Deutscher Jagdterrier

Deutscher Jagdterrier

Der Deutsche Jagdterrier ist eigentlich der einzige Terrier, der heute noch seiner ursprünglichen Aufgabe nachkommt.
Wir erinnern uns, die Terrier, die Nationalhunde der Briten, wurden gezüchtet, um bei der Jagd auf Niederwild als Spür- und Stöberhunde eingesetzt zu werden.

Video: Deutscher Jagdterrier (DJT) Charlie in Action

Diese Rasse ist eine rein deutsche Züchtung.

Man kreuzte verschiedene Terrierarten untereinander, um den Hund zu erhalten, der sich am besten bei der Jagd auf Füchse und Dachse bewährte.
Äußerlich hat der Jagdterrier viel Ähnlichkeit mit dem Foxterrier.
Er ist ein mittelgroßer, rechteckig gebauter, drahtiger Hund, sein Rücken ist etwas länger als der seines Vetters, des Foxels.
Er wirkt wie die bodenständige Ausgabe des Foxels, sein kurzes Rauh¬oder Glatthaar ist schwarz, schwarzgrau oder dunkelbraun mit hellbraunen Abzeichen.

Er ist ein naturscharfer Hund, der sich Menschen gegenüber zwar nicht aggressiv verhält, aber im Notfall empfindlich zuschnappen kann.

Da er immer als Jagdhund gezüchtet wurde, hat er sich viel Selbstständigkeit und Unabhängigkeit bewahrt.
So ordnet er sich nicht gern unter, er akzepiert nur den als Herrn, der ihn mit konsequenter Strenge in seine Schranken weist.
So ist er kein Familienhund.

Kinder würden kaum als gleichwertige Partner betrachtet noch eignet er sich als Begleit- oder Gesellschaftshund, da liebevolle Zärtlichkeiten oder gepflegte Spaziergänge nicht seinem Naturell entsprechen.

Er ist ein Arbeitshund und will entsprechend gefordert werden.
So gehört er in die Hand des Jägers, dem er ein begabter und unermüdlicher Helfer ist.

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