Eingewöhnung Welpe

Welpe schaut sich die Küche an

Ein Welpe zieht ein

Inhaltsverzeichnis

Ein Welpe soll bei dir einziehen und die Vorfreude ist riesengroß.

Seniorin mit WelpenNicht nur für den kleinen Racker stellt dies eine große Veränderung dar, sondern auch für dich als Frauchen oder Herrchen.

Damit alles glatt läuft und sich dein neues Familienmitglied bald heimisch fühlt, gilt es einige Punkte zu beachten.

Vorbereitungsmaßnahmen für die Abholung deines kleinen Vierbeiners

Am sichersten ist eine stabile, mit einem Handtuch und einer Decke ausgestattete Transportbox .
Eine Küchenrolle sowie ein Handtuch sollten nicht fehlen, falls sich dein keiner Liebling übergibt oder einnässt.

Ebenso ein Welpengeschirr in der richtigen Größe und eine Hundeleine, falls ihr länger unterwegs seid und der Kleine draußen sein Geschäft verrichten muss.

Nimm einen Wasservorrat und einen Wassernapf mit.
Damit sich das Hundekind auf der Heimfahrt nicht so alleine fühlt, ist es empfehlenswert eine Begleitperson mitzunehmen.

Video: Ein Hund zieht ein  

Dieses YouTube Video wurde Datenschutz konform eingebunden
… hier zur Welpenausstattung – Das braucht dein Welpe

Die Abholung beim Züchter oder im Tierheim

Hundezüchter mit Welpen auf dem ArmIdeal wäre, wenn dir der Züchter einen gewohnten Gegenstand des Welpen mitgeben würde, wie eine Decke mit dem Geruch der Geschwisterchen.

Du solltest den Welpen frühestens ab der neunten Woche abholen, da er sich in der achten Woche in seiner Fremdelphase befindet.

Versuche deinen Welpen möglichst spät vom Züchter zu holen.

Welpe mit seiner MutterJeder Tag den dein Welpe länger bei seiner Mutter bleiben kann, zahlt sich später für dich aus.

Als Welpe lernt dein Hund jeden Tag dazu und wird sicherer.

Jeder Tag länger bei der Mutter zahlt sich später für dich aus.
Die Erfahrung die ihm seine Mutter mitgibt kannst du ihm nicht geben.

Er wird dadurch ein selbstsicherer, ausgeglichener und nervenstarker Hund.
Ideal ist es wenn du deinen Hund mit 12 – 13 Wochen zu dir holst.

Die Heimfahrt

Der Welpe verlässt nun seine geliebte Familie, mit der er rund um die Uhr zusammen war.

Die Begleitperson sollte auf der Rückbank Platz nehmen und Körperkontakt zu dem Kleinen in der Box halten oder sie sichert ihn mit einem speziellen Hundegurt direkt neben sich auf dem Sitz.

Sehr wahrscheinlich ist Autofahren fremd für für den Welpen und diese neuen Eindrücke lösen bei ihm Aufregung und Angst aus.
Du solltest dich auf mehrere kleine Pausen vorbereiten, denn möglicherweise nässt er sich ein oder übergibt sich.

Warum ein Hund und besonders kein Welpe in den Kofferraum gehören

Wer alleine auf die Idee kommt einen Hund besonders ein Hundekind im Kofferraum zu transportieren ist als Hundehalter gänzlich ungeeignet.
Im Kofferraum eines Autos ist es dunkel, laut und es riecht vielleicht noch nach Benzin.

Die Ankunft im neuen Zuhause

weisser WelpeAlles ist fremd für den kleinen Zwerg und wird erst einmal neugierig erkundet.

Lass ihm Zeit, denn er muss seine neue Umgebung kennen lernen und somit seine Unsicherheit und Angst verlieren.

Zeige ihm sein Hundebett und seine Näpfe.

Wenn er alles beschnüffelt hat, nimm ihn mit nach draußen und zeige ihm, wo er sein Geschäft verrichten soll.
Vielleicht ein Plätzchen im Garten.
Manche Welpen halten in der Aufregung den Urin zurück, also versuche es von daher immer wieder, bis es funktioniert.

Für ein ruhiges Umfeld sorgen

Bitte plane keinen großen Empfang, denn der Kleine muss erst einmal zur Ruhe kommen.
Auch Besuch sollte die erste Zeit vermieden werden.
Möglicherweise ist er so erschöpft von der Fahrt, dass er nur schlafen möchte.
Kinder freuen sich meist sehr über den Neuankömmling, aber diese überschwängliche Begrüßung stresst das Hundekind zu sehr. Beschäftige die Kinder anderweitig, vielleicht mit einem neuen Computerspiel.

Die beste und einfachste Art seinen Hund 2019 richtig zu erziehen

Wie Du Deinen Hund zu einem optimalen Begleiter erziehst!

Jetzt hier klicken und informieren 

Langsame Futterumstellung ist wichtig

Der Welpe sollte drei- bis fünfmal täglich Futter bekommen.
Ideal wäre, wenn er anfangs das gewohnte Futter weiterhin bekäme.
Solltest du doch eine Futterumstellung vornehmen wollen, dann stelle bitte ganz langsam um, damit der Kleine keine Verdauungsprobleme bekommt.
Möglich wäre es, dass du alle paar Tage oder wöchentlich etwas von dem neuen Futter unter das alte mischst.
Wird es gut vertragen, dann kannst du mehr von dem neuen Futter hinzufügen.

Wie das Hundekind stubenrein wird

Eine Wohnung ohne Artgenossen ist Neuland für den kleinen Racker, denn innerhalb der Familie folgte er einfach dem Geruch der Hinterlassenschaften.
Anfangs solltest du ihn alle zwei Stunden nach draußen bringen und immer nach dem Aufwachen, nach der Fütterung und nach dem Spielen.
Dass dein Welpe mal muss, erkennst du daran, dass er unruhig und suchend umher läuft.
Nimm ihn auf dem Arm und trage ihn nach draußen.
Immer zum gleichen Platz, damit er lernt: Hier ist meine Toilette.

Niemals schimpfen und bestrafen

Bringe viel Geduld für deinen kleinen Liebling auf.
Ausschimpfen und Bestrafungen würden nur dazu führen, dass er das Vertrauen zu dir verliert.
Dies könnte dazu führen, dass er nicht stubenrein wird und aus Angst Urin und Kot nicht mehr halten kann.
Er würde auch keinen direkten Zusammenhang zwischen dem kleinen Malheur und der Bestrafung sehen.

Die erste Nacht in seinem neuen Zuhause

In den ersten Nächten sollte dein kleiner Vierbeiner nachts nicht alleine bleiben, weil er seine Familie vermisst.
Im Rudel schlafen alle zusammen und nun muss er ohne die Wärme, den Schutz und die Geborgenheit der Familie auskommen.
Stelle das Körbchen neben dein Bett, denn dann hörst du auch gleich, wenn dein Welpe mal muss.
Vielleicht legst du einen tickenden Wecker ins Körbchen, was ein beruhigendes Gefühl bei ihm auslöst.
Lass ihn spät abends oder nachts nochmal vor die Tür und plane ein, dass du alle zwei Stunden aufstehen musst, damit er sein Geschäft verrichten kann.

Langsame Gewöhnung an das Alleinsein

Du solltest mindestens ein halbes Jahr einplanen für die Eingewöhnung und erste Erziehung deines Hundekindes.
Gewöhne ihn ganz langsam an kurze Abwesenheiten, indem du erst einmal minutenweise bei offener Tür den Raum verlässt.
Mache kein großes Drama daraus, indem du dich verabschiedest oder ihn beim Zurückkommen begrüßt.
Jault er herum, dann warte eine kurze Pause ab und komme erst dann zurück.
Die Gefahr besteht sonst darin, dass er das Jaulen mit dem Zurückkommen assoziiert und es immer schlimmer wird.

Eingewöhnung des Welpen in sein neues Zuhause

Der Fachausdruck für Eingewöhnung ist Habitualisierung.

Unabhängig von Rasse und Typ müssen sich alle Welpen erst mit dem Anblick, den Klängen und den Gerüchen eines Haushaltes vertraut machen.

Jeder junge Hund sollte so aufwachsen, dass er sich lange vor Erreichen des kritischen Alters (zwölf Wochen) an die Waschmaschine, den Staubsauger und alle Geräusche eines lebendigen Haushaltes gewöhnt hat.

Bis zu diesem Alter sind die Welpen sehr entdeckungsfreudig.

Sie gehen eher auf neue Reize zu, als dass sie sie meiden, und reagieren auf alles in ihrer Umgebung mit großer Neugier.

Nach zwölf Wochen jedoch reagieren sie auf ungewohnte Gegenstände und unvertraute Geräusche mit Angst und gehen nun neuen Reizen eher aus dem Weg.

Zwangsläufig muss ein Großteil dieses sozialen Trainings schon beim Züchter stattfinden.

Lange bevor Sie Ihren Welpen abholen, sollte er bereits mit einer breiten Palette häuslicher Reize vertraut sein.
Bevor er das Wurflager verlässt, muss der Welpe mit Männern, Frauen und Kindern, die sich in Aussehen, Geruch und Stimme unterscheiden, in Kontakt gekommen sein.

Er sollte daran gewöhnt sein, Fernsehen, Radio oder einen Föhn zu hören und auf unterschiedlichen Böden zu laufen.
Gras, glattem oder rutschigem Fußbodenbelag, Beton, Teppich und Erdboden.

Ideal ist es, wenn er auch die Geräusche des menschlichen Alltags kennt (Menschen, die gehen, laufen, sitzen) und z. B. schon einmal im Auto mitgefahren ist, bevor Sie ihn mit nach Hause nehmen.

Bedauerlicherweise kommen viele Welpen in diesem wichtigen Bereich ihrer Entwicklung zu kurz manche werden in einem zwar sauberen, aber dennoch engen Zwinger geboren.

Sie verpassen viel und sind später nur schwer zu resozialisieren.

Ganz gleich, wie es Ihrem Welpen ergangen ist, sobald Sie ihn einmal bei sich haben, sollten Sie keine Zeit mehr verlieren.

Welpe im FahrradkorbSelbst wenn er noch nicht ausreichend geimpft worden ist, kannst du mit ihm etwas unternehmen, damit er die

Welt kennen lernt und diese auch zu sich nach Hause einladen, damit du deinen Welpen kennen lernst!

Trage ihn herum, das ist ein Kompromiss zwischen Infektionsrisiko und Sozialisierung.

Das Zusammentreffen mit geimpften, ausgewachsenen Hunden und Welpen ist völlig ungefährlich.
Bitte also Freunde und Verwandte, dich samt deinem Welpen so bald wie möglich einzuladen!

In 10 Wochen zum Traumhund

Die preiswerte Online Hundeschule

Jetzt hier klicken und informieren 

Vertrautheit macht sicher

Der Welpe muss so oft mit Leuten, Tieren, Gegenständen und Situationen konfrontiert werden, bis er gelassen auf sie reagiert.

2 niedliche WelpenWenn ein Welpe zum ersten Mal sieht, wie ein Regenschirm aufklappt, bekommt er vielleicht Angst.

Nach ein paar Dutzend Mal wird das für ihn jedoch so uninteressant, dass er es gar nicht mehr bemerkt.

Das gleiche muss mit allen erdenklichen Reizen geschehen.

Vor Ablauf der sensiblen Phase sollte dein Welpe an Kinderwagen, Fahrräder, Hüte, Spazierstöcke, Brillen, Verkehr, Waschmaschinen, Staubsauger usw. gewöhnt sein.

Überlegen Sie, welchen Tieren der Welpe in Ihrer Umgebung künftig wahrscheinlich begegnen wird.

ZiegenAngenommen du lebst auf dem Land.

Wie soll er beim Anblick von Ziegen oder Schafen reagieren?
Möchtest du, dass er sich mit ihnen anfreundet?

So zutraulich er auch sein mag der Bauer könnte das falsch verstehen!

Haushunde sollten Nutztiere wie Schafe, Enten, Hühner, Rinder und Pferde am besten schlicht ignorieren.

HühnerDas lässt sich nur dadurch erreichen, dass der Welpe sie so oft sieht, bis er sie langweilig findet auch wenn das für dich bedeuten sollte, sich im Regen mit einem guten Buch an einer Wiese mit Schafen und Rindern niederzulassen!

Hunde lernen in jeder wachen Sekunde des Tages.

Und kleine Hunde lernen besonders schnell.

Ein Welpenkurs hilft dir zwar,sich die Methoden und Kenntnisse anzueignen, mit denen du deinen Welpen von Anfang an erfolgreich trainieren aber er ist auf keinen Fall ein Ersatz für ein intensives Erleben und Erfahren der Außenwelt.

Achte auf deine Reaktionen!

Wenn dein Welpe ängstlich wird, sobald er etwas Neues sieht, hört oder berührt, dann achte darauf, dass deine Reaktion diese Angst nicht noch verstärkt, denn dies kann langfristig ein Problem verursachen.

Versuche nicht beruhigend auf den Welpen einzureden.

Schaue lieber weg, verschränke die Arme und sage nichts.
Es ist zwar verständlich, dass du ihm gerne Mut machen willst, aber das kann als Belohnung für das Verhalten und die dahinter stehende Emotion fehl gedeutet werden.

Hunde verstehen die gesprochene Sprache nicht.

Selbst ein gut gemeintes »Das ist ein lieber Hund, der tut nichts« kann als »Braver Hund, gut, dass du Angst hast!« missverstanden werden.

Damit dein Welpe die Möglichkeit hat, zu einem selbstsicheren Hund heranzuwachsen, muss er seine Angst selbst überwinden. Lobe ihn erst dann, und belohnen ihn für sein tapferes Verhalten und nicht für eine Angstreaktion.

Checkliste zur Eingewöhnung

Im Alter von zwölf Wochen muss dein Welpe vertraut sein mit

  • dem Anblick von Kinderwagen, Fahrrädern, Straßenschildern, Haustieren, Menschen mit Hüten und Regenschirmen
  • dem Geräusch von Haushaltsgeräten, Autos und Zügen
  • dem Geruch im Wartezimmer des Tierarztes, von Hundezahnpasta
  • der Berührung durch Leute wie den Tierarzt oder Kinder sowie dem gebürstet werden.
Der Preiswerte Online Tierarzt für deinen Welpen

Dr. SAM - dein online Tierarzt

Die Vorteile:

  • Keine Anfahrt 
  • Kein Stress im Wartezimmer 
  • Dein Welpe hat keine Angst 
  • Täglich von 8.00 bis 24.00 Uhr 
  • Sofortige Gewissheit 

Du zahlst nur, wenn die Tierärzte in deinem konkreten Fall helfen können

Jetzt hier klicken und informieren