Sommer-Tipps

ein Hund am Strand

Der beste Sommer, den du und dein Hund je hattest.

Ein Sommer mit Hund kann eine tolle Zeit sein, wenn man ein paar Regeln beachtet.

Hier ein paar Tipps und Infos: Damit du und dein Hund den besten Sommer eures Lebens genießen könnt.

Warum es für Hunde wichtig ist, einen kühlen Kopf zu bewahren

Jeden Sommer wieder wird darauf hingewiesen, dass Hunde nicht Schwitzen können und von daher besonders auf sie und ihre Körpertemperatur zu achten ist. Das wir auf unsere treuen Begleiter achten sollten steht außer Frage, auch wenn Hunde eigentlich ein effizienteres Wärmeregulationssystem besitzen als wir Menschen.

Die Körpertemperatur eines Hundes liegt mit 37,5 bis 39 °C deutlich höher, als die unsere.

Schon bei einer Erwärmung um 1 bis 2 °C kann das Gehirn des Hundes überhitzen und es kommt zu migräneartigen Kopfschmerzen.

Wie die Wärmeregulierung bei Hunden funktioniert

Während der Mensch und andere Primaten ihre Kerntemperatur regulieren und deswegen auf der gesamten Körperoberfläche Schweiß abgesondert werden kann, wird beim Hund in erster Linie das Gehirn gekühlt. Große Hitze kann alle Zellen stark schädigen, vor allem aber die des Gehirns sowie die des Zentralen Nervensystems. Im restlichen Körper kann zeitweise auch eine höhere Temperatur toleriert werden. Beim Hund wird also in erster Linie das Gehirn gekühlt und erst an zweiter Stelle der restliche Körper. Das hat den Vorteil, dass deutlich weniger Wasser verdunstet werden muss und somit dem Körper weniger Wasser verloren geht. Außerdem wird dem Körper kein Salz entzogen.

Wie genau kühlt ein Hund seinen Körper?

Hunde NaseDies geschieht in erster Linie indem der Vierbeiner hechelt, was den meisten Hundebesitzern soweit bewußt sein dürfte. Bei diesem Vorgang wird kein Schweiß, sondern Nasendrüsensekret verdunstet und somit Verdunstungskälte erzeugt. Was viele Hundeliebhaber allerdings nicht wissen ist, dass der Naseninnenraum des Hundes eine größere Oberfläche besitzt, als der Körper des Hundes. Unmittelbar hinter dem Nasen-Mund-Bereich verläuft ein dichtes Netz an Blutgefäßen, u.a. auch die Adern, die das Gehirn deines Lieblings mit Blut versorgen. Das Blut wird so um bis zu 3 °C runter gekühlt bevor es zum Gehirn gelangt und senkt somit die Temperatur im Gehirn selbst.

Warum lässt ein Hund die Zunge heraushängen?

Hunde ZungeSobald ein Hund sein Maul öffnet wird über den Mundraum und die Zunge Wärme abgegeben. Wenn er beginnt zu hecheln, wird durch die Nase eingeatmet und die warme Luft über die Maulhöhle ausgeatmet. Der Speichel verdunstet über die Schleimhäute im Maul und Rachenbereich und führt zusätzlich zur Abkühlung. Hunde nutzen so die Verdunstungskälte sowohl beim Ein- wie auch beim Ausatmen.

 

Worin liegt die Gefahr beim Hecheln?

Wenn sich dein Sofawolf durch Hecheln abkühlt, erhöht sich die Atemfrequenz bis auf das 10-fache gegenüber der normalen Atmung. Das birgt die Gefahr, dass zu viel Sauerstoff aufgenommen und zu viel Kohlendioxid abgegeben wird. Das kann wiederum dazu führen, dass der ph-Wert im Blut steigt und es zu Alkalose kommt. Im Normalfall unterscheidet sich beim Hund dann allerdings ein zentraler und ein parietaler Luftstrom, die beide parallel ablaufen. Der schnelle zentrale Strom sorgt für die Abkühlung und der langsame parietale Strom für einen normalen Gasaustausch.

Wo Hunde doch schwitzen

Hunde PfoteSo ist es ganz interessant, dass Hunde zumindest an ihren Pfoten Schweißdrüsen besitzen, was gelegentlich an ihren feuchten Pfotenabdrücken zu sehen ist. Angeblich dient dies aber weniger zur Regulierung der Körpertemperatur, als vielmehr um Halt auf rutschigem Untergrund zu finden.

Wieso müffelt mein Hund im Sommer?

Der typische Hundegeruch, der auch nach dem Freiluftbaden freigesetzt wird, kommt also nicht vom Schweiß, sondern entsteht durch Bakterien im Fell und auf der Haut des Hundes. Diese lieben es nass und warm und vermehren sich dann besonders schnell.

Warum im Sommer Trinkwasser so wichtig

Hund trinktDer viel wichtigere Punkt beim Hecheln liegt im Wasserhaushalt, auch wenn dein treuer Begleiter eigentlich weniger Wasser zur Abkühlung bedarf also du. Wenn einem Hund zu wenig Wasser zur Verfügung steht, entzieht der Körper die nötige Flüssigkeit aus dem Blutplasma. Das führt zu dickerem Blut und einer schlechteren Sauerstoffversorgung. In so einem Fall unterlässt der Hund das Hecheln und beginnt zu überhitzen. Stell deinem Liebling also immer genug Wasser zur Verfügung, egal ob zu Hause, im Garten oder Unterwegs!

Was ist ein thermisches Fenster?

Als thermische Fenster bezeichnet man die Regionen auf der Körperoberfläche, die nur spärlich mit Fell bewachsen und somit weniger gut isoliert sind. Diese kann der Hund mit seiner Körperhaltung sozusagen öffnen oder schließen. Bei unseren Vierbeinern sind dies die Bereiche zwischen den Vorderbeinen, in der Lendengegend sowie zum Teil am Brustkorb. Durch Öffnen dieser Bereich wird Wärme abgegeben. Vorsicht allerdings bei direkter Sonneneinstrahlung! Genau dort kann es nämlich auch schneller zu einem Sonnenbrand kommen.

Was du tun kannst, um das Wohlbefinden deines Vierbeiners zu steigern

Damit sich dein treuer Begleiter auch im Sommer wohl fühlt, kannst du ihn durch regelmäßiges Bürsten von seiner überflüssigen Unterwolle und abgestorbenem Deckhaar befreien. Der natürliche Schutz des Deckhaares wird dabei aufrecht erhalten und die Durchlüftung im Unterfell gefördert. Außerdem hat es den schönen Nebeneffekt, dass die Hundehaare in der Wohnung abnehmen.

Wieso das Fell deines Hundes im Sommer nicht radikal gekürzt werden sollte

Das Fell des Hundes schützt diesen nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Sonneneinstrahlung und Hitze. Wenn es abgeschnitten wird kommt die natürliche Wärmeregulation erst einmal gehörig durcheinander und es besteht zum Teil Sonnenbrandgefahr. Auf natürlichem Wege passt sich der Bewuchs je nach Jahreszeit den Gegebenheiten an. Wir kennen dies durch den zum Teil recht nervigen Fellwechsel im Frühling und im Herbst.

Video: Hunde im Sommer scheren lassen oder nicht?

https://youtu.be/cqa3v1Tm6Rg

Welche Hunde vielleicht doch eine Sommerfrisur brauchen

Bei älteren oder übergewichtigen Tieren oder Hunden mit Kreislaufproblemen kann es Vorteile haben, das Fell zu kürzen. Das kann besonders Rassen wie den Bobtail oder auch Huskys betreffen, die ursprünglich auch nicht für warme Klimazonen gedacht sind. Hier solltest du dir aber unbedingt, eine fachkundige Meinung einholen bevor du das Fell deines Hundes kürzt.

Braucht mein Hund eine Sonnenbrille?

Sonnenbrillen sind nicht nur eine Geschmacksfrage, sie erfüllen tatsächlich auch sinnvolle Zwecke. So schützen Sonnenbrillen vor UV-Strahlung, vor Zugluft (u.a. beim Autofahren mit offenem Fenster) und selbst vor hervorstehenden Gegenständen. Beim Abheilen von Augenkrankheiten bzw. nach einer OP am Auge bieten Sonnenrillen Schutz vor äußeren Einflüssen und verhindern, dass sich das Tier am Auge kratzt

Was muss ich noch im Sommer beachten?

Wie bereits erwähnt, besitzen Hunde von Haus aus eine höhere Körpertemperatur als wir Menschen. Hohe Temperaturen, direkte Sonneneinstrahlung oder zu wenig Frischluft erschweren es unseren geliebten Begleitern ihre Körpertemperatur stabil zu halten. Es kann neben Sonnenbrand auch zu Hitzschlag oder Sonnenstich kommen. Bereits ab 41°C Körpertemperatur kann das Nervensystem eines Hundes Schäden erleiden. Ab 44°C kommt es dann zu Kreislaufversagen und das Tier schwebt in Lebensgefahr.

No-Go! Warum ein Hund im Sommer nie in ein geparktes Auto gehört

Wie nun mittlerweile jeder wissen sollte: Ein in der Sonne geparktes Auto wird schnell zur Todesfalle für (d)einen Hund! Innerhalb von wenigen Minuten heizt sich der Innenraum auf 40, 50°C und mehr auf. Es droht Lebensgefahr durch Hitzschlag und/ oder Sonnenstich! Dies gilt natürlich auch für Wohnwagen, Wohnmobile und ähnliche Fahrzeuge, aber ebenso für Wintergärten oder Gewächshäuser!

Lass deinen Liebling besser zu Haus oder wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, parke im Schatten, lass das Fenster einen Spalt auf und bleib nur wenige Minuten weg. Denke auch daran, dass sich der Stand der Sonne im Laufe der Zeit verändert und du unplanmäßig aufgehalten werden könntest.

Was kann ich tun, wenn ich einen Hund im Auto entdecke?

Als Erstes solltest du prüfen, ob der Hund wirklich in Lebensgefahr schwebt. Wenn das der Fall ist lässt sich eventuell eine Tür bspw. durch den Fensterspalt öffnen. Du solltest versuchen, den Autoinhaber/ Hundebesitzer und im Idealfall einen Zeugen zu finden. Dieser kann so den Hund beobachten bzw. das Auto vor potentiellen Dieben schützen, wenn es offen steht. Außerdem sicherst du dich mit einer zweiten Aussage im Nachgang rechtlich ab. Wenn der Besitzer nicht aufzufinden ist und es auch kein Zugang zum Auto gibt, solltest du die Polizei verständigen und die lebensbedrohliche Situation deutlich machen.

Was darf ich tun, wenn ich einen Hund im Auto entdecke?

Wenn die Situation wirklich lebensbedrohlich für den Hund ist, so erlaubt der Gesetzgeber auch notrettende Maßnahmen. Sprich, du darfst die Scheibe einschlagen. Sinnvoll ist eine Seitenscheibe, die so weit wie möglich vom Hund entfernt liegt. Entstehende Kosten muss der Hundehalter tragen. Öffne dann alle Türen oder besser bringe den Hund in den Schatten und biete ihm Wasser an. Wenn das Tier nicht mehr ansprechbar ist informiere sofort einen Tierarzt und folge seinen Anweisungen. Dokumentiere die Situation zu deiner rechtlichen Absicherung. Und bring dich nicht selbst in Gefahr durch Glasscherben oder einen bedingt unberechenbaren Hund! Im Zweifelsfalle warte lieber auf die Polizei.

Wie kann ich meinem Hund eine Urlaubsfahrt erleichtern?

Wenn du mit deinem Hund längere Zeit im Auto unterwegs bist achte auf ausreichend Wasser für deinen treuen Begleiter – bedenke auch, dass ihr in einen längeren Stau geraten könntet. Je nach 1 bis 2 Stunden Fahrt solltet ihr eine kurze Rast einlegen, etwas trinken und die Beine vertreten. Achte ebenfalls darauf dass dein Liebling im Auto im Schatten liegt, damit er keinen Sonnenstich erleidet. Wenn das Auto nicht klimatisiert ist, so solltet ihr nicht gerade in der Mittagssonne unterwegs sein. Weiterhin schaffen Kühldecken und Gel-Pads unter der Hundedecke etwas Abhilfe. Zugluft solltest du vermeiden. Genauso sollte die Temperatur im Auto nie mehr als 6°C Differenz zur Außentemperatur betragen. Sonst drohen Kreislaufprobleme und Kopfschmerzen für Mensch und Hund.

No-Go! Warum Hunde nicht in der Sonne angebunden gehören

Der eine oder andere will nur mal schnell in den Laden, eine Kleinigkeit einkaufen und bindet seinen Schnuffi draußen vorm Laden an. Dies ist unter direkter Sonneneinstrahlung etwa gleich gefährlich für den Hund, wie das Warten im Auto. Der Hund kann der Sonne nicht ausweichen und kann innerhalb weniger Minuten einem Sonnenstich erliegen. Also wenn schon Anbinden, dann nur für kurze Zeit und bitte im kühlen Schatten.

Was sollte ich bei Aktivitäten an heißen Tagen beachten?

Sportliche Aktivitäten mit deinem treuen Begleiter solltest du im Sommer besser pausieren oder nur bei Temperaturen unter 20°C ausüben. Joggen, Rad fahren, Toben mit anderen Hunden oder andere körperliche Aktivitäten können deinen Vierbeiner extrem belasten. Auch Spaziergänge gilt es in die frühen Morgen- bzw. die späten Abendstunden zu verlegen bzw. schattige Wege zu wählen. Bei Pausen bspw. durch Gespräche geht ihr besser an einen schattigen Platz. Wasser für unterwegs sollte für euch beide obligatorisch sein.

Welche Orte im Sommer geeignet sind um Gassi zu gehen

Spaziergang mit Hund im WaldWenn ihr so gar nicht auf euern Sport nicht verzichten wollt oder ihr in der Stadt wohnt, ist es besser eure Aktivitäten oder auch Spaziergänge in den Park, Wald oder in die kühlen Berge zu verlegen, soweit möglich. Nähe zum Wasser, wie Bach oder See, haben natürlich den Vorteil, dass dein Sofawolf zur Wasserratte werden und sich durch Baden oder Planschen abkühlen kann. Aber auch wenn dein Hund nicht gerne Baden geht, wirkt die Nähe zum Wasser angenehm kühlend.

Welche Orte du mit deinem Hund im Sommer besser meiden solltest

Ganztägig in der Sonne gelegene Gehwege oder asphaltierte Straßen solltet ihr bei euren Spaziergängen meiden. Diese heizen sich extrem auf und können die Pfoten deines Vierbeiners schmerzhaft schädigen. Besonders kleinere Hunde leiden zusätzlich unter der am Boden gespeicherten Hitze. Teste mit deiner Hand die Temperatur am Boden und wähle gegebenenfalls eine andere Strecke. Vorsicht auch bei den Spaziergängen in den Abendstunden. Es braucht eine ganze Weile bis die Wärme des Tages wieder abgegeben ist.

Wie ihr auch an heißen Tagen etwas Ballspielen könnt

Dein Hund liebt das Apportieren und will nur ungern auf sein Spiel verzichten? Dann ist es vernünftig das Ballspielen ins Wasser zu verlagern. Ob ihr letztendlich im Bach oder Hundepool tobt, wichtig ist das richtige Maß an Bewegung und Pause. Du kannst den Ball ebenso in der Wohnung oder im Garten verstecken, dann hat auch dein treuer Begleiter ruhigeren und längeren Spaß am Spiel.

Wie ist das mit Nasenarbeit im Sommer?

Auch wenn Nasenarbeit eine artgerechte, spannende und tendenziell ruhigere Aktivität für deinen Hund ist, so ist es empfehlenswert diese an heißen Tagen zu pausieren oder in kleinerem Stil in die Wohnung zu verlegen. Denn Hunde machen bei konzentriertem Schnüffeln schnell bis zu 300 Atemzüge pro Minute, was zu einer großen Belastung für Herz und Kreislauf werden kann.

Wie wäre es denn mit etwas Denksport?

Ähnlich wie bei der Nasenarbeit kannst du Leckerlis oder Spielzeug verstecken, welches dein Hund erschnüffeln muss. Weiß er wo das Objekt der Begierde ist, muss er sich überlegen, wie er es am besten erreichen kann, da ihm der direkte Zugang verwehrt ist. Das macht nicht nur Spaß, sondern lastet deinen treuen Begleiter auch an heißen Tagen angemessen aus.

Hitze stresst nicht nur uns Menschen

Hitze löst auch bei Hunden eine Form von Stress aus, was den gesamten Organismus in Alarmbereitschaft versetzt. Dein sonst so entspannter Vierbeiner kann somit ebenfalls wie wir Menschen leichter reizbar sein. Intensiveres Training, auch von Grundgehorsam oder kleineren Kunststückchen, solltest du somit besser erstmal zurückstellen.

Welche Vorteile ein kühles Plätzchen im Sommer hat

Grundsätzlich wissen Hunde sehr gut, wieviel Sonne bzw. Hitze sie vertragen. Wenn du deinem Vierbeiner die Möglichkeit lässt sich draußen in den Schatten zurückzuziehen und nachts an einem kühlen Platz zu schlafen, kann er sich auch bei hohen Temperaturen wohlfühlen. Ein Untergrund aus Stein oder Fliesen bietet sich da an, genauso wie der Zugang zum Keller. Du kannst deinem Vierbeiner aber auch ein nasses Handtuch als Liegeplatz anbieten. Ein Sonnensegel bzw. ein (altes) Bettlaken kann zusätzlich für Schatten sorgen. Wichtig ist, dass dein Hund die Wahl und ausreichend Wasser zur Verfügung hat.

Welche Hunde gesundheitlich besonders gefährdet sind

Mops mit ÜbergewichtWenn dein Liebling unter Übergewicht oder Kreislaufproblemen leidet solltest du besonders auf ihn achten. Diese Tiere können nur schwer mit Hitze umgehen. Reduziere eure Aktivitäten im Freien auf ein Minimum. Die restliche Zeit sollte sich dein Hund besser in kühlen Räumlichkeiten aufhalten.

 

 

Wie wäre es mit einer Cabriofahrt?

Hund im CabrioUm dem Stress durch Hitze entgegenzuwirken gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viele Hunde lieben es u.a. mit einem Cabrio mitfahren zu dürfen. Eine Sonnenbrille schützt vor Bindehautentzündung und UV-Strahlung. Jetzt noch der passende Hundegurt und auf gehts. Dennoch Vorsicht vor einem Sonnenstich!

 

 

Warum ein Hundepool eine Überlegung wert ist

Wenn du einen Garten, einen Balkon oder eine Terrasse hast, findet sich sicher eine Ecke für einen Hundepool. Ein Pool hilft deinem Sofawolf sowohl beim Abkühlen als auch gegen Langeweile und kann eine Menge Spaß für euch beide mit sich bringen.

Wie sollte ein Hundepool sein

Ein Hundepool muss gar nicht besonders groß bzw. tief sein. Es muss auch kein Becken aus dem Fachhandel sein. So kannst du auch ganz einfach eine Sandmuschel, eine große Waschschüssel oder eine Babybadewanne umfunktionieren. Schön wäre es, wenn der Pool rutschfest ist. Er sollte auf jeden Fall sicher steht und nicht so eben umkippen können. Gut ist auch hier ein schattiges Plätzchen!

Abwechslung mit Leckerlis und Spielzeug

Gerade wenn es schon unerträglich heiß draußen ist und dein Vierbeiner nicht wirklich ausgelastet ist, ist ein Pool genau das Richtige. Hier könnt ihr Such- und Tauchspiel machen, aber auch etwas Toben. Dazu kannst du zum Beispiel Leckerlis in eine schwimmbare Schüssel tun oder das wasserfeste Spielzeug muss unter Wasser gesucht werden.

Wenn dein Hund Angst vor Wasser hat

Wenn dein Hund noch unerfahren oder einfach nur ängstlich ist, dann führe ihn langsam an das kühle Nass heran. Zwinge niemals einen Hund zu seinem Glück oder wirf ihn gar ins Wasser! Das ist nicht nur völlig daneben, sondern meist auch kontraproduktiv. Am besten ihr startet im Pool ohne Wasser. Wirf ein paar Leckerlis hinein und gib deinem Hund die Möglichkeit die neue Umgebung trocken zu erkunden. Hat er sich daran gewöhnt kannst du etwas Wasser mit ins Spiel bringen. Steigere den Wasserpegel, wenn sich dein Hund an die Situation gewöhnt hat. Reichlich und besonders leckere Belohnungen helfen dabei ungemein.

Was deinem Hund beim Baden im Freien hilft

Viele Hunde folgen ihrem Herrchen oder Frauchen bedingungslos, auch in den See oder den Fluss zum Baden. Vorsicht allerdings vor den Hundekrallen. Diese können unbeabsichtigt zu tiefen Kratzern bei dir führen. Aber auch hier können schwimmende Leckerlis helfen die Scheu vor dem Wasser zu verlieren. Wenn alles nicht so funktioniert, lass deinem Sofawolf Zeit. Die meisten Hunde finden ihren eigenen Weg zum kühlen Nass.

Was beim Schwimmen zu beachten ist

Das Schwimmen, ob im Pool oder im Freien, ist für die meisten Vierbeiner eine nicht alltägliche Bewegung. Diese besondere körperliche Belastungen spricht also Muskelgruppen an, die sonst weniger gefragt sind. Und ja, auch Hunde können einen unangenehmen Muskelkater bekommen. Um dem Vorzubeugen lasst es langsam angehen und steigert dann euer Pensum. Achte ebenso darauf das dein treuer Begleiter nicht überhitzt ins Wasser springt, da dies eine extreme Belastung für den Kreislauf darstellt. Besser ist in so einem Fall er stellt sich vorerst nur mit den Beinen ins kühle Nass oder du spritzt ihn vorsichtig etwas nass.

Wann ist eine Schwimmweste sinnvoll?

Wenn dein Hund noch recht jung oder schon recht alt ist, kann ihn eine Schwimmweste im Wasser unterstützen. Auch wenn der Ein- bzw. Ausstieg aus dem Gewässer oder Pool schwierig ist, sollte eine Weste getragen werden. Unter Panik oder Erschöpfung können schnell Unglücke passieren, die du mit einer Weste ganz leicht verhindern kannst.

Wie erfrischend ein Gartenschlauch sein kann

Gerade im Garten bietet sich der Gartenschlauch im Sommer für eine Erfrischung an. Dazu kannst du ihn mit dem Finger oder der passenden Düse zum Sprinkler umfunktionieren. Wer einen Gartensprenger hat kann auch diesen gerne zur Abkühlung nutzen. Manche Tiere genießen es ebenso, wenn du ihnen nur die Beine anfeuchtest. Wenn du deinen Liebling direkt abspritzt sollte der Strahl nicht zu stark eingestellt sein. Am besten ist du testest dies an dir selbst. Wenn es für dich angenehm ist, so sollte es auch für deinen Liebling passen. Beachte auch, dass das Wasser nicht eiskalt ist, sonst kann es zu Kreislaufproblemen kommen.

Wie du deinem Hund alternativ Abkühlung verschaffen kannst

Wenn dein Vierbeiner zu jung, zu alt, zu krank oder einfach zu ängstlich gegenüber Wasser ist hast du noch die Möglichkeit ihm ein nasses bzw. feuchtes Handtuch als Liegeplatz anzubieten bzw. ein feuchtes Tuch auf seinen Körper zu legen. Außerdem kannst du ihn mit einem Zerstäuber, wie man es von der Pflanzenpflege her kennt, einzusprühen. Doch auch hier Vorsicht! Manche Hunde trauen dem Geräusch beim Sprühen nicht über den Weg.

Weitere Möglichkeiten deinen Hund abzukühlen:

  • eine Kühlmatte ist schon fast ein Muss für den Sommer
  • Kühlhalsbänder sind für unterwegs für Hunde eine Erleichterung
  • Kühlwesten bringen deinem Hund ebenfalls Erleichterung. Sollten jedoch nicht dauerhaft getragen werden.

Was du bei Insekten im Sommer beachten solltest

Gerade im Sommer und auch besonders am Wasser schwirren wieder reichlich Insekten herum.
An sich sind diese für deinen Sofawolf kein Problem. Wenn es sich allerdings um Bienen oder Wespen handelt ist Vorsicht geboten. Manche Hunde jagen Insekten, wollen nach ihnen schnappen oder werden ganz unvermittelt im Mund- oder Rachenraum gestochen. Falls dies passiert solltest du sofort mit deinem Liebling zum Tierarzt, denn durch die potentiell auftretenden Schwellungen kann dein Hund innerhalb weniger Minuten ersticken.

Wie einfach Hundeeis sein kann

Im Sommer boomen wieder die Rezepte zum Hundeeis im Internet. Um es für euch kurz und übersichtlich zu halten hier ein paar Tipps von uns. Als erstes: gegessen werden darf alles was gut schmeckt und halbwegs gesund ist. Das fängt bei Frischkäse und Quark an, geht über Leberwurst und Hüttenkäse bis hin zu Obst und Früchten. Die Zutaten können nach Vorlieben miteinander vermischt werden. Auch normales Hundefutter kannst du unter diese Masse mengen.

Warum Schokolade gefährlich für Hunde ist

Verzichten solltest du allerdings auf Schokolade! Hunden fehlt ein Enzym um diese zu verarbeiten. Für Hunde ist Schokolade quasi Gift! Das fängt bei Magenverstimmungen und Durchfall an und kann mit dem Tod enden.  Also lieber Finger weg!

Was sich alles zum befüllen eignet

Befüllen kannst du mit deiner Mischung dann den Kong, klassische Eiswürfelbehälter oder diverse Silikonförmchen. Außer dem Kong solltest du deinem Hund diese Dinge natürlich nicht zum Eisschlecken überlassen. Trenne dazu Eis und Form. Das ganze sollte je nach Größe ein paar Stunden oder über Nacht in den Frost.

Wo ist der entscheidende Unterschied zwischen Hundeeis und Speiseeis für Menschen?

So ein Hundeeis ist genau das Richtige für die heißen Tage. Es bring deinem Liebling Spaß, Spiel und Futter über einen längeren Zeitraum. Was will Hund mehr. Vorsicht allerdings bei normalem Speiseeis! Die meisten Hunde vertragen die enthaltene Laktose nicht und reagieren mit Durchfall oder Bauchschmerzen.

Wieso frisches Wasser so wichtig ist

Das Wasser im Sommer besonders wichtig ist wurde bereits weiter oben erklärt und sollte allen bewußt sein. Dadurch das unsere treuen Begleiter in den heißen Tagen nun mehr trinken solltest du auch darauf achten, dass der Trinknapf immer gut mit frischem Wasser gefüllt ist. Kontrolliere dies ruhig einmal öfter und nimm auch für unterwegs immer etwas Wasser mit. Dafür gibt es geeignete Trinkflaschen mit Schalen im Fachhandel.

Was du beim Futter in den heißen Tagen beachten solltest

Wenn es so warm ist verdirbt auch das Hundefutter schneller. Das gilt für Trockenfutter genauso wie für Nassfutter. Am besten du kaufst im Sommer kleinere Säcke Trockenfutter und entsorgst Futterreste aus dem Futternapf zeitnah. Angerissene Nassfutterdosen kommen in den Kühlschrank. Im Fachhandel gibt es dafür die passenden Deckel, damit nicht der ganze Kühlschrank nach Hundefutter riecht.

Wie du das Futter im Sommer anpassen kannst

Es ist besser wenn du deinem Sofawolf mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt anbietest, als die Tagesration auf einmal zu verfüttern. Du kannst dazu u.a. Futtertuben mit Quark oder Leberwurst nutzen oder deinem Liebling ein Hundeeis zubereiten. Beachte aber bitte, das viele Hunde magenempfindlich auf kaltes Futter reagieren. Um kaltes Nassfutter vorzuwärmen kannst du etwas warmes Wasser unter das Futter rühren und es so temperaturmäßig anpassen. Fas Hundeeis wird meist geleckt und nicht hintergeschlungen. Deswegen ist dies unproblematisch.

Wieso Grillfleisch nicht für Hunde geeignet ist

Oftmals sitzen wir im Sommer mit Freunden und Familie beim Grillen. Auch für unsere Hunde riecht dies oft verlockend. Widerstehe allerdings der Versuchung deinem Hund etwas von dem klassischen Grillfleisch abzugeben! Hunde vertragen die kräftigen Gewürze nicht. Es kann zu Magenbeschwerden und Durchfall führen. Vorsicht auch, dass dein Vierbeiner dem Grill selbst nicht zu nah kommt und er sich vielleicht noch dabei verletzt.

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