Eine Hund aus dem Tierheim

Hund im Tierheim

Eine Hund aus dem Tierheim ist keine zweite Wahl!

Sie überlegen sich für einen Hund aus dem Tierheim zu entscheiden! Das ist eine gute Überlegung, zu der ich Sie beglückwünschen möchte! Diese Hunde haben eine Chance verdient und danken es oftmals, mit besonderer Treue und Anhänglichkeit. Oft haben Hunde aus dem Tierheim, in Ihrem bisherigen Leben meist zuwenig Zuwendung erhalten.

Sie nehmen immer auch ein Stück, der Vergangenheit des Hundes mit auf.

ein Hund wartet im TierheimDas größte Manko ist, dass man oft nicht weiß, was der Hund in seinem bisherigen Leben erlebt hat (oder erleben musste!) Mit einem Tierheimhund nehmen Sie immer ein Stück seiner Vergangenheit bei sich auf. Er hat seinen geliebten Menschen und seine Heimat verloren. Vielleicht musste er schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden oder Kindern machen. Vielleicht wurde er falsch behandelt oder gar misshandelt. Oft weiss man es nicht.

Es liegt jetzt an Ihnen, dem Hund in den kommenden Wochen zu zeigen, dass er Ihnen Vertrauen kann und Sie sich um ihn kümmern. Das die Zeit der Einsamkeit und Unsicherheit endgültig vorbei ist.

Geben Sie Ihm genug Zeit

Hunde im TierheimWenn Sie Ihren neuen Freund zu sich holen, geben Sie Ihm bitte genug Zeit, sich einzugewöhnen. Für ihn ist alles Fremd und er versteht noch nicht, dass er nun eine neue Heimat hat und nie mehr ins Tierheim zurück kehren muss. Lassen Sie ihn in Ruhe alles erkunden und abschnüffeln.

Rufen Sie ihn nicht ständig zu sich. Überlassen Sie dem Hund die Entscheidung, ob er zu Ihnen kommen möchte. Geben Sie dem Hund und sich Zeit.

 

Überfordern Sie den Hund nicht

Überfordern Sie Ihren Hund nicht, indem Sie ihn gleich „tausend Leuten“ vorführen. Es gibt noch genügend Zeit, damit Sie ihren neuen Begleiter Ihren Freunden und Nachbarn vorstellen. Wenn mehrere Personen anwesend sind, sollte nicht alle gleichzeitig auf ihn einreden und ihn mit Spielen und Leckerchen bombardieren.

Bedrängen Sie ihn nicht

Körperliches Bedrängen sollte auch auf alle Fälle vermieden werden. Umarmen sie den Hund in der Anfangszeit nicht. Auch das hochheben sollte zunächst vermieden werden.

Schlaf- und Rückzugsplatz

Bieten Sie ihrem Hund einen Platz an wohin er sich zurückziehen und schlafen kann. Ideal ist ein ruhiger etwas abseits gelegener Platz, von dem aus er den Raum überblicken kann. Hunde schlafen ca 17 Stunden täglich und brauchen diese Auszeit, um Reitze verarbeiten zu können.

Konsequenz und Regeln

Gerade Hunde aus dem Tierheim brauchen eine konsequente Führung, einen Menschen, an dem sie sich orientieren können. Zeigen Sie ihrem Hund, was Sie von ihm erwarten, setzen Sie ihm Grenzen und sagen Sie ihm, was er darf und was nicht.

Seien Sie ein fairer und verständnisvoller Freund und Partner

Ungerechtes Verhalten, Wut und Unbeherrschtheit zerstören das Vertrauen, das sich langsam zwischen Ihnen und Ihrem Bully aufzubauen beginnt. Tun Sie ihm das nicht an. Bitte vergessen Sie nicht, dass Ihr Hund keine einfache Vergangenheit hatte, und er es verdient hat, dass Sie ihm als fairen und verständnisvollen Freund und Partner entgegentreten!

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