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Waldarbeit

Schweißarbeit, Ablegen, Verlorensuche, Apportieren und zum Teil Stöbern und Buschieren sind einzelne Sparten der vielseitigen Arbeit des Waldgebrauchshundes.

Wamme

lockere Halshaut beim Bloodhound oder anderer Rassen.

Wasserarbeit

des Jagdhundes ist auf das Suchen und Bringen geschossenen oder verletzten Wildes begrenzt.
Große Gebrauchshunde — in erster Linie Neufundländer — sollen auch Menschen aus Meeresfluten retten.

Welpe

der junge Hund bis zum Einsetzen der zweiten Zahnung, die etwa mit dem zweiten Monat beginnt.

Wesen

Grundveranlagung, Wesen, Charakter der Rasse.
Jeder Hund besitzt eigene Merkmale, die durch Aufzucht, Haltung, Erziehung, gute und böse Erfahrungen geprägt
werden.
Umwelt und Alter wandeln diese Eigenarten.
So gibt sich ein Junghund anders als der ältere Hund.
Die Hündin ist oft weicher und anhänglicher als der Rüde.

Widerrist

der höchste Punkt der Rückenlinie beziehungsweise des Schulterblatts.
Wolfskralle
fälschliche Bezeichnung für Afterkralle

Würmer

(siehe Bandwürmer, Darm-parasiten, Parasiten).

Wurf

Gesamtzahl der Welpen, die von der Hündin bei einem Wurfakt zur Welt gebracht werden.
Bei der Rassehundezucht muß jeder Wurf angemeldet und ins Zuchtbuch der jeweiligen Rasse eingetragen werden.

Wurfkette

ist ein Erziehungshilfsmittel

Wurfkiste

(siehe Geburt).

Zahnen

etwa vom 4. bis 5. Monat an wechselt der Junghund das Milchgebiß und braucht Vitamin- und kalkreiche Ernährung.
Ganz besonders in den ersten Monaten seines Lebens ist er anfällig gegen Witterungseinflüsse und Krankheiten.
Dann besitzt er sein bleibendes Gebiß.

Zahnpflege

ist unbedingte Notwendigkeit.
Nicht nur Futterreste und Zahnsteinansätze müssen stets entfernt werden.
Es ist auch darauf zu achten, daß dem Hund das Futter nicht zu heiß verabreicht wird und er sich beim Spielen mit Steinen nicht die Zähne beschädigt

Zecke

Sie schnellt sich auf den Hundekörper, bohrt sich ein und saugt solange Blut, bis ihr Hinterleib ungefähr die Größe einer Erbse erreicht hat.
Dann läßt sie sich fallen.

Züchter

Nach dem internationalen Zuchtrecht ist diejenige Person als Züchter anzusehen, die am Tage des
Deckaktes Eigentümerin der Zuchthündin ist.

Zucht

baut auf den Gesetzen der Vererbung auf, wird durch die Erfahrung des Züchters wesentlich unterstützt und muß auch etwas vom Glück begünstigt sein.
Sie ist die zielbewußte Paarung ausgesuchter Elterntiere zu dem Zweck, deren Vorzüge in der Nachzucht zu erhalten, zusteigern und deren Mängel oder unerwünschte Eigenschaften nach Möglichkeit zu verdrängen.
Zuchtbuch

Zuchtgruppenwettstreit

besondere Bewertung auf Ausstellungen, bei der mindestens drei von einem Züchter selbst gezogene Hunde vorgeführt werden. Diese Hunde brauchen jedoch nicht mehr im Besitz des Züchters zu sein.

Zuchtrecht

Die FCI (Federation Cynolo- gique Internationale) hat im Jahre 1935 in Monaco die Richtlinien für ein internationales Zuchtrecht aufgestellt, die in großen Zügen auch heute noch gültig sind.

Zuchtwahl

Jeder Züchter von Rassehunden sollte die Wahl der Zuchttiere erst nach eingehenden Überlegungen und Beratungen vornehmen.

Zuchtwart

eine vom Rassezuchtverein beauftragte Persönlichkeit,die jeden Wurf zu besichtigen und vor der Eintragung ins Zuchtbuch abzunehmen hat.

Zwinger

1. Geräumiger, abgezäunter Freiauslauf mit Hundehütte.
2. Von dem zuständigen Rassezuchtverein anerkannte Zuchtstätte eines Züchters.
Für die Zuchtprodukte muß ein Zwingername beantragt und geschützt werden.
Zu empfehlen ist, den Zwingernamen international schützen zu lassen.
Im Ausland wird der Zwinger auch Kennel genannt.

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