Englische Bulldogge

Englische Bulldogge

Die Vorfahren der Englischen Bulldogge wurden wahrscheinlich schon von den Römern nach England gebracht.
So ist sie als Abkömmling der antiken Molosserhunde ein Kampfhund, der von den Engländern durch sorgfältige Auswahl so weitergezüchtet wurde, daß er im Kampf gegen Bullen eingesetzt werden konnte. Während des Kampfes verbiß sich der Hund in seine Beute und durfte sie nicht loslassen.
Um dabei atmen zu können, hatte man ihm ein breites, nach oben gebogenes Maul mit zurückgesetzter Nase angezüchtet.
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts ist diese Art von Stierkampf verboten, aus der Bulldogge wurde ein freundlicher Haushund, doch ihr furchteinflößendes Aussehen hat sie bis heute behalten.
Sie hat einen gedrungenen, stark muskulösen Körper, der von viel zu kurzen krummen Beinen getragen wird.
Der auffällig schwere, plumpe Kopf ist von vielen Falten durchzogen.
Das kurzhaarige Fell hat die Farben weiß, rot oder rehbraun, es kann auch gescheckt oder gestromt sein. Trotz ihres ungewöhnlichen Aussehens ist die Bulldogge ein gemütlicher und liebevoller, ja sogar zärtlicher Hund.
Sie ist aufgeschlossen und neigt gar nicht zu Raufereien.
Wenn man sie jedoch reizt, kann sie sehr böse werden, ebenso unnachgiebig zeigt sie sich, wenn ihrer Familie eine Gefahr droht.
Sie ist sehr kinderlieb, jedoch kein Spielhund, da sich ihre massige Gestalt nicht zum Toben eignet.
Auch für lange Spaziergänge ist sie nicht zu haben.
Ebenso eigenwillig wie ihr Aussehen ist ihr Charakter, sie ist ausgesprochen stur, macht eigentlich nur das, was sie will und ist so schlecht zu erziehen.
Bulldoggen leiden oft unter Atmungsbeschwerden, sie schnarchen laut.
Auch vor Überbelastungen und großer Hitze sollte man sie schützen, da sie anfällig für Kreislauferkrankungen sind.