Hundelexikon – Buchstabe F

Hundelexikon

Kynologische Fachbegriffe  – Buchstabe F

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Fahne

Die langen Haare an der Unterseite der Rute.

Fang

Schnauzenteil des Hundekopfes mit Lefzen und Mundhöhle.
Zieht sich über Nasenkuppe, Ober- und Unterkiefer bis zu den Backen hin.
Übergang von der Stirn in den Fang ist mehr oder weniger stark ausgeprägt.
Auch Länge, Breite und Tiefe, Belefzung und Lippenwinkel sind bei den einzelnen Rassen sehr unterschiedlich.

Farbenschläge

Verschiedenartige Fellfärbung bei ein und derselben Rasse wie bei CockerSpaniel, Deutsche Dogge, Greyhound oder Pudel.

Färbung

Die unterschiedliche Fellfarbe des Hundes (ist von Adametz und später von Nachtsheim und Daglish u.a. untersucht worden).

FCI

Föderation Cynologique Internationale = Internationale kynologische Vereinigung (Dachverband), in Thuin/Belgien, die auch Rassezuchtorganisationen außereuropäischer Länder umfaßt.
1912 in Belgien gegründe¬ter Dachverband der Hundezüchter und -besitzen In ihm sind 49 Länder vertreten.

Federn

verlängertes Haar an der Hinterseite der Vorder- und Hinterläufe (Setter).

Fehler

Die meisten Standards = Rassekennzeichen enthalten die Mängel und unerwünschten oder zuchtausschließenden Fehler z. B. an Kopf, Ohren, Augen, Hals, Körper, Rute, Gliedmaßen, Größe, Behaarung sowie rein anatomische Fehler.

Fieber

Überschreitung der normalen Grenzen der Körper Innentemperatur.
Fieber beginnt bei ca. 39,2 ° C. Begleiterscheinungen sind: Mattigkeit, Schüttelfrost, Durst und trockene Nase.
Zur Feststellung der Temperatur wird ein eingefettetes Thermometer (möglichst Metall-Thermometer) in den After eingeführt.
Es bleibt 3 bis 5 Minuten im Mastdarm.
Der Hundehalter wird dabei dem Hund beruhigend den Kopf streicheln, während eine 2. Person die linke Hand unter den Leib des Hundes legt und mit der rechten Hand das Thermometer festhält.
Bei Feststellung von Fieber sofort Tierarzt auf suchen.

Feldarbeit

Arbeiten der Jagdhunde auf freiem Feld. (Im Gegensatz zur Wald- und Wasserarbeit oder dem Buschieren.)

Fellfarben

Einfarben sind weiß und schwarz.
Als Markenfarben gelten grau, weißlich, gelb bis hellbraun mit anderer Farbtönung am Fang, oberhalb der Augen, am Kehlrand, an der Innenseite der Läufe, dem Buggelenk und in der Umgebung des Afters.
Zeichnung: Verteilung der Marken, dunkle Schattierung an Schulter, Rücken usw. in Form von Streifen, Flammen oder Tupfen. Abzeichen: Verkleinerung der Markenfarbstellen oder weiße Steilen am Kopf (Blesse), an Hals, Brust, Bauch, Läufen und Rutenspitze. Wolkung, Scheckung und Schattierung sind weitere Farbvarianten.
Reine Schimmel gibt es unter den Hunden selten, dagegen häufig Schwarz-, Blau- oder Brauntiger.
Große Farbfelder sind Platten, mittelgroße Flecke, kleinere Tupfen oder Spritzer.

Fellpflege

Fellpflege ist nicht nur für Mode- oder sogenante Luxushunde notwendig, sondern für alle Hunde von großem Nutzen.
Fellpflege regt die Durchblutung an und entfernt den Schmutz.

Fersenbiß

Er gehört zum Spielrepertoire des jungen Wolfes und wurde vom erwachsenen Hund beibehalten.
Bei Appenzeller Sennenhunden gehört der gezielte Fersenbiß (Stechen) zur Hütearbeit.

Fett

ist sowohl flüssig (Kokos-, Rüb-, Leinöl) als auch in fester Form (Pflanzen- oder Tierfette) neben den Kohlehydraten und den Eiweißstoffen für die Ernährung des Hundes erforderlich (siehe auch unter Ernährung).

Fledermausohr

Längliches, an der Basis breites Stehohr mit abgerundeter Spitze wie beim Französischen Bully.

Flöhe

liest jeder Hund auf. Sie müssen nicht nur durch Einsprühen und Einreiben am Hundekörper selbst, sondern auch
auf dem Lager, der Matte und eventuell aus dem Korbgeflecht entfernt werden.
Im Floh entwickeln sich ausgeschiedene Bandwürmer zu Finnen und gelangen in den Darm, wenn der Hund Flöhe zerknackt.

Flugtransport

ist die schnellste Art, Hunde über größere Entfernungen zu transportieren.
Alle Flugtransportgesellschaften beraten Interessenten über Einfuhr- und Zollbestimmungen.

Folgsamkeit

eine zu erstrebende Hunde¬tugend und die Grundlage für die gesamte Erziehung (siehe Erziehung).

Formwert

Bewertung der Hunde auf Ausstellungen nach ihrer Schönheit.
Die Prädikate sind: »vorzüglich«, »sehr gut«, »gut«, »genügend« und »ungenügend«.
Die Grundlage für die Bewertung ist der Rassestandard.

Fransen

Bezeichnung für die langen Haare am Ohr wie beim Afghanen oder beim Cocker Spaniel.

Frucht

Leibesfrucht, von der 3. Woche an „Fetus“ oder „Fötus“.

Furcht

erlebt der Hund genau so intensiv wie Freude. Sie äußert sich in Bedrücktheit, Scheue, Angst und Verkriechen.
Gewitterfurcht, Nervosität und Schreckhaftigkeit sind meist Wesensmängel, die zuchtausschließend sein sollten.

Futtermittel

Für die Ernährung der Hunde werden heute industriell hergestellte Erzeugnisse nach verschiedenen Zusammensetzungen, nach unterschiedlichen Herstellungsverfahren und in verschiedenartiger Verpackung angeboten.

Führleine

im Gegensatz zur kurzen (et¬wa 1 m langen) Leine ist die Führleine länger.
Der Führer oder Jäger hängt sie über die Schulter, um beide Hände frei zu haben.

Führigkeit

die angeborene oder anerzogene Lenksamkeit nicht nur an der Leine, sondern auch in den einzelnen Arbeitssparten.

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