sie wenig bellen.