Erbschaden

Erbschaden beim Hund

Erbschäden sind angeboren und auf Erbanlagen, eine spontane genetische Mutation oder die Entwicklung im Mutterleib zurückzuführen.

Manche dieser teils rassetypischen Symptome erkennt der Tierarzt beim ersten Gesundheitscheck des Hundes.

Dazu gehören das Entropium, bei dem die Augenlider nach innen geklappt sind, der graue Star (Katarakt),durch den der Hund erblinden kann, und die Patellarluxation, eine Fehlposition der Kniescheibe, die manchmal sogar zur Erlahmung fuhrt.
Diese Leiden erfordern oft einen chirurgischen Eingriff.

Möglicherweise findet Ihr Tierarzt mit dem Stethoskop auch Hinweise auf einen Herzfehler.

Herzgeräusche sind zwar oft harmlos, gehen aber nicht selten mit Wachstumsproblemen, geringer Belastbarkeit beim Auslauf und einer kurzen Lebenserwartung einher.

Bei jungen Welpen treten häufig Nabel- oder auch Leistenbrüche auf.

Obwohl sie leicht zu erkennen sind, wird arglosen Hundebesitzern bisweilen erzählt, dass sie »von selbst verschwinden«, was aber nicht der Fall ist.
Diese Hunde dürfen später auch nicht zur Zucht verwendet werden, weil sie den Defekt wahrscheinlich an ihre Jungen weitergeben.
Stellt der Bruch keine unmittelbare Gefahr für den Welpen dar, kann er bei der Kastration bzw. Sterilisation operativ behoben werden.

Fehlerhafte Kieferstellungen wie der Unterbiss, bei dem der Unterkiefer länger ist als der Oberkiefer, mögen bei Rassen mit kurzen Schnauzen wie Boxern und Pekinesen erwünscht sein.

Anderen Rassen können sie arg zu schaffen machen, wenn die Zähne an den falschen Stellen auf das Zahnfleisch treffen.
Das ist schmerzhaft und stört beim Kauen.
Sobald das bleibende Gebiss da ist, sollten diese Fehlstellungen korrigiert werden.

Die hier aufgezeigten Informationen sollen dir das Leben mit einem von Gesundheitsproblemen betroffenen Hund erleichtern, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen nicht den Besuch bei einem Tierarzt

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

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